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Mittwoch, 26. Februar 2014

Völlig abgedreht: Zimtschnecken und ein Pokal mit drei Ecken



"Sorry! Wer zu spät kommt, ist auch unpünktlich!"
So fing am Wochenende mein erstes richtiges, sportliches Tunier an. Wirklich. Ich kann es selbst noch nicht glauben.
Kicker haben wir gespielt. Gegen 40 Manschaften zu zweit in einem Team. Obwohl das manchmal ein bisschen kniffelig war (Wer verliert schon gerne 1:11?), haben Banane und ich das gerockt.
Mit unserer Taktik "einfach ohne Taktik" haben wir schlussendlich den dritten Platz belegt und ich bekam zum allerersten Mal in meinem Leben einen Pokal. Yeah!
Doch auch das wollte nicht unbestraft bleiben. Auf dem Weg nach Hause mit dem Fahrrad (es war dunkel), wollte mich ein einsames Schlagloch ärgern. Mir ist zwar nichts passiert, dafür hat mein Pokal jetzt eine Ecke weniger- Na ja. Nichts ist perfekt...

Ich wollte schon immer mal Zimtschnecken ausprobieren- oft habe ich sie schon gesehen. Aber die sahen so perfekt aus, dass ich mich einfach nicht getraut habe.
Aber man soll ja auch über sich hinausschauen, weswegen ich mal wieder auf meinem Lieblingsblog "Penne im Topf" gestöbert habe. Und dort entdeckte ich dieses wunderbare Rezept, welches ich unbedingt mal ausprobieren wollte.
Hier sind also meine allerersten Zimtschnecken, die warm zwar sehr klebrig, aber unglaublich lecker und süß!!! sind.



(bei mir sind es 18  Röllchen geworden)
Für den Hefeteig:
200 ml Milch

50 g Butter

500 g Mehl

½ Tl Salz

70 g Zucker

1 Ei

1 Pck. Frische Hefe (42g)

Für die Füllung:

50 g flüssige Butter

130 g Brauner Zucker

2 Tl Zimt


Für das Cream Cheese Frosting:  

100 g Frischkäse
30 g Butter

100 g gesiebter Puderzucker
1 Vanilleschote oder Vanillearoma

So geht´s:
Milch und Butter kurz erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Dann 450g Mehl, Salz, Zucker und Ei in eine Schüssel und die Hefe hineinbröseln. Die Mich (wenn sie lauwarm ist) hineingeben und  zu einem glatten Teig verkneten. Wenn der Teig noch zu klebrig ist, nach und nachund nach noch ein wenig Mehl hinzugeben, aber nicht zu viel, sonst wird der Teig zu trocken. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
Den Teig auf einem Stück Backpapier rechteckig ausrollen und mit dem Gemisch aus  flüssiger Butter, Zucker und Zimt bestreichen, dabei keinen Rand lassen. Dein Teig einmal halbieren und dann von der langen Seite her aufrollen und in dünne Scheiben schneiden. Mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und zugedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.
Alle Zutaten für die Glasur gut miteinander vermixen. Wenn sie noch zu dick ist, einfach ein wenig Milch hinzugeben, aber aufpassen, dass die Creme nicht zu dünn wird. Wenn sich Klümpchen bilden, die Creme einfach durch ein Sieb jagen.
Die Zimtschnecken nun bei 180°C ca. 15-20 backen. Anschließend die Creme auf den Rollen verteilen und noch warm servieren..... Fertig!

Dienstag, 14. Januar 2014

herliches Roggenbrot mit hellem Kern

 Ich habe sie!!!: Eine Tageslichtlampe!!! Das ist der absolute Hammer. Diese Fotos vom heutigen Post sind zum Beispiel um neun Uhr abends entstanden- also mitten in der Nacht. Das ist doch absolut genial! Ansonsten musste ich im Winter immer raus gehen (und mir den Popo abfrieren), damit man wenigstens erkennen konnte, was auf dem Bild abgebildet ist. Und dann musste Photoshop ans Werk... Also nicht gerader die Götterspeise vom Teller.
Mit dem habe ich mich übrigens auch angefreundet. Ich kann jetzt sogar schon Collagen erstellen :)
Wie fotografiert ihr denn eure Schätze, wenn ihr kein Dunkelbild haben wollt? Ich bin gespannt!

