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Samstag, 18. Januar 2014

Süßkartoffel-Bohnen-Curry


Neulich, als ich in den Keller gegangen bin, schaute mich eine vereinsamte Süßkartoffel an. Es war so ein wehmütiger Anblick, dass ich sie mit in die Küche nahm und schließlich meine Nachkochliste durchforstete. Tatsächlich fand ich einen Eintrag für ein Süßkartoffel-Bohnen-Curry. Perfekt für meine Süßkartoffel und meinen Hunger. Das Rezept findet ihr auch hier.
Das Curry hat wirklich ausgezeichnet geschmeckt und ich bin dem Keller, der mir diese Kartoffel offenbahrt hat, zutiefst zu Dank verpflichtet. Doch auf die Knie gehen, werde ich jetzt nicht. Dafür werde ich euch aber das Rezept verraten, (das ich ein klein wenig abgeändert habe) damit auch ihr in diesen Genuss kommen könntet, wenn ihr es wagt in euren Keller zu schauen. Oder ihr geht einfach in den Supermarkt und schreibt auf den Einkaufszettel (für 2 Personen):

Zutaten: 
1 Zwiebel 
1 Knoblauchzehe 
ca. 1 cm frischer Ingwer
Chilipulver
500g Süßkartoffeln (eine), wenn die nicht reicht einfach noch normale Kartoffeln nach Belieben
1 EL ÖL
1 TL Currypulver 
1/2 TL Kurkuma 
250ml Gemüsebrühe
100g Kokosmilch
250g Bohnen (TK) 
Salz & Pfeffer
frische, gehackte Petersilie
Naturjoghurt nach Belieben


Und so geht´s:
Zuerst schneidet ihr die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer in klitzekleine Würfel. Auch die Kartoffel(n) können geschält und in Stücke geschnitten werden.

Jetzt könnt ihr das Öl in einem größeren Topf erhitzen und darin Zwiebel, Knoblauch und Ingwer anbraten. Nach 2 Minuten das Curry und Kurkuma hinzugeben und kurz mit anrösten.

Anschließend wird das Ganze mit der Brühe und der Kokosmilch abgelöscht und es kommen die Kartoffelstücke mit in den Topf. Diese dürfen jetzt ca. 12 Minuten blubbern, bevor auch die Bohnen "mitfeiern" dürfen- das nun ca. 5 Minuten.

Nun wird noch kräftig abgeschmeckt und dann serviert- Am Besten mit Joghurt und Petersilie- FERTIG!








Samstag, 11. Januar 2014

Chili sin Carne mit Bulgureinlage



Nach einer Woche Alltagsleben bin ich wieder bereit für einen Urlaub.
Einfach so wird man da reingeschmissen- es gibt keine Schonungszeit und kein Erbarmen. Als wäre man nur einer von tausend Fischen, die hilflos in ihrem Netz zappeln. Das ist ein toller Vergleich, oder? :)
Jedenfalls kann ich nicht einmal mein Wochenende genießen, weil ein kleiner Kobold in meinem Kopf ein Feuerwerk veranstaltet. Es wummert und klopft- Als würde jemand eine Straße aufreißen...

Ach ja, wenn wir schon dabei sind- Ich habe auch was aufgerissen. Nämlich eine neue Tüte Bulgur. Ganz lange habe ich schon keinen mehr gegessen und jetzt ist es endlich so weit. Ich habe ein bisschen das www durchforstet und dabei entdeckte ich ein Rezept für Chili sin Carne. Wirklich sehr lecker, muss ich sagen!


Zutaten für 4 Portionen:
4 Frühlingszwiebeln
1 Paprika
1 EL Öl
500ml passierte Tomaten
1 Dose Kidneybohnen
1 kleine Dose Mais
250g Bulgur
Gemüsebrühe nach Belieben
Salz & Pfeffer
Chili
Paprikapulver edelsüß
getrocknete oder frische Kräuter


