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Sonntag, 1. Juni 2014

Amerikanische Vollkorntaler und ein bisschen Aufklärung

Nach einem Monat kommt heute mein erster Post. Ich möchte mich nicht dafür entschuldigen, dass ich so lange nicht gebloggt habe, sondern euch nur aufklären, aus welchem Anlass es dazu kam.
Erst einmal möchte ich mich aber bei denen bedanken, die sich echt lieb nach mir erkundigt haben. Es tut mir leid, dass ich oft nicht geantwortet habe, aber das hole ich noch nach...
Die Erklärung ist eigentlich ganz einfach. Mir geht es gut, es ist alles bestens. Allerdings waren die letzten Wochen echt anstrengend mit Klausuren, Referaten, dem Arbeiten, Fotografieren und so weiter.
An den Abenden, also in meiner Freizeit, war ich so fertig, dass ich schlicht kein Zeit fürs Bloggen aufbringen konnte bzw. wollte. Oft hatte ich einfach nur Lust ein Buch zu lesen oder einen Film zu schauen und nicht nach 10 Stunden laufen noch in der Küche zu stehen. Ganz einfach.

Ich weiß nicht, wie sich das weiter entwickeln wird (ja, ja, ich weiß, das sagt jeder), aber der Blog wird weiterhin bestehen bleiben.  Dafür habe ich im letzten Jahr einfach zu viel Zeit und Herzblut in Carpe Kitchen! gesteckt- und es macht mir ja auch sehr Spaß!
Allerdings weiß ich nicht, wie oft ich dazu kommen werde, hier zu schreibn. Es ist ja alles keine Verpflichtung und deswegen möchte ich auch hiermit so umgehen.

Vielen Dank, dass ihr, meine Leser, da seid und mich auch nach einem Monat Pause lest! Ihr seid die Besten!



Und nun zu dem köstlichen Teil meines Posts. Ich habe euch heute ein Keksrezept mitgebracht, was eigentlich aus einer Not heraus entstand.
Der Grundbaustein des Geheimnisses dieser Vollkorntaler liegt nämlich eigentlich darin, dass das Rezept auf einem klassischen American-Cookie-Rezept basiert. Allerdings ist mir am Sonntag (ganz schlecht) das klassische Mehl ausgegangen und keiner der Nachbern, weil nicht da, konnte mir zu Hilfe eilen.
Da blieb mir nur die Entscheidung: Entweder den angefangenen Teig wegschmeißen (ich backe immer auf gut Glück, was nicht da ist, muss dann gekauft werden) oder das ganze mit Vollkornmehl versuchen.
Entschieden habe ich mich für letzteres. Und es schmeckt echt richtig gut- Man merkt zwar den Unterschied zwischen "normal" und Vollkorn, aber das ist gar nicht schlimm. Lecker und gesund :) (na ja, jedenfalls gesünder als "normal" :) ).


Zutaten:
2 Eier
120g weißer Zucker
150g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Salz (ja, wirklich!)
1 TL Backpulver
200g weiche Margarine oder Butter
380g Weizen-Vollkornmehl (oder halt normales Mehl)
200g Nuss-Schokolade grob gehackt


Und so geht´s:
Die Eier mit dem Zucker sehr schaumig schlagen. Ein bisschen Geduld darf sein.
Dann Salz, Backpulver und Margarine dazu und einen glatten Teig herstellen. Anschließend das Mehl unterrühren. Achtung, der Teig ist ein wenig fester, aber das muss so sein.
Nun noch die Schokolade unterheben und dann ab in den Kühlschrank. Wer klebrige Finger leiden kann, kann diesen Schritt aber auch überspringen :)
Den Ofen auf 180° C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, die Hände anfeuchten und Kugeln formen. Die Größe dürft ihr euch selber auswählen, allerdings sollten alle recht einheitlich sein.
Diese legt ihr nun mit größerem Abstand auf das Backbelch und drückt sie noch ein wenig platt, bevor sie in den Ofen geschoben werden. Achtet darauf, dass die Kreise auch Kreise sind, sonst habt ihr keine Cookies sondern Kuhflatschen. Aber die schmecken bestimmt auch.
Wenn alle Kugeln einen Platz gefunden haben, dann darf das Blech für ca. 15-20 Minuten in den Ofen. Wenn die Ränder ein wenig braun sind und die Kekse duften, sind die Cookies gut. Sie sind noch ziemlich weich, aber auch das ist korrekt und so berechnet.
Noch auskühlen lassen und dann wünsche ich einen guten Appetit!