Heute soll es mal ein bisschen individueller werden. Pasta und Co. kann ja jeder. Beeindruckend ist das aber nicht wirklich. Wenn da aber ein wunderbares Brot auf dem Tisch steht, das herlich duftet und auch fantastisch schmeckt, und ihr sagen könnt, dass ihr allein daran schuld seit, ist das schon was ganz anderes. Und mal ehrlich: So schwer ist es gar nicht. Mit ein bisschen Hilfe klappt das ganz gut- Vielleicht ist es ja mal einen Versuch wert. Es lohnt sich auf jeden Fall!



 Ihr solltet das Brot am Besten an einem Samstagabend ansetzen, wenn ihr am nächsten Tag die ganze Zeit zu Hause seid. Ihr braucht nicht lange für das Brot, doch es bittet ab und zu um eure Gesellschaft.

Wenn ihr noch Fragen zur Zubereitung habt, weil ich mich beispielsweise nicht so gut ausgedrückt habe, könnt ihr das ganz einfach tun. Es ist wirklich nicht schwer, wenn man einmal begriffen hat, wie´s funktioniert.

Zeit:
Vorbereitung: 20 Minuten
Kneten: ca. 30 Minuten (gesamt)
Gehen gesamt: 10 Stunden

Zutaten (für 2 Laibe):

Für den Startteig:
200g Weizenmehl Type 550
50g Roggenmehl 1150
5g frische Hefe
5g Salz
175g (abwiegen!) warmes Wasser

Außerdem:
500g Weizenmehl
100g Roggenmehl
5g frische Hefe
15g Salz
390g (abwiegen!) warmes Wasser

Zubereitung:
-An einem wunderschönen Abend nehmt ihr euch ein wenig Zeit und stellt aus den Zutaten für den Startteig einen Hefeteig her. Der darf auch ruhig noch ein bisschen klebrig sein, er bleibt in der Schüssel. Diesen deckt ihr dann mit ein wenig Frischhaltefolie ab und stellt ihn über die Nacht in den Kühlschrank.

-Am nächsten Morgen nemht ihr als erstes den Teig aus dem Kühlschrank und dann könnt ihr in aller Ruhe frühstücken- Der Teig muss nämlich aklimatisieren.

-Zu dem Startteig nun die restlichen Zutaten geben und am Besten mit einer Küchenmaschine mindestens 10 Minuten zu einem schönen Teig formen. Achtung: Er ist anfangs furchtbar klebrig, davon aber nicht abbringen lassen. Wenn ihr mit der Hand knetet, solltet ihr darauf aupassen, dass ihr immer möglichst viel Luft "einfangt". Dazu wird der Teig immer gefaltet und nicht "verkloppt". Ihr solltet möglichst kein weiteres Mehl zum Teig geben, sonst könnt ihr mit dem Brot nachher ein Haus bauen.
Wenn ihr dann einen zähen, klebrigen Klumpen habt, der sich aber schon von der Tischplatte/ Schüssel löst, könnt ihr eine Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben. Der Teig kommt darauf und nun wird immer einer Seite gezogen, Luft eingeschlossen und wieder oben auf den Teig gelegt. Nachdem das passiert ist, dreht ihr den Klumpen ein bisschen weiter und macht das Ganze noch einmal. Es sollte dann ein riesiges Brötchen enstehen. Und auch hier immer darauf aufpassen, dass möglichst viel Luft eingeschlossen wird.

-Dannn die Teigkugel in eine Schüssel geben, abdecken und eine Stunde gehen lassen.

-Den letzten Schritt wiederholen, also nochmals eine neue Kugel formen und den Teig weitere 30 Minuten gehen lassen.

-Nun den Teig in zwei Teile teilen und nochmals nach gleichem Prinzip zwei Laibe formen. Diese in zwei, mit Küchentüchern ausgekleidete Schüsseln legen, und mit solchen nochmals bedecken. Der Teig sollte jetzt nochmals 1 1/2 Stunden gehen.

-Eine halbe Stunde bevor der Teig fertig ist, heißt ihr den Ofen schon mal auf 250° vor. Wenn die 1 1/2 Stunden vorbei sind, legt ihr die Leibe vorsichtig auf zwei Bleche und stellt eine hitzebeständige Schüssel mit Wasser dazu. Die Leibe können noch nach Belieben eingeschnitten und mit Mehl bestäubt werden . Die Hitze des Ofens kann nun auf 220° reduziert werden. Die Brote dürfen jetzt nacheinander ca. 30 Minuten schwitzen, bis sie dunkelbraun sind. Wenn die Unterseite beim Klopfen hohl klingt, ist das ein gutes Zeichen- Die Laibe sind fertig!



