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Sonntag, 19. Januar 2014

"spicy Pasta" für Minutenbanausen und Gemüseliebhaber


Momentan ist ja die grüne Woche in Berlin. Viele Menschen, viel Gedränge und viel Essen sind da garantiert. Am Sonntag bin ich also mit meiner Mutter nach Berlin gefahren, um mir das Spektakel anzusehen. Ich muss sagen, man vergisst einiges in zwei Jahren. Damals (ich war 2011 schon mal da) war das ganze noch ein wenig komplizierter, denn wir mussten einen Rollstuhl schieben. Man wird sich da erst so richtig bewusst, wie schwierig das eigentlich ist. Völlig fertig sind wir nach drei Stunden wieder verschwunden und ich bin noch mitten in der Nacht durch halb Deutschland nach Münster gefahren... Das war wirklich ein Unternehmen für frische, grüne Grashüpfer und nicht für fußlahme Bürohocker.
Mit viel weniger Stress und Anstrengung war eigentlich mein zweiter Besuch in der grünen Woche zu erwarten, aber denkste: Nach vier Stunden rumgekurke und viel zu viel Käse saßen wir wieder in der Bahn. Eigentlich ist es ja ganz nett da, trotzdem stellt man sich eine solche Veranstaltung immer schöner vor, als sie ist. Aber wenn man hohe Preise, viele Menschen und lange Wartezeiten gerne mag, ist man dort genau richtig.

Worauf man gar nicht lange warten muss, ist die Pasta, die heute als mein Mittagessen dienen durfte. Schnell, gesund und super lecker. Eine freie Nase bekommt man dadurch auch, weil sie echt scharf ist (jedenfalls für meinen Geschmack). Die Karotten geben der Sauce einen schönen Kick und der Zucker rundet das Ganze vortrefflich ab- Für Minutenbanausen und Gemüseliebhaber also genau das Richtige :)


Zutaten für 2-3 Portionen (die Soße lässt sich auch gut einfrieren):
1 EL Öl
1 Knoblauchzehe
1 Peperoni
2 große Möhren
3 Frühlingzwiebeln
400g Tomaten aus der Dose
1/4 Liter Gemüsebrühe
Salz & Pfeffer
1/2 TL Zucker
Pasta nach Belieben
(Parmesan)

Zubereitung:
Als erstes dürft ihr ein wenig Gemüse schnibbeln. Die Möhren in Scheibchen, ebenso die Frühlingszwiebeln. Die Peperoni von den Kernen befreien und fein hacken, den Knoblauch würfeln. Nun wird das Öl in einem Topf erhitzt und das Gemüse für 2-3 Minuten angebraten. Der Zucker kann nun schon über das Gemüse gestreut werden. Die Tomaten dürfen sich jetzt in den Topf begeben, ebenso die Gemüsebrühe. Die Sauce wird jetzt ca. 15 Minuten gekocht und dann darf ein Zauberstab zum Einsatz kommen. Nachdem keine Stücken mehr sicht- und schmeckbar sind, muss alles noch einmal abgeschmeckt werden. Jetzt kommt sie noch mal auf die Kochstelle und darf in der Zeit, wo die Pasta gekocht wird, noch ein wenig weiterblubbern. Dann aber darf die "spicy Pasta" zusammen mit den Nudeln und dem Parmesan serviert werden- FERTIG!


Samstag, 11. Januar 2014

Chili sin Carne mit Bulgureinlage



Nach einer Woche Alltagsleben bin ich wieder bereit für einen Urlaub.
Einfach so wird man da reingeschmissen- es gibt keine Schonungszeit und kein Erbarmen. Als wäre man nur einer von tausend Fischen, die hilflos in ihrem Netz zappeln. Das ist ein toller Vergleich, oder? :)
Jedenfalls kann ich nicht einmal mein Wochenende genießen, weil ein kleiner Kobold in meinem Kopf ein Feuerwerk veranstaltet. Es wummert und klopft- Als würde jemand eine Straße aufreißen...

Ach ja, wenn wir schon dabei sind- Ich habe auch was aufgerissen. Nämlich eine neue Tüte Bulgur. Ganz lange habe ich schon keinen mehr gegessen und jetzt ist es endlich so weit. Ich habe ein bisschen das www durchforstet und dabei entdeckte ich ein Rezept für Chili sin Carne. Wirklich sehr lecker, muss ich sagen!


