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Sonntag, 1. Juni 2014

Amerikanische Vollkorntaler und ein bisschen Aufklärung

Nach einem Monat kommt heute mein erster Post. Ich möchte mich nicht dafür entschuldigen, dass ich so lange nicht gebloggt habe, sondern euch nur aufklären, aus welchem Anlass es dazu kam.
Erst einmal möchte ich mich aber bei denen bedanken, die sich echt lieb nach mir erkundigt haben. Es tut mir leid, dass ich oft nicht geantwortet habe, aber das hole ich noch nach...
Die Erklärung ist eigentlich ganz einfach. Mir geht es gut, es ist alles bestens. Allerdings waren die letzten Wochen echt anstrengend mit Klausuren, Referaten, dem Arbeiten, Fotografieren und so weiter.
An den Abenden, also in meiner Freizeit, war ich so fertig, dass ich schlicht kein Zeit fürs Bloggen aufbringen konnte bzw. wollte. Oft hatte ich einfach nur Lust ein Buch zu lesen oder einen Film zu schauen und nicht nach 10 Stunden laufen noch in der Küche zu stehen. Ganz einfach.

Ich weiß nicht, wie sich das weiter entwickeln wird (ja, ja, ich weiß, das sagt jeder), aber der Blog wird weiterhin bestehen bleiben.  Dafür habe ich im letzten Jahr einfach zu viel Zeit und Herzblut in Carpe Kitchen! gesteckt- und es macht mir ja auch sehr Spaß!
Allerdings weiß ich nicht, wie oft ich dazu kommen werde, hier zu schreibn. Es ist ja alles keine Verpflichtung und deswegen möchte ich auch hiermit so umgehen.

Vielen Dank, dass ihr, meine Leser, da seid und mich auch nach einem Monat Pause lest! Ihr seid die Besten!



Und nun zu dem köstlichen Teil meines Posts. Ich habe euch heute ein Keksrezept mitgebracht, was eigentlich aus einer Not heraus entstand.
Der Grundbaustein des Geheimnisses dieser Vollkorntaler liegt nämlich eigentlich darin, dass das Rezept auf einem klassischen American-Cookie-Rezept basiert. Allerdings ist mir am Sonntag (ganz schlecht) das klassische Mehl ausgegangen und keiner der Nachbern, weil nicht da, konnte mir zu Hilfe eilen.
Da blieb mir nur die Entscheidung: Entweder den angefangenen Teig wegschmeißen (ich backe immer auf gut Glück, was nicht da ist, muss dann gekauft werden) oder das ganze mit Vollkornmehl versuchen.
Entschieden habe ich mich für letzteres. Und es schmeckt echt richtig gut- Man merkt zwar den Unterschied zwischen "normal" und Vollkorn, aber das ist gar nicht schlimm. Lecker und gesund :) (na ja, jedenfalls gesünder als "normal" :) ).


Zutaten:
2 Eier
120g weißer Zucker
150g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Salz (ja, wirklich!)
1 TL Backpulver
200g weiche Margarine oder Butter
380g Weizen-Vollkornmehl (oder halt normales Mehl)
200g Nuss-Schokolade grob gehackt


Und so geht´s:
Die Eier mit dem Zucker sehr schaumig schlagen. Ein bisschen Geduld darf sein.
Dann Salz, Backpulver und Margarine dazu und einen glatten Teig herstellen. Anschließend das Mehl unterrühren. Achtung, der Teig ist ein wenig fester, aber das muss so sein.
Nun noch die Schokolade unterheben und dann ab in den Kühlschrank. Wer klebrige Finger leiden kann, kann diesen Schritt aber auch überspringen :)
Den Ofen auf 180° C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, die Hände anfeuchten und Kugeln formen. Die Größe dürft ihr euch selber auswählen, allerdings sollten alle recht einheitlich sein.
Diese legt ihr nun mit größerem Abstand auf das Backbelch und drückt sie noch ein wenig platt, bevor sie in den Ofen geschoben werden. Achtet darauf, dass die Kreise auch Kreise sind, sonst habt ihr keine Cookies sondern Kuhflatschen. Aber die schmecken bestimmt auch.
Wenn alle Kugeln einen Platz gefunden haben, dann darf das Blech für ca. 15-20 Minuten in den Ofen. Wenn die Ränder ein wenig braun sind und die Kekse duften, sind die Cookies gut. Sie sind noch ziemlich weich, aber auch das ist korrekt und so berechnet.
Noch auskühlen lassen und dann wünsche ich einen guten Appetit!