Mittwoch, 9. April 2014

Orientalische Bratreispfanne mit Minz-Joghurt, Kichererbsen, Äpfeln, Gewürzen... und eine Abstimmung


Zu Anfang mal gleich mal eine Frage:

Ich habe nun schon so lange überlegt, was ich denn sonst noch so auf meinem Blog zeigen könnte. Natürlich soll weiterhin  das Hauptthema Food erhalten bleiben, allerdings finde ich es persönlich nicht so toll ein Post nur aus einem Rezept bestehen zu lassen.
Bei bisschen mehr Individualität schadet da nie.....
Deshalb habe ich mich dazu entschieden hier eine Umfrage zu machen, was ihr gerne von mir bzw. auch allgemein auf Blogs lesen würdet oder was euch einfach auch interessiert.
Allerdings kommen natürlich nur die Themen in Frage, mit denen ich mich auch wirklich in meiner Freizeit beschäftige....
Ich würde mich daher freuen, wenn ihr fleißig abstimmen würdet- das wäre echt klasse!
Ps.: Die Abstimmungsergebnisse bleiben natürlich geheim, ihr könnt mehrere Antworten auswählen.

 Zum Rezept:
Heute habe ich euch ein farbenfrohes Gericht aus der aktuellen Deli mitgebracht (wirklich sehr empfehlenswert), welches ich aber ein wenig abgewandelt habe.
Zum Beispiel habe ich anstatt der Datteln einen Apfel verwendet, was auch unglaublich gut schmeckt!
Die Pfanne sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch echt lecker! Vielleicht habt ihr ja mal Lust, sie auszuprobieren.


...und natürlich auch Reis.
Ich habe einen Fertigbeutel mit Basmati- und Wildreis und Oncle Ben´s  genommen, ihr könnt natürlich auch selber welchen kochen.

Und so geht´s:

Als erstes wascht ihr die Minzblätter und tupft sie trocken. Dann werden sie ganz klein gehackt und mit 1 EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer unter den Joghurt gerührt. Den könnt ihr dann bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

Nun würfelt ihr die Zwiebel und kocht den Reis (falls ihr selber welchen zubereitet). Das Öl kann in einer Pfanne erhitzt werden.
Außerdem müssen noch die Möhren geschält und die Zucchini gewaschen werden. Dieses Gemüse wird mit einer Raspel nun grob gerieben.

Die Zwiebel darf nun mit dem Zucker in der Pfanne angebraten werden.
Die Kichererbsen werden durch ein Sieb gejagt, damit die Flüssigkeit abtropfen kann.
Den Apfel in kleine Stückchen schneiden.

Nun das Gemüse samt den Kichererbsen und dem Apfel mit der Reisgewürzmischung zu den Zwiebeln geben. Ordentlich mit Salz und Pfeffer sowie Zitronensaft würzen und ca. 15 Minuten braten, bis das Gemüse schön bissfest ist.
Inzwischen noch den Ingwer würfeln und mit in die Pfanne geben. Den Reis abtropfen lassen.

Zum Schluss das Gemüse mit dem Reis vermischen und nochmals ordentlich abschmecken. Mit dem Minz-Joghurt servieren- FERTIG!





Mittwoch, 26. Februar 2014

Völlig abgedreht: Zimtschnecken und ein Pokal mit drei Ecken



"Sorry! Wer zu spät kommt, ist auch unpünktlich!"
So fing am Wochenende mein erstes richtiges, sportliches Tunier an. Wirklich. Ich kann es selbst noch nicht glauben.
Kicker haben wir gespielt. Gegen 40 Manschaften zu zweit in einem Team. Obwohl das manchmal ein bisschen kniffelig war (Wer verliert schon gerne 1:11?), haben Banane und ich das gerockt.
Mit unserer Taktik "einfach ohne Taktik" haben wir schlussendlich den dritten Platz belegt und ich bekam zum allerersten Mal in meinem Leben einen Pokal. Yeah!
Doch auch das wollte nicht unbestraft bleiben. Auf dem Weg nach Hause mit dem Fahrrad (es war dunkel), wollte mich ein einsames Schlagloch ärgern. Mir ist zwar nichts passiert, dafür hat mein Pokal jetzt eine Ecke weniger- Na ja. Nichts ist perfekt...

