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Samstag, 31. August 2013

"Chinapfanne" und ein schluchzender Brunnen

Die Woche ist geschafft, das muss gefeiert werden!!!
Am besten mit der besten Freundin zu Hause!- Einfach nur rumhängen, bis mitten in die Nacht Filme schauen und natürlich essen! 1000ml Eis auf zwei Personen ist echt zu wenig. Zumindest für 4 Stunden Rubbel-die-Katz und geliebte Jane! Um diese Traurigkeit wegzubekommen bedarf es eindeutig mehr Seelentröster. Zwei heulende, junge Frauen sind auch einfach zu viel für so ne Schüssel armes Buttermilch-Brombeer-Eis. Hach ja!
Zum Glück hatte die liebe Banane dann doch noch eine gute Idee: Chinapfanne und als Nachtisch ein paar nette Bilder! Sich vor den Nachbarn zum Affen zu machen hat aber auch seinen Reiz- Vorallem, wenn diese dann denken, dass man vollkommen bekloppt ist.
Aber ganz ehrlich: Bei "Jetzt schau mich mal an- intensiver! Gib deinen Gesicht mehr Ausdruck! Öffne den Mund und jetzt schmeiß deinen Kopf!" würde ich die Leute auch in die Klapse einweisen :




Zutanen für 2 hungrige Mäuler (die Angaben sind hier geschätzt):
160g Mie-Nudeln
2 EL Öl
2 Möhren
1 kleine Paprika
4 Frühlingszwiebeln
100g Sprossen
Sojasoße
Salz
evt. geröstete Zwiebeln




Zubereitung:
Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Möhren in Stifte schneiden, Frühlingszwiebeln in Scheibchen schneiden, Paprika würfeln. Die Spossen abwaschen.
In einem Topf Wasser zum Kochen bringen.
In der Pfanne die Zwiebeln, die Möhren und die Paprika anbraten. Die Nudeln nach Packungsanleituung zubereiten.
Wenn die Nudeln gar sind, die Sprossen unter das Gemüse rühren, die Nudeln abgießen und zum Gemüse geben. Die Pfanne mit ein wenig Salz und viel Sojasoße würzen. Mit Röstzwiebeln servieren!- FERTIG!

Sonntag, 18. August 2013

Wie man Redewendungen falsch einsetzt und ein paar leckere BAGELS

Freitag morgen im Lateinunterricht:
Wir sitzen gemütlich an unserem Tisch und können den Anfang der Stunde gar nicht erwarten (Ich hoffe, ihr überseht die Ironie nicht; die liegt wie ein fetter Stein im Weg). Der Tisch ist relativ nah an der Tür, sodass man, wenn man diese öffnet, in leichte Konfrontation mit uns gerät. Und genau dieses passiert auch schon bald:
Joschi reißt die Tür auf, die knallt voll gegen meinen Stuhl und anscheinend direkt wieder an seinen Kopf, denn das nächste, was aus seinem Mund kommt, ist "HOLGA, die Waldfee!" Und das auch noch mit so einer Ernsthaftigkeit, sodass sogar mir der Schmerz in meinem Zeh vergeht...
Tja, mein Lieber! Da hast du wohl nicht ganz so gut im Unterricht aufgepasst, was? :)

Mitgebracht habe ich euch heute Bagels, weil ich die einfach so sehr liebe.
Ich habe sie das erste Mal in London gegessen und bin seitdem süchtig nach den Dingern. Das Problem ist, dass man bei uns keine Bagels kaufen kann. Selbst in Berlin ist das schwierig.
Warum also nicht selber backen?, dachte ich mir, und so bagab ich mich auf die Suche nach einem Rezept.
Gekocht müssen die werden, das ist das Geheimnis, soviel sei schon mal verraten :)
Und noch was: Die Dinger schmecken selbstgebacken richtig gut, auch wenn sie keine Augenweide sind :) !


Zutaten für 8 (relativ kleine) Bagels:
13g Hefe
250ml lauwarmes Wasser
1 (gehäuften) TL Salz
1 EL flüssiger Honig
400g Mehl (evt. etwas mehr)
1 verquirltes Eiweiß
evt. 50g zum Füllen (ich habe 25g geröstete Zwiebeln und 25g Sonnenblumenkerne genommen)

Zubereitung:
1. Die Hefe in eine Rührschüssel bröckeln und das Wasser hinzugeben. Die Hefe durch rühren auflösen. Salz und Honig zu der Masse geben.
2. Das Mehl zum Teig geben und alles zu einem schönen Teig kneten. Er sollte anschließend nicht mehr kleben. Anschließend noch die Füllung hineinarbeiten.
3. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 50 Minuten gehen lassen.
4. Nun aus dem Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 8 Brötchen formen und in die Mitte (mit Hilfe eines Fingers) ein Loch bohren. Durch kreisende Bewegungen dieses ausweiten, bis die gewünschte Größe erreicht ist.
5. Die Bagels auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals abgedeckt 45 Minuten gehen lassen.
6. Den Ofen auf 180° vorheizen und in einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen.
7. Die Bagels, mit Hilfe einer Schaumkelle, nacheinander für je 1-2 Minuten darin kochen und dann gut abtropfen lassen und wieder auf das Blech legen.
8. Die gekochten Bagels mit dem verquirlten Eiweiß bestreichen und evt. noch mit Körnern oder Co. verziehren.
9. Nun das Blech für etwa 30 Minuten in den Ofen schieben, dann müssten die Bagels fertig sein!