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Freitag, 4. April 2014

Fröhlich frühlingshafte Pastakreation in cremiger Kräutersauce


 

Tada! Nun bin ich auch mal wieder hier- ganz frisch und knackig bin ich heute von meiner Bioklausur und Badmintonprüfung zurückgekehrt. Jedenfalls so weit, wie das nur irgendwie möglich ist. Die Schule ist nämlich doch anstrengender, als ich es mir manchmal wünsche.
Deshalb muss ich zur Zeit meinen Zeitplan ein wenig fester schnüren und auf manche Dinge, wie das Bloggen, eben teilweise verzichten- Es möge mir verziehen werden.
Aber so wie ich euch fleißige Leser und Blogger kenne: Den meisten fällt es gar nicht auf, wenn ein Blog mal zwei Wochen keinen Post veröffentlicht.....

Aber nun ist es soweit, ich bin zurück. Jedenfalls vorerst- mal sehen, wie es mit den Klausuren und Co. weitergeht. Aber weil der Blog mir so ans Herz gewachsen ist, kann ich ihn ja nicht einfach so auf Eis legen- Dafür gibt es viel zu viele, gute Pastarezepte, die ich noch mit euch teilen möchte :D

Hier seht ihr nun eine fröhlich frühlinghafte Pastakreation in cremiger Kräutersoße und knackigem Gemüse- Klingt das nicht bezaubernd?
Und wisst ihr, was noch viel besser ist? Das Ganze schmeckt auch noch so, wie es klingt:
Gesund, lecker und frisch!

Für 3 Portionen:
1 Zwiebel
Öl
ca. 300g Pasta
3 Karotten
1 Paprika
evt. 1 Zucchini
150g Frischkäse mit Kräutern
ca. 200ml Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
Schnittlauch

Und so geht´s:
Die Zwiebel in kleine Stücke schneiden, das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Öl in einem Topf erhitzen, in einem anderen Topf die Nudeln in Salzwasser kochen.
Wenn das Öl heiß ist, die Zwiebel anbraten, dann die Karotten und die Zucchini hinzugeben und anbraten, bis sie ein wenig weicher geworden sind. Einige Zeit später noch die Paprika (kommt drauf an, wie "knackig" ihr das Gemüse haben wollt) hinzugeben.
Nun etwa die Hälfte der Gemüsebrühe zu dem Gemüse geben und den Frischkäse ordentlich einrühren, bis die Sauce schön cremig wird.
Bei Bedarf immer wieder ein wenig Brühe hinzugeben.
Wenn die Nudeln gar sind diese abgießen und mit zur Sauce geben und noch ein wenig ziehen lassen, damit die Sauce auch richtig gut aufgenommen wird. Zum Schluss noch ordentlich würzen und mit Schnittlauch bestreuen- FERTIG!





Dienstag, 18. März 2014

Brownies mit Karamellsauce



Vielleicht ist es euch ja schon mal aufgefallen, aber ich bin voll im Backmodus.
Im März stehen irgendwie so viele Geburtstage an, sodass ich die ganze Zeit am Backen bin. Ich habe ja auch schon überlegt, ob sich vielleicht auch jemand über eine Kartoffel zum Geburtstag freuen würde, schließlich kann man da wunderbar eine Kerze dran montieren.
Da ich aber Realist bin und weiß, dass meine Freunde viel lieber Süßes essen, gab es für meinen Namenszwilling Kati (Wir sitzen in manchen Kursen nebeneinander, das ist vielleicht lustig...) einen wunderschönen Browniekuchen.
Zuerst hatte ich gedacht, der wäre mir misslungen, aber dann gab es doch sehr positive Resonanz:
"Schau mal, ich hab Gänsehaut"- Das habe ich noch nicht so oft geschafft :)

Das Rezept habe ich von hier übernommen, vielen Dank Selina für dieses wunderbare Idee.


Zutaten:
für die Brownies:
115g geschmolzene Butter
200g Zucker
Mark einer Vanilleschote
2 Eier
2 EL Öl (Raps- o. Sonnenblumenöl)
56 g Zartbitterschokolade, geschmolzen
60 g Mehl
56 g Kakao (ungesüßt)
1 Prise Salz
1/2 TL Natron
für die Karamellsauce:
120 g Zucker
40 g Butter
140 g Creme Fraiche
 Zubereitung:
Als erstes kommt die Sauce dran:
• Zucker und Butter in einen Topf geben und schmelzen.
• Ständig rühren und aufpassen, dass nichts anbrennt, bis alles von einem mitteldunklen Braun ist, evt auch etwas heller, es kommt drauf an, was ihr für einen Zucker verwendet (ihr riecht aber, wenn die sauce soweit ist)
• Vom Herd nehmen und die Creme Fraiche einrühren. Achtung, es kann ein wenig sprudelig werden, also Vorsicht!
• Gut verrühren. Dann gut abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.