Montag, 7. April 2014

Russischer Zupfkuchen und "AuPairErfahrungssuche"



Willkommen im Frühling! Willkommen im Warmen! Willkommen auf Carpe Kitchen!
Versprochen bleibt versprochen- ich melde mich.
Am Wochenende war ich ganz fleißig und habe ganz viel gekocht und gebacken, aber natürlich auch fotografiert. Und deswegen bin ich auch ganz begeistert vom Wetter. Wir haben wieder gutes Licht- Das freut doch jeden Kameraträger :)
Deswegen gibt es heute zusätzlich zu dem wunderbaren Zupfkuchen (übrigens der Lieblingkuchen von meinem Vater) auch ein paar nette Blumenbilder, die meinen Blog mal ein wenig an seiner Winternase kitzeln sollen. Der Schnee darf nämlich auch hier entgültig auftauen!

Ps.: Ich habe noch eine Frage.

Habt ihr zufällig Au Pair Erfahrungen? Ich überlege nämlich in letzter Zeit, was ich nach dem Abitur im nächsten Jahr machen kann und ziehe die Möglichkeit, ein Jahr als Au Pair im Ausland zu arbeiten, in Betracht.
Es wäre echt klasse, wenn ich DIR ein paar Fragen dazu stellen dürfte :) 


Zutaten für eine 28er Springform:
Für den Teig:
400g Mehl
190g Zucker
1 Vanillezucker
35g Kakao
1 Backpulver
200g Margarine
1 Ei
Für die Creme:
500g Magerquark
200g Zucker
250g Margarine
3 Eier
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Vanillezucker

Zubereitung:
Alle trockenen Zutaten für den Teig miteinander vermischen und dann Margarine und Ei dazu. Nun heißt es kneten, kneten kneten, bis wunderschöne Streusel entstanden sind.
Zwei drittel der Streusel in die gefettete Springform streuseln und ein wenig festdrücken.
Für die Quarkcreme alle Zuteten ordentlich miteinander vermixen und auf dem Teigboden verteilen.
Nun könnt ihr die restlichen Streusel verstreuseln, bis der Zupfkuchen damit bedeckt ist.
Er darf nun für ca. 1 Stunde in den Ofen (bei 180°), bis es duftet.
FERTIG!
Ps.: Dieser Kuchen hält sich mindestens eine Woche- er eignet sich also super zu mitnehmen!




Samstag, 8. Februar 2014

Mamas BESTER Quarkkuchen- Ein Träumchen fällt vom Bäumchen

 
Halli, Hallo, meine Lieben!
Zurück bin ich aus dem Urlaub und wahnsinnig gut erholt sitze ich nun hier und schreibe meinen ersten Post. Falls jetzt jemand denkt, dass ich es gut habe, kann ich ihn beruhigen: Ich bin keineswegs ausgeruht und erholt. So eine Kinderbetreuung ist doch echt anstrengend.
Ich könnte jetzt so viel erzählen, aber das würde zu lange dauern. Kurz gefasst lässt sich aber sagen, dass eine Horde von 9jährigen Jungen sehr schwer zu bändigen ist :)

Nun zu diesem Rezept. Ich weiß, dass der Titel leicht arrogant und sehr selbstsicher klingt, aber dieser Kuchen hat ihn sich echt verdient. Wenn meine Mama ein Rezept oft weitergeben muss, dann ist es dieses hier. Kaum zu glauben, aber wahr: Ich kenne keinen, der diesen Kuchen nicht mag.
Aber ich nehme es mit euch auf: Wer kennt denn noch ein besseres Rezept für einen Quarkkuchen? Und natürlich: Wie findet ihr diesen hier? Hat er sich den Namen wirklich verdient?
 
Zutaten:
Boden:
75g Zucker
75g Margarine
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker
200g Mehl
½ Päckchen Backpulver
Belag:
1 Pfund Quark
150g Zucker
150g Margarine
1 Zitrone
1 Päckchen Vanillezucker
1 ganzes Ei
2 Eigelb
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
250ml Milch
Decke:
2 Eiweiß
75g Zucker


Zubereitung:
Die Zutaten für den Boden nacheinander verrühren und in eine gefettete Kuchenform geben. Dann den Belag cremig (Zutaten nacheinander und lange verschlagen) rühren und auf den Boden geben.
Bei 180° C ca. 1 Stunde backen lassen.
Wenn die Torte gebacken ist, das Eiweiß mit dem Zucker schlagen, auf die Torte streichen und noch 10 Minuten backen lassen.
Guten Appetit!
 