Zutaten für 4 Portionen:
4 Frühlingszwiebeln
1 Paprika
1 EL Öl
500ml passierte Tomaten
1 Dose Kidneybohnen
1 kleine Dose Mais
250g Bulgur
Gemüsebrühe nach Belieben
Salz & Pfeffer
Chili
Paprikapulver edelsüß
getrocknete oder frische Kräuter


Zubereitung:
Erst einmal ist ein bisschen Schnippelei angesagt, die Paprika und die Zwiebeln sind nämlich in Würfel zu schneiden. Wenn ihr nicht den Steinbeißer spielen wollt, sollten die Stückchen möglichst klein sein.
Die Zwiebeln und die Paprika in einen Topf mit vorher erhitztem Öl schütten. Beides sollte nun ein bisschen garen, aber nicht schwarz werden. Anschließend wird das Gemüse mit den Tomaten abgelöscht und der Bulgur darf sich nun ebenfalls in den Topf gesellen. Wenn die Flüssigkeit zu gering ist, damit der Bulgur sich "vollsaugen" kann, müsst ihr noch Gemüsebrühe/ Wasser hinzugeben. Das wird wohl ein großer Schluck sein. Danach kann man meistens ganz gut einschätzen, wie viel Gemüsebrühe nun noch notwendig ist, damit zum Schluss kein dünner Brei dabei herauskommt.
Nun müssen die beiden Dosen mit Gemüse noch abgegossen und anschließend in den Topf gegeben werden. Wenn das passiert ist, darf euer Eintopf noch ein wenig köcheln, bis der Bulgur "zartschmelzend" ist. Das dauert ungefähr 20 Minuten.
Zum Ende hin könnt ihr dann mit dem Würzen beginnen. Eine ordentliche Prise Chili gehört auf jeden Fall dazu. Ansonsten ist das Chili sin Carne jetzt bereit, um gegessen zu werden!
Guten Hunger!



Montag, 6. Januar 2014

vegetarische F(r)ischkäsepasta mit (knack)Gemüse


Bevor ich mich in morgen in meine erste Schulwoche verabschiede (schief...), habe ich noch einmal in der Küche die Sau rausgelassen. Alles ist verwüstet, nur mein Teller hat überlebt. Natürlich mit einem Nudelgericht- Wie hätte ich sonst hier jetzt nun sitzen können um das in die Tastatur zu hauen? Richtig!
Nachdem ich mir heute, zum Schrecken meiner Oma, noch zwei Winterjacken gekauft (Kind, das braucht doch kein Mensch!) und mir die Füße im größten Shoppingcenter im Landkreis Märkisch-Oder-Land (DIE Shoppingmeile schlechthin) plattgelaufen habe, kam ich zu dem Entschluss, dass mich wirklich nur noch Nudeln wieder aufheitern könnten. So kam es, dass ich zu Hause Gemüse, Frischkäse und Gewürze in eine Pfanne gehauen habe und herausgekommen ist wirklich eine sehr leckere Nudelpfanne. Nur die Bilder lassen definitiv zu wünschen übrig. Aber was anderes hätte ich bei diesem (Piesel-)wetter auch nicht erwartet. Hach ja...


Zutaten für 1 Portion:
ca. 100g Pasta
1 TL Öl
1/2 Paprika
3 Frühlingszwiebeln
1 TL Tomatenmark
100g Kräuterfrischkäse
Brühe nach Gefühl
Salz & Pfeffer
Chili

Und so geht´s:
Die Nudeln in Salzwasser kochen.
Unterdessen in einer Pfanne das Öl erhitzen und das Gemüse putzen. Zwiebel in dünne Ringe schneiden und Paprika fein würfeln. Beides nun in der Pfanne anbraten, anschließend noch das Tomatenmark hinzugeben und mit anrösten.
Jetzt auch den Frischkäse und die Gemüsebrühe (je nachdem wie dick die Sauce werden soll) in die Pfanne hauen, und alles aufkochen. Nun darf die Sauce so lange vor sich hinblubbern, bis die Pasta gar ist. Anschließend muss alles mit den Gewürzen nur noch abgeschmeckt werden- FERTIG!