Und nun die Brownies:
• Butter, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel cremig schlagen, bis der Zucker sich gut gelöst hat.
• Die Eier ordentlich unterrühren.
• Öl und geschmolzene Schokolade (diese muss ein wenig abgekühlt sein, sonst gerinnt der Teig) hinzugeben und ebenfalls vermischen.
• Nun Mehl, Kakaopulver, Salz und Natron zu der Mischung geben und alles nochmals kurz miteinander verühren.
• Auf ein kleines, mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.
 • Bei 180°C für 25 Minuten backe, auf keinen Fall zu lange, sonst ist euer Brownie trockenhart.
• Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.

Und nun mit der Karamellsauce überziehen und den Kuchen noch ein bisschen ziehen lassen- Dann ist er endgültig fertig!





Dienstag, 11. März 2014

Ägyptische Mohnschnitten, die den Vortitel nicht verdienen, aber trotzdem lecker sind


Wollte ich nicht eigentlich mal wieder etwas kochen???? Öhhhhh........ jaaaaa.......
Aber dann wurde ich doch abgehalten, denn zum Weltgebetstag MUSSTE es einfach etwas Süßes geben. Zucker hilft schließlich immer ;)
Aber wir wollen es ja mal nicht zu einfach machen: Ägyptisch sollte es sein. -Kein Problem für mich, es gibt ja schließlich GOOGLE, der mir dann die ägyptischen Mohnschnitten hier präsentierte.
Wenn mich jetzt aber jemand fragen sollte, was daran so speziell ägyptisch ist, bekommt er darauf leider keine Antwort, denn ich habe keine Ahnung. Vielleicht sollte man die Eier importieren oder den Mohn in Kairo pflücken gehen?
Da mir aber die Herkunft eines Kuchen relativ egal ist, im Gegensatz zum Geschmack, macht mir dieses Dilemma ziemlich wenig aus.
Das Wichtigste ist: Der Kuchen schmeckt echt klasse (auch wenn er vielleicht nicht so aussieht)!!! Lecker!


Zutaten:
2 Eier
1 Tasser Zucker (ich habe so eine kleine, hübsche Kaffeetasse genommen, wie es sie zumeist in öffentlichen Einrichtungen (z.B. Kantinen) gibt)
1 Tasse Öl
2 Tassen Milch
2 Tassen Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
1 Fertigbackmischung (bzw. Füllung) Mohn
Kuchenklasur/ Schokolade

Und so geht´s:
(Backofen auf 180° vorheizen und ein Backblech vorbereiten.)
Als erstes sollten die Eier getrennt werden und das Eiweiß fest geschlagen werden.
Die Eigelbe werden mir dem Zucker und dem Öl möglichst gut cremig gerührt (komische Formulierung). Achtung, es kann spritzen, der Teig ist generell sehr flüssig. Milch und Vanillezucker dazugeben. Anschließend das Mehl, den Mohn und das Backpulver daruntermischen, sodass ein homogener Teig entsteht.
Zuletzt wird der Eischnee untergehoben und das Ganze Dilemma auf das Backblech gegeben und in den Ofen geschoben.
Den Wecker stellt ihr euch auf 20 Minuten- der Kuchen ist schnell gebacken
Nun müsst ihr euch noch ein wenig gedulden, bevor der Kuchen mit Schokolade verziehrt werden kann und schließlich in die tropfenden Münde (ich liebe interessante Formulierungen) gesteckt werden sollte.