Ps.: Das ist der Wortlaut, wie er auf dem Zettel steht. Wenn es noch Fragen geben sollte, dürft ihr sie selbstverständlich stellen.


Montag, 27. Januar 2014

Chocolate Chip Cookies mit salziger Brise und Sesammus



Wenn es eins gibt, was ich vor den Ferien in der Schule noch leiden kann, dann ist es die Keksiste unseres Biolehrers. Nur leider zieht der Kelch an einem selbt auch nicht vorüber und -schwuppdiewupp- ist man selber dran, etwas gutes zu "produzieren". Und da man den Lehrer ja auch irgendwie beeindrucken will, damit man vielleicht doch noch ein Pluspünktchen für das Zeugnis erhalten kann, muss es natürlich etwas ganz besonders leckeres sein, wie z.B. diese Cookies hier. Das sind die Lieblingsplätzchen von meinem Bruder, wie er mir vorhin Kund getan hat, nachdem er und meine Eltern mir fast die Hälfte meiner leckeren Plätzchen aufgefuttert hatten. Und das mag schon was heißen- eigentlich isst mein Bruder gar nichts, was ich koche oder backe, wenn da auch nur ein Stück Gemüse oder etwas anderes "spaciges" drinn ist, wie z.B. Tahin. Aber das muss er ja nicht wissen. Obwohl: Dann hätte ich wenigstens noch ein paar mehr Cookies für den Bio-Unterricht :)

Das Rezept ist gar nicht schwer und lasst euch nicht von dem Sesammus abschrecken. Das ist zwar nicht ganz billig (ein Glas ca. 4-5 Euro/ Reformhaus), aber das Endergebnis ist sooo gut. Ich habe diese Cookies zu Weihnachten schon mal gemacht, nur nicht verbloggt, weil die Bilder zu schlecht waren, aber jetzt habe ich es geschafft. Passt bloß auf, dass euch die Mäuse nicht alles wegfuttern :)



Zutaten für ca. 30 Kekse (2 Bleche):
80g Margarine/Butter
100g Rohrzucker
50g Sesampaste (Tahin) (gibts im Reformhaus)
1 Ei
1 Vanilleschote
125g Mehl
1/4 TL Salz
1/2 TL Backpulver
100g gehackte Zartbitterschokolade
100g grob gehackte Haselnüsse

Zubereitung:
1. Der Ofen darf schon einmal auf 190°C vorgewärmt werden und zwei Bleche sollten mit Backpapier ausgelegt werden.

2. In einer Rührschüssel werden nun Butter, Zucker und Tahin geschlagen, bis eine recht cremige Masse entstanden ist. Dann darf das Ei und das Mark der Schote mit in den Pott und sollte noch einmal richtig schön mit der Buttermasse vermengt werden.

3. Anschließend könnt ihr Mehl, Backpulver und Salz noch in die Schüssel geben und kurz verrühren.

4. Nun kommen auch noch die Nüsse und die Schokolade zum Teig und werden mit einem Kochlöffel untergehoben.

5. Jetzt werden die Hände dreckig gemacht. Der Teig ist relativ bis sehr feucht, aber um schöne Kreise zu bekommen, solltet ihr Kullern formen und diese einwenig platt gedrückt auf eines der Backbleche setzten. Ansonsten nehmt ihr einfach mit einem Löffel ein wenig vom Teig ab.

6. Wenn der Teig auf beide Bleche verteilt ist, kommen diese nacheinander für ca. 10-15 Minuten in den Ofen, bis sie eine schöne Farbe haben und gut riechen.

7. Abkühlen lassen und darauf achten, dass noch ein paar Kekse für euch übrig bleiben. FERTIG!


Montag, 16. Dezember 2013

Die Zeugen in Scientology und Ausstecherle mit Mandeln

Am Wochenende war ich für ein "Bildungsfahrt" in Berlin.
Ich gebe ja Flüchtlingen Nachhilfeunterricht und daraus ist ein Projekt entstanden. Wir lernen in diesem Zusammenhang verschiedene monotheistische Religionen kennen. Deshalb hatten wir gestern ein ein Zeitzeugengespräch mit einem Juden, der den Weltkrieg überlebt hat und wir besuchten die Synagoge in Berlin.
Ja, ja, das war schon cool und ich habe sogar was von "meinen Jungs" gelernt: Salam, man pharsi namefahmam! Heißt soviel wie: Hallo, ich verstehe kein Persisch.
Ist auf jedenfall schon mal viel wert, wenn man in einer Sprache sagen kann, dass man eben diese nicht spricht oder versteht. Das zeugt von Intelligenz.
Außerdem haben wir mit ein WENIG stark betrunkenen Studenten Tischkicker gespielt. Die Kommunikation nebenbei lief ungefähr so:
"Ist der Vater euer geistlicher Vater? Seid ihr von den Zeugen?"
-"Ähhhhhh..... Nein. Wie kommt ihr darauf?"
"Na ja, in Berlin ist doch die Zentrale von Scientology!"
-"Ahhhhh ja...!"
Und wenn dann noch ein merkwürdiger Mann direkt mit einem Finger auf euch zeigt, wenn ihr was richtiges gesagt habt und dabei, wie der Laufstegtrainer von GNTM, exägtlie! ruft, ist die Welt einfach nur wunderbar :)