Zubereitung:
Erst einmal ist ein bisschen Schnippelei angesagt, die Paprika und die Zwiebeln sind nämlich in Würfel zu schneiden. Wenn ihr nicht den Steinbeißer spielen wollt, sollten die Stückchen möglichst klein sein.
Die Zwiebeln und die Paprika in einen Topf mit vorher erhitztem Öl schütten. Beides sollte nun ein bisschen garen, aber nicht schwarz werden. Anschließend wird das Gemüse mit den Tomaten abgelöscht und der Bulgur darf sich nun ebenfalls in den Topf gesellen. Wenn die Flüssigkeit zu gering ist, damit der Bulgur sich "vollsaugen" kann, müsst ihr noch Gemüsebrühe/ Wasser hinzugeben. Das wird wohl ein großer Schluck sein. Danach kann man meistens ganz gut einschätzen, wie viel Gemüsebrühe nun noch notwendig ist, damit zum Schluss kein dünner Brei dabei herauskommt.
Nun müssen die beiden Dosen mit Gemüse noch abgegossen und anschließend in den Topf gegeben werden. Wenn das passiert ist, darf euer Eintopf noch ein wenig köcheln, bis der Bulgur "zartschmelzend" ist. Das dauert ungefähr 20 Minuten.
Zum Ende hin könnt ihr dann mit dem Würzen beginnen. Eine ordentliche Prise Chili gehört auf jeden Fall dazu. Ansonsten ist das Chili sin Carne jetzt bereit, um gegessen zu werden!
Guten Hunger!



Montag, 6. Januar 2014

vegetarische F(r)ischkäsepasta mit (knack)Gemüse


Bevor ich mich in morgen in meine erste Schulwoche verabschiede (schief...), habe ich noch einmal in der Küche die Sau rausgelassen. Alles ist verwüstet, nur mein Teller hat überlebt. Natürlich mit einem Nudelgericht- Wie hätte ich sonst hier jetzt nun sitzen können um das in die Tastatur zu hauen? Richtig!
Nachdem ich mir heute, zum Schrecken meiner Oma, noch zwei Winterjacken gekauft (Kind, das braucht doch kein Mensch!) und mir die Füße im größten Shoppingcenter im Landkreis Märkisch-Oder-Land (DIE Shoppingmeile schlechthin) plattgelaufen habe, kam ich zu dem Entschluss, dass mich wirklich nur noch Nudeln wieder aufheitern könnten. So kam es, dass ich zu Hause Gemüse, Frischkäse und Gewürze in eine Pfanne gehauen habe und herausgekommen ist wirklich eine sehr leckere Nudelpfanne. Nur die Bilder lassen definitiv zu wünschen übrig. Aber was anderes hätte ich bei diesem (Piesel-)wetter auch nicht erwartet. Hach ja...


Zutaten für 1 Portion:
ca. 100g Pasta
1 TL Öl
1/2 Paprika
3 Frühlingszwiebeln
1 TL Tomatenmark
100g Kräuterfrischkäse
Brühe nach Gefühl
Salz & Pfeffer
Chili

Und so geht´s:
Die Nudeln in Salzwasser kochen.
Unterdessen in einer Pfanne das Öl erhitzen und das Gemüse putzen. Zwiebel in dünne Ringe schneiden und Paprika fein würfeln. Beides nun in der Pfanne anbraten, anschließend noch das Tomatenmark hinzugeben und mit anrösten.
Jetzt auch den Frischkäse und die Gemüsebrühe (je nachdem wie dick die Sauce werden soll) in die Pfanne hauen, und alles aufkochen. Nun darf die Sauce so lange vor sich hinblubbern, bis die Pasta gar ist. Anschließend muss alles mit den Gewürzen nur noch abgeschmeckt werden- FERTIG!



Freitag, 3. Januar 2014

Bombige Pasta mit allerlei Vampirschreck und ein "frohes Neues!"



Nun ist auch Carpe Kitchen! aus seinem "Silvesterschlaf" erwacht und hat die Cathi motiviert mal wieder selber zu kochen. Nach ein wenig rumgezappel ist sie dann auch aufgesprungen und einkaufen gegangen, weil Pizza und Co. nicht auf Dauer glücklich machen. Selbstgemachte Pasta aber schon.
Ich weiß, dass die "Bombige Pasta" nicht unbedingt in den Plan der Natur passt, aber man muss ja auch nicht immer alles richtig machen. Ansonsten müsste ich hier ja  jetzt mit Rosenkohl kochen, und da greife ich dann wahrscheinlich doch auf die gute, alte, ungesunde Pizza zurück. Ein Faultier hat schließlich auch seine Bedürfnisse :) Außerdem ist der Einkaufswagen schuld. Er hat schließlich die Tomaten und den Basilikum aufgenommen und zur Kasse transportiert. Da KONNTE ich ja gar nichts machen. Und schließlich soll man anderen ja auch eine Freude bereiten. Mein Magen war jedenfalls sehr glücklich- Die Pasta war einfach gut.