Montag, 30. Dezember 2013

Pastasotto und die Motivation eines Glückskekses


Morgen gehts ab ins neue Jahr. Eigentlich müsste ich das gar nicht sagen- ich finde es irgendwie überflüssig. Es ist ein Tag wie jeder andere, vielleicht mit ein bisschen mehr Essen oder so. Deshalb gibt es bei mir auch keinen Jahresrückblick, denn ich schreibe auch nur Sachen, die ich selber lesen würde.Und dazu zählen definitiv keine Jahresrückblicke, weil ich auch schließlich nicht in die Zukunft schauen kann. Das macht Sinn, oder??
Obwohl, eigentlich bin ich mir da gar nicht so sicher. Ich, oder vielmehr mein Glückskeks, kann immer ganz gut in die Zukunft schauen:

Glaube an dich, sonst tut es doch keiner!

Glückskekse machen nicht glücklich!

Du bist vielseitig ungebildet!

Sei lieber Optimist und ein Trottel, als ein Pessimist der Recht hat.

Das sind alles echt gute Sprüche, die mich Jahr für Jahr ins neue Jahr gebracht haben. Und trotzdem bin ich hier und blicke ganz gelassen auf morgen. Der Glückskeks wird mir neuen Mut bringen, denn mein Glas ist immer VOLL LEER!


Doch bevor auch ich ins neue Jahr starten kann, musste es heute noch einmal Pasta geben. Und das auf eine ganz besondere Art.  Hier habe ich nämlich ein tolles Rezept gefunden, dass die Vorlieben von Reis- und Pastafan miteinander verbindet- Es ist sozusagen ein Pastasotto entstanden, welches wunderbar schmeckt. Die Nudeln nehmen richtig gut den Geschmack der Brühe auf und es schmeckt trotzdem nicht klebrig. Vorsichtig solltet ihr nur mit den Tomaten sein. Oftmals sind die sehr salzig, also nehmt nicht zu viel. Aber ansonsten kann da nicht viel schiefgehen.


Zutaten für eine Person:
1/2 Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
100g Kritharaki-Nudeln (Orzo-Nudeln)
1 TL Olivenöl
ein Schluck Apfelsaft (nur wenn ihr gerade welchen da habt)
ca. 500ml Gemüsebrühe
2 Frühlingszwiebeln
einige getrocknete Tomaten
1 EL Pinienkerne
Oregano, Basilikum

Zubereitung:
Erhitzt das Öl in einer kleinen Pfanne oder in einem Topf und dünstet darin die Zwiebel ein wenig an. Gebt die Nudeln hinzu und lasst diese glasig werden.
In der Zwischenzeit sollte die Brühe auf Vordermann gebracht werden, damit sie einsatzbereit ist. Außerdem könnt ihr schon die Frühlingszwiebeln putzen und klein schneiden. Die oberen grünen Ringe eignen sich gut als Deko.
Wenn ihr der Meinung seid, dass die Pasta sich ein wenig abkühlen darf, löscht ihr diese mit einem Schluck Apfelsaft oder Brühe ab und verfahrt dann wie bei einem Risotto. Immer ein bisschen mehr Brühe hinzugeben, bis die Nudeln diese aufgesaugt hat. Schluck für Schluck, nicht zu viel auf einmal. Dabei müsst ihr aber aufpassen, dass die Nudeln sich nicht bräunen. Das schmeckt nämlich nicht allzu gut.
Während das Pastasotto vor sich hin blubbert, kocht ihr noch einmal ein bisschen Wasser auf und gießt es über die Tomaten und lasst diese ein wenig einweichen- dann lassen sie sich leichter unter das Messer legen.
Schneidet diese nun in kleine Stückchen und gebt sie zusammen mit der Frühlingszwiebel zu den Nudeln.
Nach 15-16 Minuten Blubberzeit dürfte Ottos Pasta dann ferig sein. Hinein kommt nur noch ein wenig Oregano und Basilikum und natürlich die Gabel zum Essen.
Ach ja- wenn ihr wollt, könnt ihr neoch ein paar Pinienkerne obendrauf verteilen- FERTIG!!