Ich wollte schon immer mal Zimtschnecken ausprobieren- oft habe ich sie schon gesehen. Aber die sahen so perfekt aus, dass ich mich einfach nicht getraut habe.
Aber man soll ja auch über sich hinausschauen, weswegen ich mal wieder auf meinem Lieblingsblog "Penne im Topf" gestöbert habe. Und dort entdeckte ich dieses wunderbare Rezept, welches ich unbedingt mal ausprobieren wollte.
Hier sind also meine allerersten Zimtschnecken, die warm zwar sehr klebrig, aber unglaublich lecker und süß!!! sind.



(bei mir sind es 18  Röllchen geworden)
Für den Hefeteig:
200 ml Milch

50 g Butter

500 g Mehl

½ Tl Salz

70 g Zucker

1 Ei

1 Pck. Frische Hefe (42g)

Für die Füllung:

50 g flüssige Butter

130 g Brauner Zucker

2 Tl Zimt


Für das Cream Cheese Frosting:  

100 g Frischkäse
30 g Butter

100 g gesiebter Puderzucker
1 Vanilleschote oder Vanillearoma

So geht´s:
Milch und Butter kurz erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Dann 450g Mehl, Salz, Zucker und Ei in eine Schüssel und die Hefe hineinbröseln. Die Mich (wenn sie lauwarm ist) hineingeben und  zu einem glatten Teig verkneten. Wenn der Teig noch zu klebrig ist, nach und nachund nach noch ein wenig Mehl hinzugeben, aber nicht zu viel, sonst wird der Teig zu trocken. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
Den Teig auf einem Stück Backpapier rechteckig ausrollen und mit dem Gemisch aus  flüssiger Butter, Zucker und Zimt bestreichen, dabei keinen Rand lassen. Dein Teig einmal halbieren und dann von der langen Seite her aufrollen und in dünne Scheiben schneiden. Mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und zugedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.
Alle Zutaten für die Glasur gut miteinander vermixen. Wenn sie noch zu dick ist, einfach ein wenig Milch hinzugeben, aber aufpassen, dass die Creme nicht zu dünn wird. Wenn sich Klümpchen bilden, die Creme einfach durch ein Sieb jagen.
Die Zimtschnecken nun bei 180°C ca. 15-20 backen. Anschließend die Creme auf den Rollen verteilen und noch warm servieren..... Fertig!

Montag, 16. Dezember 2013

Die Zeugen in Scientology und Ausstecherle mit Mandeln

Am Wochenende war ich für ein "Bildungsfahrt" in Berlin.
Ich gebe ja Flüchtlingen Nachhilfeunterricht und daraus ist ein Projekt entstanden. Wir lernen in diesem Zusammenhang verschiedene monotheistische Religionen kennen. Deshalb hatten wir gestern ein ein Zeitzeugengespräch mit einem Juden, der den Weltkrieg überlebt hat und wir besuchten die Synagoge in Berlin.
Ja, ja, das war schon cool und ich habe sogar was von "meinen Jungs" gelernt: Salam, man pharsi namefahmam! Heißt soviel wie: Hallo, ich verstehe kein Persisch.
Ist auf jedenfall schon mal viel wert, wenn man in einer Sprache sagen kann, dass man eben diese nicht spricht oder versteht. Das zeugt von Intelligenz.
Außerdem haben wir mit ein WENIG stark betrunkenen Studenten Tischkicker gespielt. Die Kommunikation nebenbei lief ungefähr so:
"Ist der Vater euer geistlicher Vater? Seid ihr von den Zeugen?"
-"Ähhhhhh..... Nein. Wie kommt ihr darauf?"
"Na ja, in Berlin ist doch die Zentrale von Scientology!"
-"Ahhhhh ja...!"
Und wenn dann noch ein merkwürdiger Mann direkt mit einem Finger auf euch zeigt, wenn ihr was richtiges gesagt habt und dabei, wie der Laufstegtrainer von GNTM, exägtlie! ruft, ist die Welt einfach nur wunderbar :)

Mitgebracht habe ich euch heute diese wunderbaren Kekse, die ich mir von der lieben Mara geklaut habe. Und mein Ohr hat ebenfalls gehört, dass sie diese Plätzchen aus einem ganz bestimmten Buch hat. Aber lest doch einfach mal selbst!