Mittwoch, 5. März 2014

BEST EVER CARROT-CAKE- eine Liebesgeschichte


BEST EVER CARROT-CAKE... Das ist ja mal wieder ein Name. So selbstsicher und unbestochen.
Aber er hat seinen Namen wirklich verdient. Es ist unglaublich, wie wunderbar so ein Kuchen aus einfachen Karotten schmecken kann.
Das Rezept stammt direkt aus England von einer Freundin, die ich dort besucht haben. Sie wollte etwas typischen kochen und hat mich als erstes mit englischem Breakfast begeistern wollen, was ihr zugegebener Maßen nicht so ganz gelungen ist.
Mama hat den Speck gegessen, ich die Bohnen- Auch gut.
Als die Freundin dann mit einem Karottenkuchen anfing, war ich nicht mehr wirklich begeistert.
Da ich aber nicht unfreundlich sein wollte, hab´ich es dann doch über mich ergehen lassen. Zum Glück!!!
Man schickte mich also auf den Weg zum Supermarkt um Walnüsse zu kaufen.
OMG, wo finde ich denn Nüsse in einem fremden Supermarkt?- Ich fragte also eine Verkäuferin nach „Wäiel Nats“... -Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie peinlich das war. Oder besser nicht!
Jedenfalls musste ich mich dann von meiner „Schockphase“ erholen, sodass die anderen den Kuchen backen durften. Also Möhren reiben, Nüsse hacken und rühren. Echte Handarbeit eben.
Als der Kuchen dann aber fertig war, ließ ich mich schließlich doch dazu überreden, ihn zu kosten. Und ich muss sagen: er war einfach genial (bis auf die Creme, die ich bis heute nicht unbedingt auf diesem Kuchen brauche). Köstlich...... Wenn auch ein wenig zeitaufwendig.

Also: Der Kuchen hat es schon weit gebracht (sogar bis auf das Kuchenbuffet meiner Konfirmation, welches insgesamt 14 Torten bzw. Kuchen umfasste, bei 23 Gästen) und er hat echt gute Chancen, um auch bei DIR auf dem Teller zu landen.
Also, probiert ihn aus, ihr werdet´s nicht bereuen!!!
Ps.: Wer es schafft, den Kuchen stehen zu lassen hat Glück: Der hält sich wie ein Stein (schmeckt aber natürlich nicht so :) )




Zutaten (die Tassengrößen könnt ihr variieren, je nachdem wie viel Kuchen ihr haben wollt):
Für den Teig:
4 Eier
2 Tassen Zucker
¾ Tasse Öl
2 Tassen Mehl
2 TE Backpulver
1 TL Zimt
½ TL Natron
3 Tassen geraspelte Möhren (trainiert die Oberarmmuskulatur)
½ Tasse gehackte Walnüsse
Für das Frosting:
300g Frischkäse
½ Tassen weiche Butter
2 TL Vanilleextrakt (oder einfach mit Vanillezucker anpassen)
4 Tassen Puderzucker


Zubereitung:
Die Eier mit dem Zucker und dem Öl schaumig rühren, dann mit den anderen Zutaten vermischen.
Den Teig in eine gefettete Springform füllen und bei 180° C ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe). Den Kuchen vollständig auskühlen lassen.
Für das Frosting die Zutaten schaumig rühren und dann den Kuchen damit verzieren.
Fertig!!!

Ps.: Dieser Post ist eine Neuversion, da mir bei dem alten Rezept weder der Text, noch meine Bilder zugesagt haben. Da bot es sich einfach an, ihn nochmals zu fotografieren, als er bei uns am Wochenende auf den Tisch kam.

Kommentare:
-Klingt gut, ich mag auch gerne Möhrenkuchen.
Liebste Montagsgrüße
ANNi
-Ist schon vorgemerkt bei den Rezepten, die ich demnächst ausprobieren will ;-)
-Schade, dass keine Bilder mehr dabei sind Rezept habe ich mir aber abgespeichert danke
LG Karin
-Habe den Teig gestern noch in Form von Cupcakes gebacken, sehr lecker, sehr saftig auch ohne Frosting.
Nochmals danke fürs Rezept
LG Karin



Freitag, 31. Januar 2014

Nuss-Nougat-Muffins mit fruchtigem Touch



Er hat sich in mir eingenistet, dieser Bösewicht. Ganz leise und heimlich ist er zu mir gekommen und hat mich krank gemacht...
Ok, so schlimm ist es jetzt auch nicht, aber ich habe SCHNUPFEN! Oh je... Rotlicht, Tee und Lutschpastillen gehören gerade zu meinem täglichen Tagesablauf dazu. Tja, der Winter greift halt mit allen Händen zu, da kann man nichts machen. Zum Glück war ich ja auch heute den ganzen Tag nicht an der Luft.
Huch, da hat sich gerade eine Lüge in meinen Satzbau geschlissen. Au weia. Ich war nämlich den ganzen Tag draußen- und nein, ich bin nicht am Mittelmeer sondern im eisekalten Berlin. brrr..... Daraufhin musste ich mir sofort ein neues paar Handschuhe kaufen und mir ein paar leckere Nuss-Nougat Muffins mit fruchtig, säuerlichen Himbeeren genehmigen. Soooo lecker, sagt auch mein Englischkurs :)
Ps.: Die Idee und das Rezept lieferte mir die liebe Christina.


