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Dienstag, 8. Oktober 2013

Extra lecker für Brotentdecker oder warum man doch mal selber Hand anlegen sollte

Neulich war ich beim Bäcker- Klare Sache- Ich wollte Brot kaufen...
So weit, so gut. Brot, ja! Aber was denn für Brot?
Brot mit Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, ohne Mehl, ohne Lactose, ohne Kohlenhydrate, mit extra viel Eiweiß oder vielleicht gar keins?
Meine Augen flitzen nur so hin und her. Nur versehentlich übersah ich das Weißbrot. Deswegen war ich doch gekommen. Ganz einfach. Weißbrot.
Aber das war wahrscheinlich genauso einsam, wie ich mich fühlte. Nichts, aber auch wirklich gar nichts erinnerte mich daran.
Aber aufgeben wollte ich trotzdem nicht- Meine Scheibe Brot mit Butter, Schnittlauch und Salz wollte ich mir nicht entgehen lassen- Auf keinen Fall!
Also ab in den nächsten Supermarkt und zur SB Station. Dort erwartete mich ähnliches, wie beim Bäcker. Aber (glücklicherweise) entdeckte ich dort noch ein armseliges, weißes Brot. Wurde wahrscheinlich im letzten Jahrhundert dort vergessen. Egal! Mit der Tüte in der Hand machte ich mich auf den Weg nach Hause- Daheim schnitt ich das Brot auf (krrrrrr...... krrrrr......), begutachtete die Schnittseite ("Du denkst dir jetzt noch gar nichts, Cathi!") und bis schlussendlich herzhaft hinein.
Schlechte Entscheidung!
Mühlend kamen meine Zähne zum stillstand- In meinem Mund war ein trockener Haufen voller- ja was eigentlich? Ich führe das jetzt besser nicht aus!
Aber so viel kann ich sagen: Um meine Stulle doch noch mit Genuss essen zu können, entschied ich mich, selber ein Brot zu backen. Das Rezept ist schon uralt, aber wenigstens schmeckt man das nicht. Es schmeckt nämlich ausgezeichnet, geht fix, ist auch für Anfänger bestens geeignet und keinenfalls trocken.
Deshalb möchte ich es mit euch teilen, falls euch mal ein ähnliches Schicksal überkommt, oder ihr einfach ein bisschen angeben wollt. Dazu ist es nämlich auch geeignet. Jetzt aber Schluss mit dem Rumgequatsche und ab in die Küche!


Eins noch: Mit diesem Brot nehme ich an Strawberryeds Blog-Event teil.
Es handelt sich um Studentenrezepte und natürlich kann das mein tolles Brot auch. Hach ja- Ein Allrounder sozusagen :)
Schaut doch mal vorbei, vielleicht habt ihr ja auch noch Lust, daran teilzunehmen...





Sonntag, 21. Juli 2013

RUPFkuchen und Goodbye!

Heute ist mein allerletzter Tag in der realen Welt- Morgen geht´s ab ins Kloster. In´s nichts. In´s Outback!
Kein Internet, kein Fernsehen, kein Licht (haha, Scherz),...
Was soll ich armes Ding da nur machen? Wenn mein armer kleiner Bruder nicht da ist, weil er Schäfchen hüten muss und meine Eltern sich ganz persönlich auf ihr inneres Dasein und ihre Beziehung zueinander kümmern müssen???
Nicht mal gute Bücher habe ich, weil mir das gestern morgen erst eingefallen ist. Die Online-Bibliothek war jedenfalls vollends überlastet. Deshalb muss ich jetzt in einer Woche die Verblödung von mehreren Jahren nachholen- Mal sehen, was aus mir wird :)
Aber danach geht´s ab nach München. Und nach Nürnberg.
Wart ihr vielleicht schon mal da und habt ein paar Lieblingsorte für mich? Das wäre ja so toll! Ansonsten müsste ich wohl oder übel einen Touri-Urlaub machen. Mit der Kamera ins Getümmel und los geht´s- Es gibt schöneres, oder?



Aber bevor ich verschwinde, wollte ich euch noch einen Kuchen zeigen, den ich neulich gebacken habe. Der war ja soooooooo lecker!
Er kommt (was hättet ihr wohl gedacht) aus der LECKER Bakery, ja er ist sogar das Titelbild. Habt ihr jetzt schon eine Vorstellung???
Mein Feedback: Zwar ein bisschen kompliziert in der Zubereitung, dafür aber ein Hochgenuss beim Essen. Außerdem werden Freunde und Co. ziemlich beeindruckt sein, wenn der auf dem Tisch steht.
Also: Ab in die Küche und los geht´s!