 
Zutaten:
400g Mehl
100g gemahlene Mandeln
200g Margarine
1 Eigelb
1 EL Milch
100g brauner Zucker
50g Zucker
2 TL Zimt
1/2 TL Kardamon
1 Prise Muskatnuss

Und so geht´s:
Alle Zutaten zu einem Mürbeteig zusammenkneten und diesen in Frischhaltefolie ca. 1 Stunde kalt stellen.
Anschließend relativ dünn auf Backpapier ausrollen und beliebig ausstechen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit Mandeln betreuen und im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 10-12 Minuten backen- FERTIG!




Freitag, 29. November 2013

Zimttaler mit Haselnussrand und ein Erlebnis im Einwohnermeldeamt


 

Ehrenamtliche Tätigkeiten werden einem aber auch manchmal wirklich schwer gemacht:
Da muss man extra ins Einwohnermeldeamt, um sich ein polizeiliches Führungszeugnis zu hohlen, damit man Kinder betreuen darf und soll dafür noch 13 Euro bezahlen. Das sehe ich aber nicht ein und nehme mit meinem "Arbeitgeber" Kontakt aud. Dieser schickt mir eine Bestätigung, dass ich ehrenamtlich arbeite und für dieses Zeugnis nichts bezahlen muss.
Die nette Dame am Schreibtisch stellt aber fest, dass ich ein ERWEITERTES polizeiliches Führungszeugnis brauche. Das darf sie mir aber ohne Genehmigung nicht austellen, weil sie davon die Bescheinigung vom Betrieb braucht. In meiner steht natürlich nichts von erweitert, sodass ich das schon mal vergessen kann. Ich soll doch nächste Woche bitte nochmal mit der richtigen Bescheinigung wiederkommen!

So einen weiten und komplizierten Weg für eine freiwillige, unbezahlte Arbeit? Also man macht es den Leuten aber auch wirklich schwer. Ich jedenfalls weiß nicht, ob ich nächste Woche noch einmal hingehe und mir das Zeugnis besorge, wo sowieso nichts drinn steht. Dann wollen wir doch mal sehen wer die Kinder betreut (ihr müsst jetzt bitte ganz heftig mit dem Kopf nicken! :) )...

 

Das hier sind übrigens meine Tüten von PAMK... Ich hoffe, sie haben dem Empfänger ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert :)

Diese Kekse können unglaublich gut vorbereitet werden, da sie die Nacht zitternd im Kühlschrank verbringen sollen. Dazu sind sie lange haltbar und erinnern einfach schon richtig gut an Weihnachten. Hach ja.....







Sonntag, 29. September 2013

Kürbis-Linsen-Curry und ein kleiner Wink in den Urlaub

Die Ferien sind da und ich verabschiede mich heute in eine wohlverdiente kleine Pause. Ich bin in einer Woche wieder zurück (natürlich nur, wenn man auf die Bahn vertrauen kann :) )- und dann geht´s wieder los... Ich habe mir ziemlich viel für die Ferien vorgenommen.
Jetzt fahre ich aber erst einmal auf eine Jugendleiterausbildung, worauf ich schon sehr gespannt bin. Wie man Kindern unrechtes tut und sich gegen sie verschwört, wollte ich schon immer wissen.
Nein, natürlich nicht! Aber so eine Karte ist echt praktisch, auch wenn ich dafür einiges in Kauf nehmen muss :)



Heute gibt es ein sehr leckeres Rezept, was ich mir von der lieben Küchenchaotin gemopst habe. Ich muss sagen, dass sie da wirklich eine brilliante Idee hatte- Es schmeckt super!
Der Kürbis kann es ruhig mit ein paar Linsen aufnehmen- CHECK! Also: Wenn ihr noch einen Kürbis zu Hause habt, würde ich euch dieses Curry sehr empfehlen...


 Zutaten für 2 Personen:
1/2 kleiner Hokkaido-Kürbis; in Würfel geschnitten
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Knoblauchzehen
1/2 Zwiebel
Chiliflocken
1 EL Öl
1TL brauner Zucker
1 TL Currypulver
350 ml Gemüsebrühe
90 g rote Linsen
Saft einer halben Zitrone
250g fertig gegarter Basmatireis
1 EL Schmand (kann auch vegelassen werden)
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Ingwer, Knoblauch und Zwiebel schälen und würfeln. Öl erhitzen und alles in einer Pfanne anbraten. Mit Chili würzen. Das Currypulver hinzufügen und kurz mit anschwitzen. Dann den Kürbis hinzugeben, mit dem Zucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen.
Mit der Brühe ablöschen, die Linsen hinzugeben und alles ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich und die Linsen gar sind.
Anschließend das Curry mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken und mit dem Schmand verfeinern.
Zu dem Curry Reis reichen- FERTIG!