Im Übrigen wünsche ich euch natürlich allen ein "Frohes Neues!" Für mich ändert sich zwar mit einem Jahreswechsel nichts, ich habe auch keine Vorsätze oder Pläne (jedenfalls keine, die über Neujahr kommen und gehen), aber Knallern mag ich doch sehr gerne- Da spricht nämlich das kleine Kind in mir :) Deshalb habe ich euch auch noch ein paar Bilder mitgebracht.


Zutaten für 1 Person:
100g Pasta
1 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
3 getrocknete Tomaten
150g Cocktailtomaten
Salz
Pfeffer
Chili
2-3 Prisen Zucker
frischer Basilikum

So geht´s:
Erhitzt für die Pasta in einem großen Topf reichlich Wasser und setzt zusätzlich noch ein wenig Wasser im Wasserkocher auf. Die Knoblauchzehe kann schon geschält und gehackt werden, die Tomaten sollen hablbiert oder geviertelt werden.
Wenn das Wasser aus dem Wasserkocher blubbert, gebt ihr die getrockneten Tomaten, zusammen mit dem Wasser, in eine Tasse und lasst diese ziehen. In der Zwischenzeit können die Nudeln schon ins kochende Wasser gegeben werden.
Erhitzt nun das Öl in einer kleinen Pfanne. Die Tomaten können nun aus dem Wasser genommen werden und in kleine Stücke geschnitten werden. Vorsicht: Nicht verbrennen!
Bratet diese nun ein wenig, zusammen mit dem Knoblauch, in der Pfanne an. Gebt die halbierten Tomaten hinzu und dreht die Hitze herunter. Nun nicht mehr so viel rühren, sonst "fallen" die Tomaten auseinander. Bestreut das Ganze nun mit den Gewürzen und mit dem Zucker. Spart vor allem nicht mit dem Chili. Wenn die Nudeln nun gar sind, können sie abgegossen werden. Anschließend werden sie mit dem Tomaten gemischt und mit Basilikum bestreut. Fertig ist die Bombe.


Dienstag, 5. November 2013

Feuerstuhl-Pasta und mein bester Freund



Ich kanns gerade echt nicht glauben- Ich habe Freundschaft mit dem chemischen Wassermolekül geschlossen. Es muss jetzt nicht mehr allein in der Ecke rumhocken, oder besser gesagt in meinem Bio-Hefter verschimmeln, sondern darf mich jetzt umarmen. Ganz ehrlich.
Ich habe es jetzt nämlich verstanden- Nach langen Stunden des Haareraufens und des kläglichen Kindergeschreis von "Ich will nicht mehr!" bis "Was soll den hier die ganze Sch*****?".
Doch nun weiß ich endlich, was Dichteanomelie, polare Elektronennpaarbindndungen, Hydrathüllen, und Dipole von mir wollen: Check! .....aber wenn nur eine Kleinigkeit dazukommt oder mir irgendjemand eine Frage stellt, die ich nicht mit Hilfe meines wunderschönen Textes beantworten kann, dann verliere ich den Krieg gegen meine Klausur. Naturwissenschaften sind einfach nicht mein Ding- damit kann ich leben! :D

Heute gibt es ein paar leckere Nudeln, die bestimmt auch was mit Chemie zu tun haben, aber mich dieser Aspekt nicht interessiert. Mir geht es ganz einfach um die lecker Komponente zwischen scharf, würzig und fruchtig. Mhhhhh....
Und wisst ihr was? Ich habe aus einem fleischigen Gericht (ok, es war nur Speck) etwas vegetarisches gezaubert- "klopf-auf-die-eigene-Schulter"! :D







Donnerstag, 24. Oktober 2013

Creamy Sweet Potato-Pumpkin-Curry

Vielleicht wisst ihr ja, dass meine liebe Mama manchmal für mich kocht. Das heißt, sie stellt sich auf meine vegetarische Ernährung ein und kocht ZUSÄTZLICH zu dem anderen Essen, für den Rest der Familie. Das ist total lieb von ihr, denn es ist ja ein erheblicher Arbeitsaufwand, wenn man das mal verrechnet.
Um das zu "entschuldigen" habe ich in den Ferien mal für sie gekocht- Vegetarisch ja, aber ihr hat´s geschmeckt. Warum auch nicht?- Es ist ja schließlich auch lecker :)
Und ich finde es immer toll, wenn Menschen merken, dass auch Gemüse richtig gut schmecken kann. Also ohne Verbindung zu Fleisch, Fisch oder sonstigen Zutaten.
Heute also ein herbstliches Curry, welches sogar die eigene Mutter beeindrucken kann :)