Sonntag, 18. August 2013

Wie man Redewendungen falsch einsetzt und ein paar leckere BAGELS

Freitag morgen im Lateinunterricht:
Wir sitzen gemütlich an unserem Tisch und können den Anfang der Stunde gar nicht erwarten (Ich hoffe, ihr überseht die Ironie nicht; die liegt wie ein fetter Stein im Weg). Der Tisch ist relativ nah an der Tür, sodass man, wenn man diese öffnet, in leichte Konfrontation mit uns gerät. Und genau dieses passiert auch schon bald:
Joschi reißt die Tür auf, die knallt voll gegen meinen Stuhl und anscheinend direkt wieder an seinen Kopf, denn das nächste, was aus seinem Mund kommt, ist "HOLGA, die Waldfee!" Und das auch noch mit so einer Ernsthaftigkeit, sodass sogar mir der Schmerz in meinem Zeh vergeht...
Tja, mein Lieber! Da hast du wohl nicht ganz so gut im Unterricht aufgepasst, was? :)

Mitgebracht habe ich euch heute Bagels, weil ich die einfach so sehr liebe.
Ich habe sie das erste Mal in London gegessen und bin seitdem süchtig nach den Dingern. Das Problem ist, dass man bei uns keine Bagels kaufen kann. Selbst in Berlin ist das schwierig.
Warum also nicht selber backen?, dachte ich mir, und so bagab ich mich auf die Suche nach einem Rezept.
Gekocht müssen die werden, das ist das Geheimnis, soviel sei schon mal verraten :)
Und noch was: Die Dinger schmecken selbstgebacken richtig gut, auch wenn sie keine Augenweide sind :) !


Zutaten für 8 (relativ kleine) Bagels:
13g Hefe
250ml lauwarmes Wasser
1 (gehäuften) TL Salz
1 EL flüssiger Honig
400g Mehl (evt. etwas mehr)
1 verquirltes Eiweiß
evt. 50g zum Füllen (ich habe 25g geröstete Zwiebeln und 25g Sonnenblumenkerne genommen)

Zubereitung:
1. Die Hefe in eine Rührschüssel bröckeln und das Wasser hinzugeben. Die Hefe durch rühren auflösen. Salz und Honig zu der Masse geben.
2. Das Mehl zum Teig geben und alles zu einem schönen Teig kneten. Er sollte anschließend nicht mehr kleben. Anschließend noch die Füllung hineinarbeiten.
3. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 50 Minuten gehen lassen.
4. Nun aus dem Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 8 Brötchen formen und in die Mitte (mit Hilfe eines Fingers) ein Loch bohren. Durch kreisende Bewegungen dieses ausweiten, bis die gewünschte Größe erreicht ist.
5. Die Bagels auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals abgedeckt 45 Minuten gehen lassen.
6. Den Ofen auf 180° vorheizen und in einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen.
7. Die Bagels, mit Hilfe einer Schaumkelle, nacheinander für je 1-2 Minuten darin kochen und dann gut abtropfen lassen und wieder auf das Blech legen.
8. Die gekochten Bagels mit dem verquirlten Eiweiß bestreichen und evt. noch mit Körnern oder Co. verziehren.
9. Nun das Blech für etwa 30 Minuten in den Ofen schieben, dann müssten die Bagels fertig sein!



Dienstag, 13. August 2013

Autobahnerlebnisse und ein schokoladiger Sattmacher

Ich mag es absolut überhauptnicht mit Linienbussen zu fahren. Das ist einfach nur schrecklich! Man fällt immer aus dem Sitz, die Fahrer fahren los, wenn die Oma neben dir noch steht und dann kommt der Notarztwagen. Und du verpasst die Bahn. Toll!
Viel lieber bewege ich mich mit dem Auto, obwohl man sich da ja eigentlich nicht bewegt. Man kann schlafen, lesen, Musik hören UND PAUSE MACHEN. Das ist doch das Beste. Gesagt getan:
Nach fünfeinhalb Stunden hat selbst ein Bettelmönch Hunger und braucht was zu essen. In jedem Fall fühle ich mich dann so. Das Problem ist nur, dass es auf Autobahnen nichts gescheites zu essen gibt. Deshalb hat sich mein Fahrer für ein goldenes M am Horizont entschieden. Habe ich euch gesagt, dass ich Ms, genauer gesagt goldene Ms, nicht leiden kann? Trotzdem muss wohl was zu essen her und es gibt ja den sogenannten McDrive. Wenn das mal so einfach wäre.
Die ganz klugen Hirne haben nämlich bei der Nummerierung der Station (bestellen, bezahlen, abholen) einfach die 1 vergessen. Deshalb durften wir erst bezahlen und dann bestellen. Logisch, oder? Mit dem Eis in der Hand gemütlich wieder auf dem Weg zur Autobahn fällt mir aber auf, dass ich mal für kleine Prinzessinnen müsste.
Autobahn, Toilette- Tankstelle!
Tankstelle, Toilette- Automat!
Automat?- Zahnbürste?- Ne! Sexy String FÜR JEDEN ANLASS! Na toll, ich fühle mich ja nicht so, als ob ich einen String aus dem Automaten auf der Beerdigung meiner Oma anziehen wollte. Aber solche Menschen mag es wohl geben. Nur kenne ich sie halt nicht!
Tja, manchmal gibt´s schon echt interessante Sachen, wenn man offen ist und keine Scheuklappen aufgesetzt hat :)