Samstag, 28. Dezember 2013

Versprochen, versprochen und doch nicht gebrochen: Fruchtiges Süßkartoffel-Möhren-Curry



Manchmal höre ich eine kleine Stimme in meinem Ohr, die mir sagt, dass ich mich an das halten soll, was ich versprochen habe. Schließlich muss man ja auch irgendwie Vorbild sein, oder nicht?
Deswegen habe ich zum Entsetzen der Sahnetorte, die mich heute von ihrem Kuchenteller aus anstarrte, dieses Curry fotografiert. Das sieht zwar nicht ganz so hübsch aus, wie die Torte, aber da es mir mitlerweile an Vitaminen mangelt und ich keine Torte mehr sehen kann, hat mir dieses Curry überaus gut getan!


Zutaten für 2 Personen (das Gemüse sollte vor dem Zubereiten schon geputzt und geschnitten werden):
2 Frühlingszweibeln in Streifen geschnitten
1 gehackte Knoblauchzehe
1/2 TL gehackten Ingwer
1/2 gepresste Orange
1/2 Tasse Wasser
250ml Kokosmilch
1 große Möhre in Stifte geschnitten
1 Süßkartoffel in kleinen Stücken
1/2 rote Paprika in Würfeln
Ananas nach Geschmack
1 EL Öl
1 TL Curry
Salz und Pfeffer
1/2 TL Kurkuma
Pinienkerne als Topping

Zubereitung:
In einer Pfanne das Öl erhitzen und Knoblauch, Zwiebeln und Ingwer darin anbraten. Das Currypulver mit hinzugeben und kurz andünsten. Das Ganze mit dem Orangensaft und dem Wasser ablöschen. Nun kommt die Kokosmilch in die Pfanne und das restliche Gemüse. Wenn alles aufgekocht ist, soll das Curry nun ca. 10-15 Minuten köcheln, bis das Gemüse weich ist. Anschließend einmal mit den Gewürzen abschmecken und die Ananas dazugeben. Das Curry mit den Pinienkernen servieren- FERTIG!



Mittwoch, 16. Oktober 2013

Spicy Pumkin-Soup

Also eigentlich mag ich den Herbst total gerne- Den Regen, die Blätter, Lust auf warme Suppen und Co., womit ich bei meinem eigentlichem Problem angelangt bin:
Meine Bilder sind schrecklich! Total dunkel, wenn ich ohne Blitz fotografiere und ziemlich billig, wenn der externe Blitz es mal wieder nicht auf die Reihe kriegt.
Deshalb muss Photoshop bei mir total verrückt spielen, damit ich halbwegs (!!!) akzeptable Bilder zeigen kann. Das macht keinen Spaß :(
Habt ihr vielleicht ein paar Tipps, wie ich mir da behelfen kann? Das wäre echt klasse!


Heute habe ich eine Suppe für euch, die einfach nur klasse schmeckt. Ich habe zwar schon einmal eine Kürbissuppe gekocht, die auch sehr lecker war, aber diese hier ist noch viel besser! Mit der Kokosmilch und den Möhren ist sie beinahe perfekt (hust- ein bisschen Eigenlob hat noch keinem geschadet- hust :) ). Aber das liegt ja am Rezept...

Zutaten für 1-2 Personen:
1/2 kleinen Hokkaido
3 Frühlingswiebeln
4 kleine Kartoffeln
2 Möhren
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 daumengroßes Stück Ingwer
100g fettreduzierte Kokosmilch
500ml Gemüsebrühe
Salz
Öl
1 TL Kurkuma
1 TL Curry
Chiliflocken oder -pulver

1. Hackt zuerst die Zwiebeln und den Knoblauch in feine Würfel. Stellt sie in einer Schüssel beiseite.
2. Nun putzt das andere Gemüse: Kürbis schälen und Kerne entfernen, kleinschneiden, Kartoffel würweln, Ingwer schälen und fein würfeln, Möhren in kleine Stücke schneiden und auch die Frühlingswiebel in Scheibchen schneiden.
3. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel mit dem Knoblauch darin anbraten. Gemüsebrühe aufkochen. Nun restliches Gemüse in den Topf geben und anbraten.
4. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen. Die Suppe aufkochen und auf mittlerer Stufe mit offenem Deckel kochen lassen, damit Flüssigkeit verdampfen kann.
5. Suppe ca. 20 Minuten kochenlassen. Mit Chili, Kurkuma, Curry und Salz würzen.
6. Wenn das Gemüse gar ist, die Suppe purieren und nochmals abschmecken.
7. Evt. mit etw. Sahne servieren- FERTIG!