Zutaten für drei Personen ohne Beilage:
1/2 Hokkaido-Kürbis
1 mittelgroßer Apfel
2 Süßkartoffeln
1 kleine Zucchini
2 große Möhren
1 mittelgroße Zwiebel
1TL Zucker
Öl
350ml Wasser
200g Kokosmilch
1 TL Currypulver
Salz und Pfeffer
Chiliflocken
Creme fraiche + Milch
Pinienkerne
(ohne Creme fraiche und Milch ist dieses Gericht für Veganer geeignet)


Zubereitung:
1. Hokkaido, Süßkartoffeln, Zucchini, Möhren und Zwiebel putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. In einer großen Schüssel zu Seite stellen.
2. Apfel ebenfalls putzen und würfeln. Diesen in einer Pfanne mit dem Zucker leicht karamellisieren lassen und dann zur Seite stellen.
3. Nun das Öl in einem großen Tof erhitzen und das Gemüse darin anbraten. Anschließend mit dem Wasser und der Kokosmilch ablöschen und mit Curry, Salz, Pfeffer und Chili würzen.
4. Alles nun ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist.
5. In dieser Zeit die Pienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
6. Nun die Äpfel unter das Gemüse geben und die Pfanne mit einem Mix aus Creme fraiche und Milch sowie den Pinienkernen servieren- FERTIG!


Übrigens: Dieses Rezept nimmt an Christinas Event "Herbst-Rezepte" teil, weil ein Curry mit Kürbis und Süßkartoffeln einfach herrlich zu einem lauschigen Herbstnachmittag passt. Wer will, kann dazu auch Tee trinken :)

Blog-Event von Christina


Montag, 21. Oktober 2013

Soulfood-Curry- Der Seele Gutes tun


Seelenfutter ist eine tolle Sache. Da kommt es nicht drauf an, was man für Vitamine zu sich nimmt, ob man dem Körper in irgendeiner Art schadet oder worauf man sonst noch achten muss.
Wenn man "Soulfood" isst, soll es allein deiner Seele dienen.

Ich liebe herzhafte Gerichte- Am besten noch warm.
Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, wie ich als kleines Kind immer abends um eine Nudelsuppe gebettelt habe. Manchmal gab es die dann auch, gemütlich bei Kerzenlicht und der ganzen Familie zusammen.

Heute schaut das ein wenig anders aus: Ich esse keine Nudelsuppe mehr, aber Kerzenlicht und prasselnder Regen von außen liebe ich immer noch. Also musste ich mir was neues suchen...
Und dieses Curry hier erfüllt so ziemlich alle meine Vorstellungen, um ein gutes "Seelenmedikament" zu sein. Das ist ein schönes Wort: "SEELENMEDIKAMENT"- Ja davon will ich mehr :)





Übrigens: Dieses Rezept nimmt Sabines Blogevent "Seelenfutter" teil- Vielleicht habt ihr ja auch noch ein leckeres "Seelenmedikament"...

Event "Seelenfutter"




Mittwoch, 16. Oktober 2013

Spicy Pumkin-Soup

Also eigentlich mag ich den Herbst total gerne- Den Regen, die Blätter, Lust auf warme Suppen und Co., womit ich bei meinem eigentlichem Problem angelangt bin:
Meine Bilder sind schrecklich! Total dunkel, wenn ich ohne Blitz fotografiere und ziemlich billig, wenn der externe Blitz es mal wieder nicht auf die Reihe kriegt.
Deshalb muss Photoshop bei mir total verrückt spielen, damit ich halbwegs (!!!) akzeptable Bilder zeigen kann. Das macht keinen Spaß :(
Habt ihr vielleicht ein paar Tipps, wie ich mir da behelfen kann? Das wäre echt klasse!


Heute habe ich eine Suppe für euch, die einfach nur klasse schmeckt. Ich habe zwar schon einmal eine Kürbissuppe gekocht, die auch sehr lecker war, aber diese hier ist noch viel besser! Mit der Kokosmilch und den Möhren ist sie beinahe perfekt (hust- ein bisschen Eigenlob hat noch keinem geschadet- hust :) ). Aber das liegt ja am Rezept...