Zutaten für ca. 12-15 Stück:
100 g Nougat-Schokolade (vielleicht noch von Weihnachten?)
150 g Zucker
300 g Mehl
3 TL Backpulver
2 Eier
120 ml neutrales Öl
200 g Naturjoghurt
12-15 ganze, gefrorene Himbeeren + zerbröselte Himbeeren


Und so geht´s:
Der Backofen soll auf 175 °C (Ober- / Unterhitze) vorgeheizt werden, während wir die
Nougat-Schokolade hacken, und zusammen mit Zucker, Mehl und Backpulver verrühren.
In einer zweiten Schüssel werden Eier mit Öl und Joghurt cremig geschlagen und dann können beide Mischungen zusammengeschüttet und vermischt werden. Vorsicht! Nicht zu lange rühren!
Jetzt geht es Schicht für Schicht. Ihr löffelt ca. 1 EL des Teiges in die Muffinförmchen und legt dann eine Himbeere obendrauf. Der restliche Teig wird jetzt auf den Muffins verteilt und dann mit Himbeerstückchen dekoriert. Jetzt kommen die Küchlein in den Ofen, wo sie 30-40 Minuten (kann auch kürzer sein, aber mein Ofen braucht irgendwie immer ziemlich lange) verweilen!
Anschließen müssen sie noch abkühlen, ansonsten bekommt ihr Bauchschmerzen. FERTIG!


Sonntag, 19. Januar 2014

"spicy Pasta" für Minutenbanausen und Gemüseliebhaber


Momentan ist ja die grüne Woche in Berlin. Viele Menschen, viel Gedränge und viel Essen sind da garantiert. Am Sonntag bin ich also mit meiner Mutter nach Berlin gefahren, um mir das Spektakel anzusehen. Ich muss sagen, man vergisst einiges in zwei Jahren. Damals (ich war 2011 schon mal da) war das ganze noch ein wenig komplizierter, denn wir mussten einen Rollstuhl schieben. Man wird sich da erst so richtig bewusst, wie schwierig das eigentlich ist. Völlig fertig sind wir nach drei Stunden wieder verschwunden und ich bin noch mitten in der Nacht durch halb Deutschland nach Münster gefahren... Das war wirklich ein Unternehmen für frische, grüne Grashüpfer und nicht für fußlahme Bürohocker.
Mit viel weniger Stress und Anstrengung war eigentlich mein zweiter Besuch in der grünen Woche zu erwarten, aber denkste: Nach vier Stunden rumgekurke und viel zu viel Käse saßen wir wieder in der Bahn. Eigentlich ist es ja ganz nett da, trotzdem stellt man sich eine solche Veranstaltung immer schöner vor, als sie ist. Aber wenn man hohe Preise, viele Menschen und lange Wartezeiten gerne mag, ist man dort genau richtig.

Worauf man gar nicht lange warten muss, ist die Pasta, die heute als mein Mittagessen dienen durfte. Schnell, gesund und super lecker. Eine freie Nase bekommt man dadurch auch, weil sie echt scharf ist (jedenfalls für meinen Geschmack). Die Karotten geben der Sauce einen schönen Kick und der Zucker rundet das Ganze vortrefflich ab- Für Minutenbanausen und Gemüseliebhaber also genau das Richtige :)


Zutaten für 2-3 Portionen (die Soße lässt sich auch gut einfrieren):
1 EL Öl
1 Knoblauchzehe
1 Peperoni
2 große Möhren
3 Frühlingzwiebeln
400g Tomaten aus der Dose
1/4 Liter Gemüsebrühe
Salz & Pfeffer
1/2 TL Zucker
Pasta nach Belieben
(Parmesan)

Zubereitung:
Als erstes dürft ihr ein wenig Gemüse schnibbeln. Die Möhren in Scheibchen, ebenso die Frühlingszwiebeln. Die Peperoni von den Kernen befreien und fein hacken, den Knoblauch würfeln. Nun wird das Öl in einem Topf erhitzt und das Gemüse für 2-3 Minuten angebraten. Der Zucker kann nun schon über das Gemüse gestreut werden. Die Tomaten dürfen sich jetzt in den Topf begeben, ebenso die Gemüsebrühe. Die Sauce wird jetzt ca. 15 Minuten gekocht und dann darf ein Zauberstab zum Einsatz kommen. Nachdem keine Stücken mehr sicht- und schmeckbar sind, muss alles noch einmal abgeschmeckt werden. Jetzt kommt sie noch mal auf die Kochstelle und darf in der Zeit, wo die Pasta gekocht wird, noch ein wenig weiterblubbern. Dann aber darf die "spicy Pasta" zusammen mit den Nudeln und dem Parmesan serviert werden- FERTIG!