Übrigens: Dieses Rezept nimmt an Cookies & Styles Blogevent "Herbst-Hunger" teil, weil es echt gut zu dieser Jahreszeit passt. Es wärmt von Innen und macht zusätzlich noch glücklich (bis auf die Bilder)- hach ja...

Event "Herbst-Hunger"




Mittwoch, 25. September 2013

Bunter Bulgur-/ Eblysalat und ein Doktor mal anders

Kennt ihr Dr. Martens? Ich meine die Schuhe, keinen Arzt...
Ich bin jetzt nämlich stolzer Besitzer von den tollen Dingern. Mein Vater meint, die sehen aus wie Springerstiefel. Ich stelle fest, dass ich ihm gerne auf den Fuß treten würde. Dann weiß er, was er davon hat- Ha!
Mit einem gebrochenen Zeh traut auch er sich nicht mehr, meine schönen Schuhe zu beleidigen. Die Betonung liegt auf dem Plural: SchuhE! Denn die mag ich allesamt gerne- jedenfalls die, die ich besitze. Schuhe kaufen ist nämlich richtig doof! Bei Schuhgröße 42 darf man schließlich nicht wählerisch sein... Und wenn ich ein schönes Paar gefunden habe, wird das auch sofort ins Herz geschlossen und muss einfach bei mir bleiben.
Schuhe sind meine Haustiere- Wie ist das bei euch???

Weil ich nicht immer das gleiche essen möchte, bin ich ständig auf der Suche nach was Neuem. Und das habe ich auch gefunden.
Kennt ihr Ebly? Gibt´s bei Rewe, Reichelt, Edeka und Co. Das sind so Kockbeutel mit süßen kleinen Kullern. Sie schmecken so wie Nudeln, sind aber keine- Oder vielleicht doch? Ich weiß es nicht!
Aber eines kann ich euch sagen: Ebly wird es nun öfter geben.
Das Gericht, was ich euch heute zeige, ist eigentlich für Bulgur gedacht. Ich habe aber einfach Ebly genommen, und es hat auch richtig gut geschmeckt. Ich denke, man kann das einfach austauschen. Die restlichen Zutaten sind sehr einfach gehalten, aber das darf ja auch mal sein. Der Geschmack hat jedenfalls keinen Schaden erlitten :)


Zutaten für 2 hungrige Neuentdecker:
120g Bulgur oder 1 Kochbeutel Ebly und Gemüsebrühe zum Kochen
1 kleine gehackte Zwiebel
1 gehackte Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
3 EL Tomatenmark
1/2 TL Harissa
1/2 Paprika
1 Tomate
1/2 kleine Gurke
Petersilie
1 Zitrone
2 Frühlingszwiebeln in Scheibchen geschnitten
Sojasoße
Zubereitung:
Bulgur oder Ebly in der .Gemüsebrühe kochen.
Öl in einer Pfanne erhitzen und darin den Knoblauch, die Zwiebel und das Tomatenmark anbraten. Zur Seite stellen.
Paprika, Tomate und Gurke in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Petersilie hacken. Zitrone auspressen.
Den fertigen Bulgur (oder Ebly) mit den Zwiebeln, dem Gemüse, dem Harissa, Zitronensaft und Petersilie vermischen und anschließend mit Sojasoße abschmecken/ würzen.
Fertig!

Montag, 2. September 2013

Ein "diebisches" Pad Thai und böse Bügeleisen

 Ja, es fällt auf! Ich liebe Nudeln!
Heute gibt´s schon wieder welche, aber etwas ist anders. Es gibt keine Geschichte. Das tut mir ganz furchtbar Leid, aber die Bügelwäsche schaut mich so böse an... Wenn ich der jetzt den Rücken zuwende, landet bestimmt gleich das heiße Eisen in meinem Nacken. Und darauf wollen wir doch verzichten, oder???
Also: Nächstes Mal wieder länger von mir!
Nur kurz zu diesem Rezept: Ich bin ein Dieb! Ja, so dürft ihr mich nennen... Denn ich habe mich heimlich auf Julias Blog umgesehen und dieses Rezept entdeckt... Das hat mich so lieb angeschaut, sodass ich es förmlich mitnehmen musste. Und, was soll ich sagen? GUT, dass ich ein Dieb bin, denn es ist richtig lecker.
Ich habe es zwar ein ganz bisschen verändert, aber der Grundton ist immer noch Julias :)