Mitgebracht habe ich euch heute diese wunderbaren Kekse, die ich mir von der lieben Mara geklaut habe. Und mein Ohr hat ebenfalls gehört, dass sie diese Plätzchen aus einem ganz bestimmten Buch hat. Aber lest doch einfach mal selbst!

 
Zutaten:
400g Mehl
100g gemahlene Mandeln
200g Margarine
1 Eigelb
1 EL Milch
100g brauner Zucker
50g Zucker
2 TL Zimt
1/2 TL Kardamon
1 Prise Muskatnuss

Und so geht´s:
Alle Zutaten zu einem Mürbeteig zusammenkneten und diesen in Frischhaltefolie ca. 1 Stunde kalt stellen.
Anschließend relativ dünn auf Backpapier ausrollen und beliebig ausstechen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit Mandeln betreuen und im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 10-12 Minuten backen- FERTIG!




Donnerstag, 10. Oktober 2013

tipsy Chococake- nur eine süße Sünde


Wie ihr schon sehen könnt: Heute gibt es Kuchen! Lecker!
Und weil ich ja mal was ganz besonderes in den Ferien machen wollte, führe ich nun ein neues Label ein: Alkohol...
Ist zwar echt wenig drin und dann auch nur so "lasches" Zeug, aber ich bin echt stolz auf mich. Denn eigentlich halte ich mich davon fern. Wahrscheinlich habe ich immer noch diese Barriere in mir. Ich muss mir dann immer vorstellen, dass ich liegend unterm Tisch verweile und die komplizierten Muster der Decke anstarre. Und dann ist da womöglich noch eine Spinne- Nein, danke! Darauf verzichte ich lieber :)


Ihr könnt aber ganz unbesorgt sein: Dieser Kuchen ist kein "potentieller  Trinkpartner" sondern einfach nur eine leckere Sünde. Ich kann das bestätigen.
Ihr solltet nur darauf aufpassen, dass euch nicht schlecht wird. Das kann bei zu viel Kuchen nämlich passieren :)


Montag, 23. September 2013

Tiger-Streuselkuchen und eine volle Tonne STRESS

Hallo, ihr da draußen!
Heute gibt es mal wieder einen relativ kurzen Post, da ich ein ganz klein bisschen (*hust*) im Stress bin. Kennt sich irgendjemand mit Thermodynamik aus? Ich bräuchte ein bisschen Nachhilfe :(
Ansonsten lebe ich noch und freue mich schon wie wild auf die nächste Woche..... Da sind dann nämlich FERIEN! Ich bin (vorerst) gerettet.
Auf morgen bin ich aber auch schon gespannt, da wird nämlich mal ein bisschen praktisch gearbeitet. Bahnfahren muss auch wirklich gelernt sein.
Aber in erster Linie (haha, passt irgendwie mit der Bahn zusammen) fahren wir morgen in eine Fotoaustellung... Mal schauen, wie es wird :)

Zum Kuchen: Wer kennt das nicht? Manchmal hat man richtigen Heißhunger auf Streuselkuchen. Der schmeckt aber auch einfach zu gut! Aber das Backen dauert echt lange... Könnte man dem Hefeteig nicht Hummeln unter den Hintern setzten?
DAS ist die Idee- Deshalb gibt es heute einen Tiger-Streusellkuchen.
Tiger, weil er schnell und gelb ist, und man jeden anderen für ein Stück davon wegbeißen möchte. Oder man beißt einfach in den Kuchen- Das geht auch :)
Guten Hunger!