Samstag, 18. Januar 2014

Süßkartoffel-Bohnen-Curry


Neulich, als ich in den Keller gegangen bin, schaute mich eine vereinsamte Süßkartoffel an. Es war so ein wehmütiger Anblick, dass ich sie mit in die Küche nahm und schließlich meine Nachkochliste durchforstete. Tatsächlich fand ich einen Eintrag für ein Süßkartoffel-Bohnen-Curry. Perfekt für meine Süßkartoffel und meinen Hunger. Das Rezept findet ihr auch hier.
Das Curry hat wirklich ausgezeichnet geschmeckt und ich bin dem Keller, der mir diese Kartoffel offenbahrt hat, zutiefst zu Dank verpflichtet. Doch auf die Knie gehen, werde ich jetzt nicht. Dafür werde ich euch aber das Rezept verraten, (das ich ein klein wenig abgeändert habe) damit auch ihr in diesen Genuss kommen könntet, wenn ihr es wagt in euren Keller zu schauen. Oder ihr geht einfach in den Supermarkt und schreibt auf den Einkaufszettel (für 2 Personen):

Zutaten: 
1 Zwiebel 
1 Knoblauchzehe 
ca. 1 cm frischer Ingwer
Chilipulver
500g Süßkartoffeln (eine), wenn die nicht reicht einfach noch normale Kartoffeln nach Belieben
1 EL ÖL
1 TL Currypulver 
1/2 TL Kurkuma 
250ml Gemüsebrühe
100g Kokosmilch
250g Bohnen (TK) 
Salz & Pfeffer
frische, gehackte Petersilie
Naturjoghurt nach Belieben


Und so geht´s:
Zuerst schneidet ihr die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer in klitzekleine Würfel. Auch die Kartoffel(n) können geschält und in Stücke geschnitten werden.

Jetzt könnt ihr das Öl in einem größeren Topf erhitzen und darin Zwiebel, Knoblauch und Ingwer anbraten. Nach 2 Minuten das Curry und Kurkuma hinzugeben und kurz mit anrösten.

Anschließend wird das Ganze mit der Brühe und der Kokosmilch abgelöscht und es kommen die Kartoffelstücke mit in den Topf. Diese dürfen jetzt ca. 12 Minuten blubbern, bevor auch die Bohnen "mitfeiern" dürfen- das nun ca. 5 Minuten.

Nun wird noch kräftig abgeschmeckt und dann serviert- Am Besten mit Joghurt und Petersilie- FERTIG!








Samstag, 11. Januar 2014

Chili sin Carne mit Bulgureinlage



Nach einer Woche Alltagsleben bin ich wieder bereit für einen Urlaub.
Einfach so wird man da reingeschmissen- es gibt keine Schonungszeit und kein Erbarmen. Als wäre man nur einer von tausend Fischen, die hilflos in ihrem Netz zappeln. Das ist ein toller Vergleich, oder? :)
Jedenfalls kann ich nicht einmal mein Wochenende genießen, weil ein kleiner Kobold in meinem Kopf ein Feuerwerk veranstaltet. Es wummert und klopft- Als würde jemand eine Straße aufreißen...

Ach ja, wenn wir schon dabei sind- Ich habe auch was aufgerissen. Nämlich eine neue Tüte Bulgur. Ganz lange habe ich schon keinen mehr gegessen und jetzt ist es endlich so weit. Ich habe ein bisschen das www durchforstet und dabei entdeckte ich ein Rezept für Chili sin Carne. Wirklich sehr lecker, muss ich sagen!


Zutaten für 4 Portionen:
4 Frühlingszwiebeln
1 Paprika
1 EL Öl
500ml passierte Tomaten
1 Dose Kidneybohnen
1 kleine Dose Mais
250g Bulgur
Gemüsebrühe nach Belieben
Salz & Pfeffer
Chili
Paprikapulver edelsüß
getrocknete oder frische Kräuter


Zubereitung:
Erst einmal ist ein bisschen Schnippelei angesagt, die Paprika und die Zwiebeln sind nämlich in Würfel zu schneiden. Wenn ihr nicht den Steinbeißer spielen wollt, sollten die Stückchen möglichst klein sein.
Die Zwiebeln und die Paprika in einen Topf mit vorher erhitztem Öl schütten. Beides sollte nun ein bisschen garen, aber nicht schwarz werden. Anschließend wird das Gemüse mit den Tomaten abgelöscht und der Bulgur darf sich nun ebenfalls in den Topf gesellen. Wenn die Flüssigkeit zu gering ist, damit der Bulgur sich "vollsaugen" kann, müsst ihr noch Gemüsebrühe/ Wasser hinzugeben. Das wird wohl ein großer Schluck sein. Danach kann man meistens ganz gut einschätzen, wie viel Gemüsebrühe nun noch notwendig ist, damit zum Schluss kein dünner Brei dabei herauskommt.
Nun müssen die beiden Dosen mit Gemüse noch abgegossen und anschließend in den Topf gegeben werden. Wenn das passiert ist, darf euer Eintopf noch ein wenig köcheln, bis der Bulgur "zartschmelzend" ist. Das dauert ungefähr 20 Minuten.
Zum Ende hin könnt ihr dann mit dem Würzen beginnen. Eine ordentliche Prise Chili gehört auf jeden Fall dazu. Ansonsten ist das Chili sin Carne jetzt bereit, um gegessen zu werden!
Guten Hunger!