Zutaten für 1 Person:
90g Pasta
1 EL Öl
1 Möhre
2 Lauchzweibeln
3 EL Sojasoße
1 TL brauner Rohrzucker
1-2 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer
Chiliflocken
Erdnüsse als Topping



Zubereitung:
Die Nudeln in heißem Wasser kochen. In der Zwischenzeit die Möhre stifteln und die Frühlingszwiebel in feine Streifen schneiden. Öl in einer Pfanner erhitzen und anbraten, bis die Möhre ein bisschen "weicher" geworden ist.
Die Nudeln abgießen und zu dem Gemüse geben. Alles mit der Sojasoße ablöschen und mit wenig Salz, Pfeffer, dem Zucker, dem Chili und der Zitrone würzen.
Nudeln mit Erdnüssen bestreut servieren!- FERTIG!




Samstag, 31. August 2013

"Chinapfanne" und ein schluchzender Brunnen

Die Woche ist geschafft, das muss gefeiert werden!!!
Am besten mit der besten Freundin zu Hause!- Einfach nur rumhängen, bis mitten in die Nacht Filme schauen und natürlich essen! 1000ml Eis auf zwei Personen ist echt zu wenig. Zumindest für 4 Stunden Rubbel-die-Katz und geliebte Jane! Um diese Traurigkeit wegzubekommen bedarf es eindeutig mehr Seelentröster. Zwei heulende, junge Frauen sind auch einfach zu viel für so ne Schüssel armes Buttermilch-Brombeer-Eis. Hach ja!
Zum Glück hatte die liebe Banane dann doch noch eine gute Idee: Chinapfanne und als Nachtisch ein paar nette Bilder! Sich vor den Nachbarn zum Affen zu machen hat aber auch seinen Reiz- Vorallem, wenn diese dann denken, dass man vollkommen bekloppt ist.
Aber ganz ehrlich: Bei "Jetzt schau mich mal an- intensiver! Gib deinen Gesicht mehr Ausdruck! Öffne den Mund und jetzt schmeiß deinen Kopf!" würde ich die Leute auch in die Klapse einweisen :




Zutanen für 2 hungrige Mäuler (die Angaben sind hier geschätzt):
160g Mie-Nudeln
2 EL Öl
2 Möhren
1 kleine Paprika
4 Frühlingszwiebeln
100g Sprossen
Sojasoße
Salz
evt. geröstete Zwiebeln




Zubereitung:
Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Möhren in Stifte schneiden, Frühlingszwiebeln in Scheibchen schneiden, Paprika würfeln. Die Spossen abwaschen.
In einem Topf Wasser zum Kochen bringen.
In der Pfanne die Zwiebeln, die Möhren und die Paprika anbraten. Die Nudeln nach Packungsanleituung zubereiten.
Wenn die Nudeln gar sind, die Sprossen unter das Gemüse rühren, die Nudeln abgießen und zum Gemüse geben. Die Pfanne mit ein wenig Salz und viel Sojasoße würzen. Mit Röstzwiebeln servieren!- FERTIG!

Freitag, 16. August 2013

Campinghorror und Pasta mit Tomaten-Paprika-Sahne-Soße

Eigentlich mag ich es ja nicht, wenn man übers Wetter redet. Ist doch egal, ob es regnet oder schneit, die Hausaufgaben müssen sowieso am Schreibtisch erledigt werden. Und der steht bekanntlich im Haus, das bestenfalls noch geheizt ist.
Nicht egal ist es mir aber, wenn man zelten geht. Denn draußen zu nächtigen, wenn es pitschepatsche nass ist und die Temperaturanzeige auch nur auf 10° klettert, macht keinen großen Spaß.
So war aus dem Zelt nach einer Nacht ein Teich geworden: Auf der Baumwollmatte konnte man Ski fahren, wenn wir eine Angel gehabt hätten, hätten wir uns keine Sorgen um das Mittagessen machen müssen, und selbst Taschenlampen mögen es lieber warm und mollig.
Aber wenigstens bin ich sportlich geblieben, als alle anderen schliefen. Ich bin nämlich einen Toilettenmarathon gelaufen. Hin 5 Minuten und zurück 10, da alle Zelte irgenwie gleich aussehen. Kein Wunder, dass ich danach NICHT schlafen konnte und wieder aufs Klo musste. Und das die ganze Nacht lang.
Am nächsten Morgen haben wir das Ganze aber zum Glück abgebrochen, denn wenn man keine trockenen Klamotten mehr hat und sich das Wetter immer noch nicht bessert, verzweifeln selbst die Lehrer.
Mein Fazit: Auch wer Abenteuer liebt, sollte vorher den Wetterbericht schauen!