Zutaten für 1-2 Personen:
1/2 kleinen Hokkaido
3 Frühlingswiebeln
4 kleine Kartoffeln
2 Möhren
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 daumengroßes Stück Ingwer
100g fettreduzierte Kokosmilch
500ml Gemüsebrühe
Salz
Öl
1 TL Kurkuma
1 TL Curry
Chiliflocken oder -pulver

1. Hackt zuerst die Zwiebeln und den Knoblauch in feine Würfel. Stellt sie in einer Schüssel beiseite.
2. Nun putzt das andere Gemüse: Kürbis schälen und Kerne entfernen, kleinschneiden, Kartoffel würweln, Ingwer schälen und fein würfeln, Möhren in kleine Stücke schneiden und auch die Frühlingswiebel in Scheibchen schneiden.
3. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel mit dem Knoblauch darin anbraten. Gemüsebrühe aufkochen. Nun restliches Gemüse in den Topf geben und anbraten.
4. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen. Die Suppe aufkochen und auf mittlerer Stufe mit offenem Deckel kochen lassen, damit Flüssigkeit verdampfen kann.
5. Suppe ca. 20 Minuten kochenlassen. Mit Chili, Kurkuma, Curry und Salz würzen.
6. Wenn das Gemüse gar ist, die Suppe purieren und nochmals abschmecken.
7. Evt. mit etw. Sahne servieren- FERTIG!

Übrigens: Dieses Rezept nimmt an Cookies & Styles Blogevent "Herbst-Hunger" teil, weil es echt gut zu dieser Jahreszeit passt. Es wärmt von Innen und macht zusätzlich noch glücklich (bis auf die Bilder)- hach ja...

Event "Herbst-Hunger"




Sonntag, 29. September 2013

Kürbis-Linsen-Curry und ein kleiner Wink in den Urlaub

Die Ferien sind da und ich verabschiede mich heute in eine wohlverdiente kleine Pause. Ich bin in einer Woche wieder zurück (natürlich nur, wenn man auf die Bahn vertrauen kann :) )- und dann geht´s wieder los... Ich habe mir ziemlich viel für die Ferien vorgenommen.
Jetzt fahre ich aber erst einmal auf eine Jugendleiterausbildung, worauf ich schon sehr gespannt bin. Wie man Kindern unrechtes tut und sich gegen sie verschwört, wollte ich schon immer wissen.
Nein, natürlich nicht! Aber so eine Karte ist echt praktisch, auch wenn ich dafür einiges in Kauf nehmen muss :)



Heute gibt es ein sehr leckeres Rezept, was ich mir von der lieben Küchenchaotin gemopst habe. Ich muss sagen, dass sie da wirklich eine brilliante Idee hatte- Es schmeckt super!
Der Kürbis kann es ruhig mit ein paar Linsen aufnehmen- CHECK! Also: Wenn ihr noch einen Kürbis zu Hause habt, würde ich euch dieses Curry sehr empfehlen...


 Zutaten für 2 Personen:
1/2 kleiner Hokkaido-Kürbis; in Würfel geschnitten
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Knoblauchzehen
1/2 Zwiebel
Chiliflocken
1 EL Öl
1TL brauner Zucker
1 TL Currypulver
350 ml Gemüsebrühe
90 g rote Linsen
Saft einer halben Zitrone
250g fertig gegarter Basmatireis
1 EL Schmand (kann auch vegelassen werden)
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Ingwer, Knoblauch und Zwiebel schälen und würfeln. Öl erhitzen und alles in einer Pfanne anbraten. Mit Chili würzen. Das Currypulver hinzufügen und kurz mit anschwitzen. Dann den Kürbis hinzugeben, mit dem Zucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen.
Mit der Brühe ablöschen, die Linsen hinzugeben und alles ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich und die Linsen gar sind.
Anschließend das Curry mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken und mit dem Schmand verfeinern.
Zu dem Curry Reis reichen- FERTIG!