Jetzt folgt eine sehr schlechte Überleitung:
Mag irgendjemand von euch Baguetts? Und Schokolade?
Sicher!
Aber beides zusammen? Also ein Schokobaguette? Habt ihr sicher noch nie probiert, oder?
Ich habe das Ganze heute mal ausprobiert und war echt begeistert. Der Teig muss zwar ganz schön lange gehen, aber der Rest ist eigentlich recht einfach. Wenn ihr also mal einen Tag zu Hause verbringen wollt, um z.B. aufzuräumen, ist das hier total richtig.
Ihr erledigt die Arbeit und als Belohnung gibts dann ein frisches Baguette! Lecker!
Das Rezept stammt aus dem Buche "Noch ein Stück" von Leila Lindholm.

Zutaten für 4 Baguettes:
Vorteig:
5g frische Hefe
300ml kaltes Wasser
300g Mehl
Hauptteig:
15g frische Hefe
100ml Milch
200ml kaltes Wasser
1 Ei
1 EL Salz (wirklich)
1 EL Zucker
500-600g Mehl (evt. noch mehr)
200g Zartbitterschokolade
grobes Meersalz

Zubereitung:
1. Für den Vorteig die Hefe in eine Schüssel bröckeln und mit dem Wasser zusammmen auflösen. Dann das Mehl hinzufügen und alles zu einem klebrigen Teig verarbeiten.
Mindestens vier Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen (Teig abdecken!).
2. Für den Hauptteig die Hefe in eine Rührschüssel bröckeln, das Wasser und die Milch hinzufügen und die Hefe unter Rühren auflösen.
Die Schokolade grob hacken und in den Kühlschrank stellen.
3. Den Vorteig, Salz, Zucker, Ei, Milch und schließlich nach und nach das Mehl hinzugeben und das ganze zu einem Teig verarbeiten (Küchenmaschine oder mit einem Rührgerät).
4. Den Teig 1 1/2 Stunden gehen lassen (abgedeckt).
5. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig vierteln und je zu einem Rechteck ausrollen, nachdem die Schokostücken eingearbeitet worden sind. Dieses dann von oben nach unten einrollen und die Enden zu Spitzen formen. Die Baguettes auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen (am Besten zwei) und nochmals abgedeckt eine Stunde gehen lassen.
6. Den Backofen auf 240°C vorheizen und die Baguettes mit reichlich Wasser besprenkeln (so werden sie knuspriger). Grobes Meersalz aufstreuen und mit einem Messer mehrfach einritzen.
7. Die Brot in den Ofen schieben und die Temperatur nach 10 Minuten auf 200° reduzieren. Jetzt müssen die Brote noch etwa 20 Minuten backen, dann sollten sie gut sein. FERTIG!