Montag, 6. Januar 2014

vegetarische F(r)ischkäsepasta mit (knack)Gemüse


Bevor ich mich in morgen in meine erste Schulwoche verabschiede (schief...), habe ich noch einmal in der Küche die Sau rausgelassen. Alles ist verwüstet, nur mein Teller hat überlebt. Natürlich mit einem Nudelgericht- Wie hätte ich sonst hier jetzt nun sitzen können um das in die Tastatur zu hauen? Richtig!
Nachdem ich mir heute, zum Schrecken meiner Oma, noch zwei Winterjacken gekauft (Kind, das braucht doch kein Mensch!) und mir die Füße im größten Shoppingcenter im Landkreis Märkisch-Oder-Land (DIE Shoppingmeile schlechthin) plattgelaufen habe, kam ich zu dem Entschluss, dass mich wirklich nur noch Nudeln wieder aufheitern könnten. So kam es, dass ich zu Hause Gemüse, Frischkäse und Gewürze in eine Pfanne gehauen habe und herausgekommen ist wirklich eine sehr leckere Nudelpfanne. Nur die Bilder lassen definitiv zu wünschen übrig. Aber was anderes hätte ich bei diesem (Piesel-)wetter auch nicht erwartet. Hach ja...


Zutaten für 1 Portion:
ca. 100g Pasta
1 TL Öl
1/2 Paprika
3 Frühlingszwiebeln
1 TL Tomatenmark
100g Kräuterfrischkäse
Brühe nach Gefühl
Salz & Pfeffer
Chili

Und so geht´s:
Die Nudeln in Salzwasser kochen.
Unterdessen in einer Pfanne das Öl erhitzen und das Gemüse putzen. Zwiebel in dünne Ringe schneiden und Paprika fein würfeln. Beides nun in der Pfanne anbraten, anschließend noch das Tomatenmark hinzugeben und mit anrösten.
Jetzt auch den Frischkäse und die Gemüsebrühe (je nachdem wie dick die Sauce werden soll) in die Pfanne hauen, und alles aufkochen. Nun darf die Sauce so lange vor sich hinblubbern, bis die Pasta gar ist. Anschließend muss alles mit den Gewürzen nur noch abgeschmeckt werden- FERTIG!



Samstag, 28. Dezember 2013

Versprochen, versprochen und doch nicht gebrochen: Fruchtiges Süßkartoffel-Möhren-Curry



Manchmal höre ich eine kleine Stimme in meinem Ohr, die mir sagt, dass ich mich an das halten soll, was ich versprochen habe. Schließlich muss man ja auch irgendwie Vorbild sein, oder nicht?
Deswegen habe ich zum Entsetzen der Sahnetorte, die mich heute von ihrem Kuchenteller aus anstarrte, dieses Curry fotografiert. Das sieht zwar nicht ganz so hübsch aus, wie die Torte, aber da es mir mitlerweile an Vitaminen mangelt und ich keine Torte mehr sehen kann, hat mir dieses Curry überaus gut getan!


Zutaten für 2 Personen (das Gemüse sollte vor dem Zubereiten schon geputzt und geschnitten werden):
2 Frühlingszweibeln in Streifen geschnitten
1 gehackte Knoblauchzehe
1/2 TL gehackten Ingwer
1/2 gepresste Orange
1/2 Tasse Wasser
250ml Kokosmilch
1 große Möhre in Stifte geschnitten
1 Süßkartoffel in kleinen Stücken
1/2 rote Paprika in Würfeln
Ananas nach Geschmack
1 EL Öl
1 TL Curry
Salz und Pfeffer
1/2 TL Kurkuma
Pinienkerne als Topping

Zubereitung:
In einer Pfanne das Öl erhitzen und Knoblauch, Zwiebeln und Ingwer darin anbraten. Das Currypulver mit hinzugeben und kurz andünsten. Das Ganze mit dem Orangensaft und dem Wasser ablöschen. Nun kommt die Kokosmilch in die Pfanne und das restliche Gemüse. Wenn alles aufgekocht ist, soll das Curry nun ca. 10-15 Minuten köcheln, bis das Gemüse weich ist. Anschließend einmal mit den Gewürzen abschmecken und die Ananas dazugeben. Das Curry mit den Pinienkernen servieren- FERTIG!