Zutaten:
500g Mehl
50g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Trockenhefe
Salz
50g+ etwas+ 2 EL Butter
150ml Milch
2 Eier
300g Konfitüre (z.B. Waldfrucht oder Johannisbeer)
60g frische Johannisbeeren
75g Puderzucker
Zitronensaft
Alufolie



Zubereitung:
1. Für den Hefeteig 50g Butter schmelzen. 500g Mehl, 50g Zucker, Vanillezucker, Hefe und 1/2 TL Salz vermischen. Milch zur Butter geben und warten, bis die Mischung lauwarm ist. Zusammen mit den Eiern zur Mehlmischung geben und so lange kneten, bis ein schöner Teig entstanden ist (mit dem Handrührgerät ca. 5 Minuten). Diesen dann zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
2. Eine 30cm lange Kuchenform einfetten und mit Mehl ausstäuben. Den gegangenen Teig kurz durchkneten und zu einem großen Quadrat (50cm x 50cm) ausrollen. Mit der Konfitüre bestreichen und dann in ca. 36 kleine Quadrate schneiden, die in die Form passen. Die Form senkrecht hinstellen (evt. an etwas lehnen, damit sie nicht fällt) und die kleinen Quadrate hineinstapeln. Die Form wird nicht gefüllt sein, aber das macht nichts. Die Form senkrecht stehen lassen und mit einem Tuch abdecken und noch einmal 30 Minuten gehen lassen.
3. Den Backofen auf 175° C vorheizen. Ein Backblech mit Alufolie abdecken und darauf die Form stellen (ganz normal, wie jeden anderen Kuchen auch). Mit 2 EL Butter in Flöckchen bestreichen. Im Ofen ca. 35 Minuten backen, aber nach 20 Minuten den Kuchen mit Alufolie abdecken. Den Kuchen aus der Form und ein wenig abkühlen lassen. Stürzen!
4. Puderzucker mit Zitronensaft zum Zuckerguss zusammenrühren, über den Kuchen geben und mit gewaschenen und geputzten Johannisbeeren garnieren! FERTIG!






Dienstag, 12. Februar 2013

Pizza



Italienischer Traum in Germany

Meine Pizza habe ich mit Brokkoli, Mais, Feta und Zwiebeln
belegt- mhhhh.....
Den Teig schön gehen lassen!
So: Heute gab´s Pizza. Selbst gemachte!
Mein Vater war total begeistert: „Können wir nicht einfach fertigen Teig selbst belegen?“
„Nein, können wir nicht!“, antwortete ich, denn ich brauche ja schließlich neue Posts, denn Fertigzeug zu bloggen ist echt unverschämt, findet ihr nicht?
Ich entschied mich also für einen Pizzateig mit Grieß, den hatten wir noch vom Nudelmachen. Bisher hatten meine Pizzen immer so einen eigenartigen Geschmack, den man so gar nicht mit dem aus der Pizzeria vergleichen konnte, aber dieser hier hat alle meine Erwartungen übertroffen.
Die Soße kam dann doch aus der Dose, man kann halt nicht alles haben…
Ich habe die Menge halbiert, der Teig reichte so locker für 2 Bleche.
Wegen der Zeit: Am Besten den Teig zwei Stunden vor dem Verzehr zubereiten und ihn ca. eine halbe Stunde vorher belegen- das müsste reichen.

So, hier nun das Rezept:

vorher...
Zutaten:
400g Mehl
200g Hartweizengrieß
1 TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL brauner Zucker
325ml Wasser
3 TL Olivenöl

So geht´s:
Aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen und diesen ca. 1 Stunde gehen lassen. Aus dem Teig die gewünschten Pizzen formen und entsprechend belegen. Die Pizzen in den Backofen (höchste Temperatur) geben und so lange backen, bis der Teig schön knusprig und der Belag gut ist (ca. 15 Minuten).
Cheers! (Wohl bekomm´s; google Übersetzer; baskisch)




...nachher

Rührlöffel: Mama, ich, Fabrik
Verspeiser: Familie Blume
Kamera: ich









Ps. Hier ist noch ein Link für ein schönes Giveaway 










Freitag, 8. Februar 2013

Pizzabrötchen



Pizzabrötchen- der kleine, große Genuss

Eines Nachmittages, war ich allein zu Hause. Also so wirklich allein.
Und mir war sterbenslangweilig. Nun: was blieb mir anderes übrig, als in die Küche zu gehen??- Richtig! Nichts!
Bei der Frau von meinem Großcousin (keine Ahnung, wie man die dann nennt), gab es einmal Pizzabrötchen, und auch beim Italiener gibt es Pizzabrötchen…. Und ich liebe sie. Diese kleinen knuffigen Luftkissen (Zitat meiner Freundin) sind mir echt ans Herz gewachsen. Also warum sollte es nicht mal bein Blumes Pizzabrötchen geben?- Die Idde zum tilgen der Langeweile war geboren.
Also schnell noch ein Rezept gesucht und dann ab in den Teig-rühr-und-knet-Krieg!!

Für ca. 30 kleine Happen
Zutaten:
4 EL Olivenöl
400 g Mehl
125 ml Wasser
125 ml Milch
2 TL Salz
2 Pck. Trockenhefe

Zubereitung:
Aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen, diesen dann gut gehen lassen, bis er doppelt so groß ist. (Remember: Hefe mag´s warm, also nicht heiß und nicht kalt, Hefe braucht Ruhe, außerdem möchte er am Liebsten von Hand geknetet werden).
Danach den Teig in 10 mal 3 Brötchen formen und nochmals gehen lassen (ca. 20 Minuten).
Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200° C ca. 25 Minuten backen.

Arbeitszeit: ca. 15 Minuten
Ruhezeit: ca. 1 Stunde
Verspeiser: Mama, Papa, my little brother, Oma und ich
Fundort: Chefkoch
Kamera: ich
Rührlöffel: ich