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Dienstag, 17. September 2013

Mamas Medizin: Pasta mit Kürbissauce nach Ann-Katrin

Die Schule haut mich zur Zeit echt um! Ich liege quasi am Boden und kann kaum mehr kriechen... Ich vegetiere nur noch vor mich hin.
Augen auf, anziehen, losgehen, Schule, wiederkommen, Abendbrotessen und dann ins Bett- So kommt es mir jedenfalls vor.
Zur Bestätigung dieser frustrierenden Tatsache war ich heute nach der Schule einkaufen, denn ohne Cola komme ich nicht mehr über den Tag.
An der Kasse will ich (na ja, freiwillig ist das ja nicht) bezahlen, als mir vor lauter Müdigkeit schon der Geldbeutel runterfällt. Kein Problem- die netten Verkäufer haben ja Zeit. Den vorwurfsvollen, ja fast tötenden Blick, beachte ich einfach mal nicht.
Was mich dann aber wirklich sprachlos machte, war das "EINEN SCHÖNEN ABEND NOCH!"...
Zur Erinnerung: Ich kam gerade aus der Schule.


Zu meiner geistigen und auch körperlichen Stärkung hat jetzt meine Mutter die alltägliche Versorgung übernommen. Zumindest in der Woche.
Manchmal hilft auch die Tiefkühltruhe, aber das interessiert ja keinen :)
Kochen kann sie jedenfalls richtig gut: Kürbis mit Pasta... Was gibt es besseres?
Ich darf mir was wünschen und sie bereitet es zu- Besser als im Restaurant!
Das Rezept habe ich mir von der allerliebsten Ann-Katrin geklaut, die die wunderbarsten Sachen zaubert.
Und auch dieses Mal wurde es bestätigt: Danke, danke, danke, Liebe Ann-Katrin!



Zutaten für 2 Personen:

200g Pasta

1 halber Hokkaido Kürbis

250 ml Gemüsebrühe

100ml Sahne oder Creme fine

1 TL Honig

Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:

Den halben Kürbis würfeln und in ein wenig Fett in einer heißen Pfanne ein paar Minuten anbraten. Mit der Brühe ablöschen und die Hitze etwas reduzieren.
Die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen. Die Sauce ca. 10 Minuten einköcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Sahne, bzw. Creme fine und Honig hinzugeben,mit Gewürzen abschmecken und anschließend pürieren.

Die Sauce mit der Pasta vermengen- Als Medizin für gestresste Kinder gut geeignet!



Dienstag, 10. September 2013

Ein Teekesselchen beim Essen: Kate Nash und die Kürbissuppe

Als ich von dem Event "Foodbloggercharts" gehört hatte, dachte ich erstaml: Was ist das denn? Ne, da hab´ich keine Lust drauf! Einen Musiktitel kulinarisch umsetzen?- Ich habe besseres zu tun.
Und somit kam die ganze Angelegenheit dann erstaml in die unterste Schublade, BIS ich in einem Beitrag wieder darüber gelesen hatte. Und diesmal war ich fasziniert. Ich fand die Herausforderung wahnsinnig spannend und wollte unbedingt noch daran teilnehmen. Ich weiß auch nicht so recht, was in mich gefahren ist. Manchmal habe ich große emotionale Schwankungen. Und denen gehe ich auch nach.

Gesagt, getan begab ich mich auf die Suche nach einem Rezept.
Das war aber auch schwer, denn eigentlich höre ich beim Essen keine Musik- Wie kann ich denn da was verbinden? Sehr schlecht!

Doch die Lösung kam, als ich meinen ERSTEN Kürbis in den Einkaufswagen legte. Ja, ja! Denn beim Einkaufen höre ich Musik! Sehr viel sogar.
Und  genau in diesem Augenblick lief der Song Pumpkin Soup von Kate Nash... Der Stein traf auf meinen Kopf und ich war erleuchtet (sagen wir einfach mal, obwohl jeder weiß, dass das eigentlich gar nicht geht :) ).
Ich liebe dieses Lied und nach dem ersten Versuch eine Kürbissuppe zu kochen wusste ich auch, dass ich Kürbis liebe. Perfekt, oder?
Und so waren alle meine Sorgen auf einmal gelöst worden :)




Hier also mein Beitrag für die liebe Nina: Eine absolut köstliche Kürbissuppe, begleitet von Kate Nashs Klängen!









Zutaten für 2 Portionen:
1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ohne Schale und Kerne; gewürfelt)
1 gewürfelte Zwiebel
1 gehackte Knoblauchzehe
Butter
1/2 TL Currypulver
80ml Weißwein
400ml Gemüsebrühe
200ml Sahne oder Creme fine
Salz und Pfeffer
Muskat
2 EL Creme fraiche
2 EL geschlagene Sahne


Zubereitung:
Butter in einem großen Topf erhitzen und darin die Zwiebel, den Knoblauch und anschließend auch den Kürbis anbraten. Mit Currypulver bestäuben.
Gemüse mit Weißwein ablöschen und ein wenig einkochen lassen. Mit Gemüsebrühe und Sahne auffüllen und etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Die Suppe pürieren und anschließend evt. nochmals durch ein Sieb streichen. Creme fraiche und Sahne unterrühren/ -heben.
Mit Creme fraiche und/ oder ein paar Tropfen Öl servieren! FERTIG!





Foodbloggercharts von Ninas kleiner Food-Blog: Macht doch einfach auch mit!


Sonntag, 21. April 2013

"green Superman-Gnocchi"


„green Superman-Gnocchi“

Ich finde, bei Rezeptnamen muss man erfinderisch sein. Wer will schon eine Zucchini-Tomatensoße essen, wenn es doch „green Superman- Gnocchi“ gibt?- Das brauche ich nicht zu beantworten, oder?
Schließlich ist mein Bruder keine Zwiebeln. Und ich denke, nicht nur er.
Genauso wenig wie Knoblauch, Tomaten, Zucchini, Möhren, Mangos, Kohl, …
Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das auch nicht getan habe.
Doch gibt es bei uns Piratensuppe (Tomatensuppe), Kinderzwiebeln oder Hexentrank (Holunderbeersaft), sind diese Dinge eine willkommene Mahlzeit.
Auch das Pürieren jeglicher Speisen zählt zur „Aufarbeitung“ abscheulicher „Kindermonster“.
Und was ist schon der Nachteil von so wenig Aufwand, wenn die Kinder dafür Gemüse essen?
-Wenn jemand wie ich vorbeikommt, und den Kindern erzählt, was wirklich drin ist ;-) !
Mit diesen Worten: "Ich muss Sie jetzt verlassen. Wir haben alle unsere kleinen Schwächen. Meine sind die „green Superman- Gnocchi“  ."



Zutaten für zwei hungrige „Wölfe“:
400g frische Gnocchi
150mlCreme fine oder Sahne
1 Zucchini
5 kleine Tomaten (z.B. Cocktail)
1-2 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Chili

Zubereitung:
Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Knoblauch fein würfeln, die Zucchini waschen und schneiden, und alles in der Pfanne ca. 5 Minuten anbraten. Kurz vor Ende der Garzeit die Tomaten hinzufügen.
Mit Creme fine (oder Sahne) ablöschen und die Soße kräftig würzen (passt aber bloß auf das Chili auf, ich habe mir meinen Mund beinahe „verätzt“).
Noch etwas einkochen lassen und in der Zeit die Gnocchi nach Packungsanleitung zubereiten.
Beides miteinander vermischen- FERTIG ist die „kraftspendende“ Mahlzeit!