Montag, 2. September 2013

Ein "diebisches" Pad Thai und böse Bügeleisen

 Ja, es fällt auf! Ich liebe Nudeln!
Heute gibt´s schon wieder welche, aber etwas ist anders. Es gibt keine Geschichte. Das tut mir ganz furchtbar Leid, aber die Bügelwäsche schaut mich so böse an... Wenn ich der jetzt den Rücken zuwende, landet bestimmt gleich das heiße Eisen in meinem Nacken. Und darauf wollen wir doch verzichten, oder???
Also: Nächstes Mal wieder länger von mir!
Nur kurz zu diesem Rezept: Ich bin ein Dieb! Ja, so dürft ihr mich nennen... Denn ich habe mich heimlich auf Julias Blog umgesehen und dieses Rezept entdeckt... Das hat mich so lieb angeschaut, sodass ich es förmlich mitnehmen musste. Und, was soll ich sagen? GUT, dass ich ein Dieb bin, denn es ist richtig lecker.
Ich habe es zwar ein ganz bisschen verändert, aber der Grundton ist immer noch Julias :)


Zutaten für 1 Person:
90g Pasta
1 EL Öl
1 Möhre
2 Lauchzweibeln
3 EL Sojasoße
1 TL brauner Rohrzucker
1-2 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer
Chiliflocken
Erdnüsse als Topping



Zubereitung:
Die Nudeln in heißem Wasser kochen. In der Zwischenzeit die Möhre stifteln und die Frühlingszwiebel in feine Streifen schneiden. Öl in einer Pfanner erhitzen und anbraten, bis die Möhre ein bisschen "weicher" geworden ist.
Die Nudeln abgießen und zu dem Gemüse geben. Alles mit der Sojasoße ablöschen und mit wenig Salz, Pfeffer, dem Zucker, dem Chili und der Zitrone würzen.
Nudeln mit Erdnüssen bestreut servieren!- FERTIG!




Mittwoch, 28. August 2013

"Löffels Lieblingspasta" und (m)eine "Physikphobie"

Ich habe mir mal  vorgenommen, heute nicht so einen Blödsinn zu schreiben. Heute gibt´s keine Keksliste und auch kein Geläster. Heute gibt´s bloße Tatsachen!
Na, wie findet ihr das?
In der "Pflichtanstalt" ist nämlich schon wieder ganz schön viel los! Lehrer kommen aus der puste, Schüler liegen längst am Boden und der gute Wille ist schon lange mausetot- Der kommt bestimmt nie in den Himmel!
Morgen schreiben wir Erdkunde Leistungskurs und und Physik Grundkurs- Habe ich schonmal erwähnt, dass ich eine akute Feindschaft gegenüber manchen Naturwissenschaften hege? Physik zählt eindeutig dazu! Die ganzens "Fs" und "As" und "Gammas" und 10x-3s" übertreffen definitiv die Leistung meines Hirns- so kann ich auch das Lernen knicken! Hmpf!
Und dann lesen wir auch noch Nathan der Weise- Das ist so gar nichts für mich! Ich kann da emotional einfach nicht mitgehen, wenn ein Tempelherr über seine Liebe in Reimen spricht. Das hört sich irgendwie alles ein wenig unreal an! Ich find´s immer besser wenn sie sich prügeln und nebenbei noch berlinern! Das ist romantisch :) !




Um dem ganzen Stress ein wenig zu entkommen, habe ich heute Nachmittag gekocht. Das entspannt die Nerven wirklich ungemein.
Diese Nudeln gab´s schon an Ostern- mit den Möhren auch wirklich typisch!!! Aber das besondere ist das Zusammenspiel zwischen dem Ricotta und dem Gemüse. Dann noch die Nüsse als Topping- Ich sollte aufhören, denn sonst hab´ich schon wieder Hunger.
Nur eins: Dieses Feuerwerk solltet ihr euch nicht entgehen lassen!

......und....... Habt ihr´s gemerkt??? Ja, auch ich kann emotional werden :)




Zutaten für 2 Portionen:
2 EL Butter
250g geraspelte Möhren
1 kleine, gewürfelte Zwiebel
1 gehackte Knoblauchzehe
125g halbierte Kirschtomaten
10g geriebener Parmesan
1 EL gehackte Haselnüsse oder Mandeln
200g Pasta
Salz und Pfeffer
1 große Prise Zucker
Chilipulver
50g Ricotta
1 TL Zitronensaft

Zubereitung:
1. Pasta kochen.
2. Inzweischen Butter in einer Pfanne erhitzen, Möhren, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten.
3. Nach etwa fünf Minuten die Tomaten hinzugeben.
4. Mit Zucker bestreuen und Salz, Pfeffer und Chili würzen.
5. Von den Nudeln 100ml Wasser abnehemen und 50ml davon zu den Möhren geben.
6. Nudeln abgießen und zurück in den Topf geben.
7. Möhren, Ricotta, restliches Kochwasser, Zitronensaft und Parmesan unterrühren.
8. Mit Nüssen bestreut servieren- FERTIG!