Und jetzt zu einem Pastarezept, das wesentlich schneller zubereitet ist, als Maggi-Nudeln auf einem Campingkocher. Die waren nämlich erst nach 10; ähhhhh..... 40 Minuten fertig!


Ps.: Das ist übrigens schon wieder ein Lieblingsrezept. Es geht superschnell, ist überaus sättigend und saulecker! Der absolute Börner!



Zutaten für 2-3 Portionen:
200g Pasta
1 gewürfelte Paprika (rot)
3 Frühlingszwiebeln
2 kleine, gewürfelte Tomaten
1 gehackte Knoblauchzehe
1 EL Öl
100ml Sahne oder Creme fine (?)
2 EL (fettarmen) Schmelzkäse
2 EL Tomatenmark
150ml Gemüsebrühe
50ml Milch
Rosmarin
Salz und Pfeffer
Chiliflocken
2 große Prisen Zucker


Zubereitung:
Paprikawürfel und Frühlingszwiebeln in dem Öl anbraten, mit Zucker, Salz, Rosmarin und Pfeffer würzen.
Pasta in Salzwasser kochen.
Das Gemüse mit Sahne, Gemüsebrühe und Milch ablöschen. Die Tomaten zugeben.
Schmelzkäse, Tomatenmark und gepressten Knoblauch zu der Mischung geben und mit Chili würzen.
Die Nudeln zu der Soße geben und vermengen- FERTIG




Leicht abgewandelt nach diesem Rezept.


Donnerstag, 11. Juli 2013

Risotto mit Zitrone und Basilikum; Ps.: Es ist angekommen!


Kennt ihr das auch?

Beim Shoppen:
1. Laden: Rein, umschauen, raus!
2. Laden: Rein, kurzer Blick, raus!
3. Laden: Rein, raus!
4. Laden: Ohhhhhhhhh!!!!!! Da ist ein Eiscafe!!!!!!

Ja, ja: So ein Eis AM RANDE eines Shoppingnachmittags ist schon schön :D !




ZEIT ZUM NACHDENKEN  ZEIT ZUM NACHDENKEN  ZEIT ZUM NACHDENKEN



Zum Rezept: Ich denke, jeder von euch weiß, was ein Risotto ist. Cremig, pampig, gut! Aber viele von euch werden es noch nie selber gamacht haben! Behaupte ich jetzt einfach mal. So ganz frech!
*Zu schwierig* *Zu lange* *Zu doof*
Und jetzt komme ich: Ich will euch ermutigen! Es ist weder schwierig ein Risotto zuzubereiten, noch dauert es lange. Und "doof" ist es schon ganz und gar nicht. Sondern TOTAL lecker!



Zutaten für 2 Personen:
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 EL Butter
125g Risottoreis
ca. 3/4 Liter Gemüsebrühe
1 rote Paprika
1/2 Zitrone
gehackter Basilikum
Salz, Pfeffer
1/2 TL rosenscharfes Paprikapulver
50g Doppelrahmfrischkäse




Zubereitung:
1. Die Frühlingszwiebeln puten und diese dann in feine Scheiben schneiden. Die grünen Ringe zur Seite legen.
Den Knoblauch ebenfalls schälen und klein würfeln.
2. Brühe erhitzen und kurz vor dem Sieden halten.
3. Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin anbraten. Den Reis dazugeben und glasig anschwitzen lassen. 1 Kelle Brühe angießen und gut unterrühren. Unter ständigem Rühren warten, bis der Reis die Brühe aufgesogen hat. Dann wieder eine Kelle hinzu und weiterrühren. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis der Reis gar und das Risotto schön cremig ist.
4. Nach 10 Minuten Kochzeit die gewürfelte Paprika dazugeben.
5. Den Topf anschließend von der Herdplatte nehmen und das Risotto gut würzen. Einen Klecks Butter und den Frischkäse unterrühren, damit das Risotto noch cremiger wird. Mit Mit Frühlingszwiebelringen servieren- FERTIG!!!