Sonntag, 7. April 2013

Alte Liebschaften werden neu entdeckt: Laugenstangen



Laugenstangen

Das hier ist ein gaaaaaaanz altes Rezept von mir. Ihr werdet es vielleicht an der Schreibweise der Zubereitung erkennen. Damals hatte ich noch den Traum ein Kochbuch zu schreiben (diesen Traum verwirkliche ich mir übrigens in gewisser Weise mit diesem Blog). Wie ihr seht, hat das aber nicht geklappt. Kommt auch selten vor, dass ein 10-jähriges Mädchen ein Buch veröffentlicht ;-)
So, jetzt will ich aber nicht mehr über unerfüllte Träume und altersheimreife Rezepte schreiben, sondern über die allerbesten, selbst gemachten Laugenstangen (ihr könnt daraus natürlich auch noch jede Menge andere Gebäck formen).
Dieses herzhafte Gebäck war das erste Rezept, welches ich in der Küche meiner Eltern ausprobierte (damals natürlich noch mit Hilfe). Ihr wollt nicht sehen, wie die Küche danach glänzte. Mittlerweile klappt das Backen aber schon recht gut, und die Küche erinnert auch nicht mehr an ein Schlachtfeld (großer Hustenanfall). Eigentlich ist es wirklich ganz einfach und das Ergebnis ist, ich will jetzt nicht übertreiben, BRILLIANT ;-)
Also: Wagt es, ab in die Küche!
Ps.: Ich hab´jetzt auch eine Facebook- Seite, und weiß aber leider nicht, wie ich die hier mit dem Blog verlinken soll. Hat da jemand von euch Ahnung???? Es wäre echt toll, wenn ihr mir weiterhelfen könntet.
Und: Die Seite darf GERNE geliked werden ;-) Ich würde mich freuen!

Für 24 Stangen braucht ihr:
1 kg Weizenmehl
260 ml Wasser
260 ml Milch
150 g Butter oder Margarine
1 Pck. Hefe, frisch, 42 g
2 TL Salz
1 ½ l Wasser
3 EL Natron

Zubereitung:
Das Mehl in eine große Rührschüssel sieben und das Salz darunter mischen. Anschließend das Wasser erhitzen, darin die Butter schlmelzen, kalte Milch dazugeben und warten, bis die Mischung lauwarm ist. Dann die Hefe darin auflösen und das Ganze zum Mehl schütten. Alles zu einem Teig verarbeiten und diesen dann abdecken und ca. 45 Minuten bis zum doppelten Volumen gehen lassen. Teig auf die Arbeitsplatte geben und zu einer Rolle formen, 24 Stücke abstechen.
Inzwischen das Wasser für die Lauge in einem großen Topf zum Kochen bringen, das Natron dazugeben (Vorsicht: schäumt leicht auf).
Nun die Portionsstücke länglich auswellen und zu einer Stange aufrollen. Die fertigen Stangen in die leicht kochende Lauge legen und herausnehmen, sobald sie oben schwimmen (dauert nicht lange). Die fertigen Stangen auf Backbleche legen (nicht zu dicht, sie gehen noch ein wenig auf). Diese nun ca. 1 cm tief einschneiden und mit Salz oder Käse bestreuen.
Die Bleche im vorgeheizten Backofen bei 160° C Heißluft ca. 25 Minuten backen und zum Auskühlen auf ein Gitter legen.
Varianten: Wiener, Käse oder Schinkenwürfel einwickeln
  

Samstag, 16. Februar 2013

Quarkbrötchen



Quarkbrötchen- Was Besonderes für Zwischendurch




Meine Mutter hatte heute keine Lust auf Aldi-Brötchen, deswegen habe ich mich angeboten, selber welche zu backen. Erst als ich nach einem Rezept gesucht habe, wurde mir bewusst, dass man dafür sehr viel Zeit einplanen muss…
Trotzdem habe ich ein Rezept gefunden, welches relativ fix geht und sich sogar schon am Vorabend zubereiten lässt. Das ist natürlich sehr praktisch, denn ich bin bei Weitem kein Frühaufsteher (mehr; als ich jünger war, bin ich IN DER WOCHE um 6 Uhr aufgestanden!!!).

Für ca. 12 frische Brötchen:
1 Würfel Hefe
3EL Öl
1 TL Zucker
140ml Wasser
500g Weizenmehl
1 TL Salz
250g Magerquark

So geht´s:
Die Hefe mit dem Öl in handwarmen Wasser verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat.
Das Gemisch mit den übrigen Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten. Den Teig an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er doppelt so groß geworden ist. Nun ca. 12 Brötchen Formen und auf ein Backblech legen. Die Teigteilchen einschneiden und noch etwas gehen lassen.
Nun entweder die Brötchen bei 250 Grad in den Ofen schieben, nach fünf Minuten auf 175 Grad zurückschalten und dann noch ca. 20 Minuten backen lassen, oder die Teigstücke über Nacht kühlstellen und am nächsten Morgen fertig backen (zum akklimatisieren 30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen). Dann, wie oben beschrieben, zu Ende backen.
Tipp: Vor dem Backen mit Wasser besprenkeln und in den Backofen eine kleine Schüssel mit Wasser stellen- so werden die Brötchen noch knuspriger.
एपीटिट बॉन!   (Guten Appetit, google Übersetzer, Hindi)
Rührlöffel:ich
Kamera:ich
Verspeiser: Mama, mein kleines Monster, ich