Sonntag, 24. November 2013

Rote-Linsen-Suppe und ein Kartoffelsack auf Beinen


Ich habe seit gestern nun definitiv festgestellt, das "Shoppen" nicht zu meinen Hobbys zählt. Schon wenn ich in den ersten Laden reingehe, habe ich das Bedürfnis in meinem Bett zu liegen. Alles sieht irgendwie gleich aus und sagt mir einfach überhaupt nicht zu. Leider. Hinuzu kommt noch, das mir auch überhaupt nichts passt. Entweder sehe ich aus wie ein Kartoffelsack auf Beinen oder wie ein Riesenbaby in Klamotten, die einem nur bis zur Wade, bzw. zum Unterarm gehen. Schrecklich! Warum kann ich nicht einmal EINE schöne lange Hose haben?- Die Welt ist ja so gemein!
Und das ist noch nicht alles. Mir ist gestern ein Geschäft aufgefallen (da wo etwas ältere Damen sich einkleiden gehen), wo wirklich ALLE Menschen die gleiche Frisur hatten. Kurze Haare, blondiert, sehr individuell- Der Hammer sozusagen (besser passen würde aber Wischmopp...) :).
Nun gut, wenigstens gefällt mir der Lebensmittelladen- Da gab es so wunderbare, kleine, rote Linsen, die einfach mit nach Hause wollten und mit denen ich heute eine köstliche Suppe gekocht habe. Mit der kann man sich unter der Decke verkriechen und einen Film schauen- Das gefällt mir! :)


Zutaten für 2 Personen:
1 große Möhre
1 kleine Zwiebel
100g rote Linsen
1 EL Öl
100g Joghurt (nicht 0,1% Fett)
1 TL Zitronensaft
Salz
Pfeffer
1/2 Liter Gemüsebrühe

Zubereitung:
Die Möhre schälen und in kleine Würfel schneiden, die Zwiebel häuten und in Würfelchen hacken. Nun das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel und die Möhre darin anbraten. Die Linsen anschließend dazugeben und anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und diese zum Kochen bringen. Nun die Suppe ca. 10 Minuten kochen, bis die Linsen weich sind. Die Suppe nun pürieren und mit dem Joghurt mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken- FERTIG!






Samstag, 9. November 2013

Reispfanne für Gourmethasen oder die, die es noch werden wollen

Während ich das hier schreibe, halte ich in meiner Hand eine Möhre. Ich bin ein riesiger Karottenfan. Die Dinger sind einfach klasse. Man kann andere Menschen damit nerven, wenn es die ganze Zeit knackt, sich den Kiefer ausrenken, orangene Haut bekommen und besser sehen. Ich habe eine Brille. Meine Liebe zu diesen Dingern ist aber trotzdem so groß, dass ich in zwei Tagen eine Tüte (1kg) davon verdrücken kann. Weil man aber viele Vitamine nur in Verbindung mit Fett aufnimmt, wurde ich von meiner Mutter darauf aufmerksam gemacht, dass man das Hasenfutter auch anbraten kann. Geniale Idee! Und warum nicht in einer Kombination mit Reis, Gewürzen und Joghurt (übrigens meine zweite große Liebe)? Mhhhhh........
Übrigens: Noch 6 Wochen Klausuren, dann habe ich hoffentlich wieder etwas mehr Zeit, mich um meinen Blog zu kümmern. Bis dahin winke ich euch aus den tiefen meines Blätterchaoses (?!) zu!





Montag, 28. Oktober 2013

Zum Geburtstag in ´ne Ausstellung und ein Cremiges Curry aus Süßkartoffeln und Möhren