Und ich bin immer noch nicht fertig: Ich wollte euch noch meinen Gewinn von Gourmandises Vegetariennes zeigen und mich nochmal ganz herzlich bedanken. Er ist gestern bei mir angekommen und ich habe mich riesig gefreut! DANKESCHÖN!!!


Das Päckchen <3

Voll lieb: Ein handschriflicher Brief!

Brotaufstrich- mhhhhh!!!


Wie lange die sich wohl halten??? :D

Ich LIEBE diese Würstchen!

Das finde ich auch richtig genial: Ganz viele süße Gewürzmischungen!
So, und jetzt sage ich es noch einmal: Ein ganz, ganz fettes DANKESCHÖN!!!!!


Sonntag, 7. Juli 2013

Neulich in der Bahn... und ein fruchtig scharfer Bulgursalat


Neulich in der Bahn...

Frau (schmeißt sich voller Elan auf die Sitzbank, Füße mit Schuhen auf den Sitz gelegt; extrem lautes Stimmorgan):
"Boah! Scheiße ist mir langweilig!!! (telefoniert) Man, und du bist auch so langweilig... (mit lispelnder Stimme).
Ich weiß gar nicht wo wir sind... ALTER!!!

Mann (spindeldürr, Bauarbeiterklamotten (ziehmlich durchlöchert), iPhone: ... ... ... ... ... ...

Frau: "Oh Kacke, jetzt ist der Empfang weg! Boah, mir ist soooooooo langweilig!!!!
-Schatz, was issen los??? Komm doch mal her (zeigt auf den Platz neben sich)

Mann (bleibt sitzen): Nischt!!!

Frau: Och, sach doch mal!!!

Mann: Neee, ich hab jetzt keeen Bock mich zu streiten!!

Frau: Mein Gott!!! (telefoniert) "Mir ist soooooo langweilig!!!..."

Mann: ... ... ... ... ...

ZEIT ZUM NACHDENKEN   ZEIT ZUM NACHDENKEN   ZEIT ZUM NACHDENKEN 



So, ich weiß, dass der Übergang ein bisschen doof ist, aber ich wollte euch dieses interessante Gespräch nicht vorenthalten.
Manchmal ist es doch ganz gut, sich Probleme vor die Augen führen zu lassen, die man NICHT hat. Da sieht man dann, wie gut mans doch hat.

Jetzt aber Schluss damit! Ich hab Hunger! Lust auf Bulgur! Schon wieder!

Diesmal in einer sehr spezialen Variante: süß trifft Frucht, trifft suaer, und wird von scharf weggeboomt! *Whooooooooom!!!!* Das haut um, oder?



Zutaten für 4 Portionen:
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Sambal Olek (für Mutige 1 EL)
500ml Orangensaft
Salz
Pfeffer
200g Bulgur
4 EL Weißweinessig
8 EL Olivenöl
30g Rosinen
60g gestiftete Mandeln
1 EL Zucker
250g Tomaten
3 Frühlingszwiebeln
1 Salatgurke
gehackte Petersilie
3 EL Zitronensaft



Zubereitung:
1. Kreuzkümmel, Sambal Olek und Orangensaft in einem Topf verrühren und dann zum Kochen bringen. Bulgur dazugeben und auf kleiner Stufe garen lassen (Zeiten nach Packungsanweisung).
Essig, Saz und Pfeffer verrühren. Olivenöl nach und nach hinzugeben und ordentlich verschlagen. Vinaigrette mit dem fertigen Bulgur vermischen und 1 Stunde ziehen lassen.
2. Rosinen in warmen Wasser einweichen. Mandeln in einer Pfanne mit dem Zucker rösten, bis dieser karamelisiert. Mandeln auf einem Teller abkühlen lassen.
Tomaten in Stücke schneiden. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Gurke evt. entkernen und in Stücke schneiden.
3. Rosinen in einem Sieb abtropfen lassen.
Rosinen, Mandeln, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Gurke und Petersilie mit dem Bulgur mischen. Mit Salz, Zitrone und Pfeffer abschmecken. Noch etwas ziehen lassen- FERTIG!!!

Ps.: Bei Vollzeitträumer gibt es ein supersüßes Gewinnspiel. Schaut doch mal vorbei!