Samstag, 9. Februar 2013

Chocolate Chips Cookies



Chocolate Chips Cookies


Die Geschichte hinter dem Rezept:
Eines wunderschönen (anstrengenden, lästigen) Schultages saß ich mal wieder in der hintersten Bank im Bioraum und lauschte der erregten (einfälligen, schlaffördernden) Stimme unserer Lehrerin. Ich war so angetan von ihr, dass ich, von meinem Geiste ergriffen, mein Handy herausholte, um festzustellen, was es in der Sozial-Network-Welt mal wieder neues gab. Also schaltete ich bedenkenlos mein bedingungslos geliebtes Handy ein. Nachdem es nach einer gefühlten Ewigkeit auch endlich „einsatzbereit“ war, und ich in der Lage war mein Wissen wieder auf den neusten Stand zu bringen, brummte es auf einmal los, als ob es angegriffen worden sei (also so dreckig sind meine Finger ja nun auch nicht!!!).
Als die Klasse ihre ungeteilte!! Aufmerksamkeit auf mich richtete, war es leider schon zu spät: Na toll, als ob rot werden nicht schon Strafe genug war. Ich durfte zur nächsten Woche einen Kuchen backen.
Völlig zerstört (hey, so kam ich wenigstens mal wieder in den Genuss, etwas backen zu dürfen, ohne dass jemand rummotzt) suchte ich nach einem Rezept, welches meiner Klasse gefallen würde. Ich kam schnell zu dem Entschluss, dass ich lieber Kekse backen wollte, die sind nämlich leichter zu transportieren.
Da die Menschen, welche scheinbar die ganze Zeit in der Schule verbringen müssen, nicht nur von Filmen, Spielen, und Technik der Amis begeistert sind, sondern auch von den dort üblichen „Tischsitten“, fiel meine Wahl auf COOKIES. Ich suchte also nach einem Rezept und fand schließlich eines.
Tja,… und dann begab ich mich ans Backen.



Fundort:
Penne im Topf (ein Blog, der mich sehr inspiriert)



Das brauchst du für die superleckeren COOKIES:     Tipp: Back niemals die doppelte Menge, dass verzeihen deine Hände dir nie!!!
280 g Mehl
½ Tl Salz
½ Tl Natron
170 g weiche Butter (harte geht aber zur Not auch J)
150 g Brauner Zucker (wenn er verklumpt ist: Macht nischt!)
90 g Weißer Zucker
5 g Vanillezucker (das Vergessen ist nicht weiter tragisch)
1 ganzes Ei +  1 Eigelb
125g (Zartbitter-)schokolade – in Stückchen gehackt (die Handarbeit schmeckt man natürlich)





Die Anleitung zum Zaubern:
Mehl, Salz und Natron mischen und beiseite stellen.
Butter und alle Art von Zucker gut verquirlen. Jetzt Ei + Eigelb hinzugeben. Achtung: Nach der Eizugabe nur auf Stufe 1 verrühren, sodass es gerade vermischt ist. Das ist wichtig für eine schöne Oberfläche der Cookies.
Jetzt das Mehlgemisch einkneten, zuletzt die (handgehackte) Schokolade.
Je Cookie eine etwa walnussgroße Kugel auf ein mit Backpapier belegtes Bleck setzen – Am Besten 12 Stück auf eins!
Bei 190°C Ober-/Unterhitze backen, bis sie anfangen zu riechen (im positiven Sinne, ca. 15 Minuten.
Nun die Cookies auskühlen lassen und verschenken (nein, Spaß, sie dürfen auch von dir gegessen werden J).



Rührlöffel: ich
Kamera: ich
Rezept: nicht ich (siehe Fundort)
Verspeiser: ich und meine Klasse (siehe oben), sowie Johanna, Beate und Tatjana vom Fokolar (danke für das Kompliment) und meine Familie („Wann sind denn die Kekse endlich fertig. Nachher darf ich wieder nicht… Dann essen wir Mittag und dann Abendbrot…. Und dann geh ich ins Bett, das ist ja sowas von gemein!!!“)