Am Samsatg war ich als Kinderhüter einer wilden Horde feiernder Geburtstagsgäste gebucht. Aber wer jetzt an Topfschlagen und blinde Kuh denkt, liegt falsch- Pustekuchen! Wir sind ins Technikmuseum gefahren; genauer gesagt in eine Ausstellung.
Cool! 12 hibbelige Kinder in einem Museum mit zarten Ausstellungsstücken. Was will man mehr? Ist doch genial!
Tja, war ja nicht meine Entscheidung. Deshalb ließ ich mich mitreißen und verhielt mich ähnlich wie die Kinder, denn dann fällt man ja nicht auf.
Unser Führer hat uns quer durch die Ausstellung geschickt und wir sind in die entgegengesetzte Richtung. Wer will auch was über Windmessgeräte erfahren, wenn die beste Freundin neben mir über "Mädchendinge" quatschen will? Natürlich jeder! Ihr könnt euch denken, wie gesittet und brav die Bande fasziniert dem lieben "David" zugehört hat.
Der Arme hat mir echt leid getan- als er mich gefragt hat, warum sich die Kinder nicht für eine Karte an der Wand interessieren, sondern lieber "Verstecke" hinter dem ausgestopften Pinguin spielen, wird mir klar, dass das nicht so weitergeht. Wir brauchen noch mehr gute Verstecke- der ausgestopfte Pinguin tut mir leid.
Aber als aber ich schließlich gefragt werde, ob ich die selbe Schule wie die Kinder besucht habe, werde ich aus meiner Traumwelt gerissen- So schlimm war ich doch gar nicht :D !


Dafür wurde ich am Abend mit einer Potion leckerem Curry belohnt.... Süßkartoffeln und Möhren- absolut "Yummy". Guten Appetit!


Für eine hungrige Person braucht ihr:
1 Zwiebel
1 Süßkartoffeln (ca. 200g)
1 Möhre
1 kleine Knoblauchzehe
1 TL Öl
125ml Gemüsebrühe- evt. etw. mehr (ich liebe Abkürzungen)
50ml Kokosmilch
Salz und Pfeffer
Curry und Kurkuma
Kokosraspeln

Zubereitung:
Das Gemüse schälen und in mungerechte Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und erst die Zwiebel und dann den Rest des Gemüses ca. 7 Minuten anbraten. Das Gemüse mit Curry und Kurkuma bestreuen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist. Nun die Kokosmilch unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Kokosraspeln bestreut servieren- Fertig!

Dieses Rezept nimmt an dem Blog Event "Vitaminbomben" teil, weil es ziemlich viele von diesen "kleinen Dingern" enthält und dabei noch ausgezeichnet schmeckt.





Donnerstag, 24. Oktober 2013

Creamy Sweet Potato-Pumpkin-Curry

Vielleicht wisst ihr ja, dass meine liebe Mama manchmal für mich kocht. Das heißt, sie stellt sich auf meine vegetarische Ernährung ein und kocht ZUSÄTZLICH zu dem anderen Essen, für den Rest der Familie. Das ist total lieb von ihr, denn es ist ja ein erheblicher Arbeitsaufwand, wenn man das mal verrechnet.
Um das zu "entschuldigen" habe ich in den Ferien mal für sie gekocht- Vegetarisch ja, aber ihr hat´s geschmeckt. Warum auch nicht?- Es ist ja schließlich auch lecker :)
Und ich finde es immer toll, wenn Menschen merken, dass auch Gemüse richtig gut schmecken kann. Also ohne Verbindung zu Fleisch, Fisch oder sonstigen Zutaten.
Heute also ein herbstliches Curry, welches sogar die eigene Mutter beeindrucken kann :)



Zutaten für drei Personen ohne Beilage:
1/2 Hokkaido-Kürbis
1 mittelgroßer Apfel
2 Süßkartoffeln
1 kleine Zucchini
2 große Möhren
1 mittelgroße Zwiebel
1TL Zucker
Öl
350ml Wasser
200g Kokosmilch
1 TL Currypulver
Salz und Pfeffer
Chiliflocken
Creme fraiche + Milch
Pinienkerne
(ohne Creme fraiche und Milch ist dieses Gericht für Veganer geeignet)


Zubereitung:
1. Hokkaido, Süßkartoffeln, Zucchini, Möhren und Zwiebel putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. In einer großen Schüssel zu Seite stellen.
2. Apfel ebenfalls putzen und würfeln. Diesen in einer Pfanne mit dem Zucker leicht karamellisieren lassen und dann zur Seite stellen.
3. Nun das Öl in einem großen Tof erhitzen und das Gemüse darin anbraten. Anschließend mit dem Wasser und der Kokosmilch ablöschen und mit Curry, Salz, Pfeffer und Chili würzen.
4. Alles nun ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist.
5. In dieser Zeit die Pienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
6. Nun die Äpfel unter das Gemüse geben und die Pfanne mit einem Mix aus Creme fraiche und Milch sowie den Pinienkernen servieren- FERTIG!


Übrigens: Dieses Rezept nimmt an Christinas Event "Herbst-Rezepte" teil, weil ein Curry mit Kürbis und Süßkartoffeln einfach herrlich zu einem lauschigen Herbstnachmittag passt. Wer will, kann dazu auch Tee trinken :)

Blog-Event von Christina