 Zutaten für ein Blech:
Für den Teig:
400g Mehl
1 Päckchen Backpulver
125ml Milch
125ml Öl
100g Zucker
250g Magerquark
Für die Streusel:
300g Mehl
150g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
150g Margarine
2 TL Zimt
Für den Belag:
4 große Äpfel; gerieben

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit einem Kochlöffel verrühren (nicht mit dem Mixer!). Geht aber ganz leicht. Den Teig auf dem Blech verteilen und mit Obst belegen.
Alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und mit den Knethaken oder auch mit der Hand zu Streuseln kneten. Anschließend auf dem Obst verteilen.
Den Kuchen bei 200°C ca. 25 Minuten backen.
Nach dem Essen, Zähneputzen nicht vergessen!


Sonntag, 11. August 2013

Meine "Flyerphobie" und "Die besten Muffins, die ich jeh gegessen habe!"



Eigentlich liebe ich ja Kochbücher über alles. Die Bilder, die Persönlichkeit, den Duft der Seiten... Ich glaube, dass viele mir da zustimmen können.
Ich besitze wahrscheinlich 10x so viele, wie der Durchschnitt in meinem Alter. Wer beschäftigt sich auch schon mit backen? Oder gar kochen?
Normalität ist sowieso öde! Ich bin halt individuell! Wenn man weiß, was das ist :)
Jedenfalls versuche ich recht viel aus Kochbüchern zu kochen, aber das schaffe ich nicht. Ich liebe andere Blogs, und wenn mich da mal was anspricht, will ich das natürlich auch machen. Und dann gibt es noch Zeitungen- auch ok und völlig in Ordnung! Und die guten alten Familienrezepte (die ich eigentlich nie mache, schade eigentlich).
Was ich aber nicht ganz so toll finde sind Rezepte, die man in Werbezeitschriften- oder Flyern findet. Ist doch doof! So unpersönlich und werbebezogen. Damit kann und möchte ich nicht so viel anfangen.
Aber jetzt ratet mal, was ich vor ein paar Jahren gemacht habe! Ja! Genau das! Und es war gut! So gut sogar, dass ich sie mittlerweile liebe. Ich liebe sie sogar so sehr, dass sie meine Liebsten geworden sind. Die ich immer und überall essen kann. Die immer und überall passen. Die einmalig in ihrer Konsistenz sind, sodass sie sich (ewig) halten. Und wirklich so gut sind, dass sie sogar mein Bruder isst.
Vovon ich rede? Von Muffins natürlich! Genauer gesagt von meine Lieblingsmuffins, die ich mit ungefähr elf zum ersten mal gebacken habe. Und heute möchte ich sie euch zeigen!




Zutaten für 12 Stück:
200 g Himbeeren (frisch oder tiefkühl)
120 g Butter oder Margarine
½ Vanilleschote oder ein Päckchen Vanillezucker
1 Ei
125 g brauner Rohrzucker
1 Prise Salz
125 g Buttermilch
220 g Mehl
1 ½ TL Backpulver


Zubereitung:
1. Frische Himbeeren putzen, tiefgekühlte nur kurz antauen lassen.
2. Muffinform ausfetten und kühl stellen. Den Backofen auf 200° C (Umluft 180° C, Gas Stufe 3-4) vorheizen.
3. Butter oder Margarine zerlassen. Eventuell die Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Mark herauskratzen.
4. Das Ei schaumig schlagen. Mit Butter oder Margarine, dem Vanillemark/Vanillezucker, Zucker, Salz und Buttermilch glatt rühren. Mehl und Backpulver darauf sieben und so unterheben, dass der Teig feucht ist und Klumpen hat.
5. Die Vertiefung der Form zu 2/3 ihrer Höhe mit Teig füllen. Die Himbeeren darauf verteilen und leicht andrücken. Die Muffins 20-25 Minuten backen.






Samstag, 3. August 2013

Back in Town und was nudliges zum Abendessen!

Hej ho! Ich bin zurück! Immer noch käseweiß und total müde. Zumindest die zweite Tatsache ist verständlich, wenn man bedenkt, dass ich die letzten beiden Wochen nicht ausschlafen konnte. Keinen einzigen Tag und das in den Ferien! Ahhhhhh!
Ich habe mir gedacht, dass ich euch als erstes etwas über München und Nürnberg erzähle. Besser gesagt über unser Quartier in Nürnberg.
Mein Vater hat nämlich ein sogenanntes Bed and Breakfast gebucht, das heißt, dass man bei privaten Personen übernachtet und dann noch ein Frühstück bekommt.
Gesagt getan: In München wohnten wir bei zwei Herren, die eine sehr starke gegenseitige Beziehung hatten. Alles ganz nett eingerichtet, es gab ein Fernseher und eine kaputte Badezimmertür. Halb so schlimm, wäre da nicht ein Problem gewesen: Ich war die einzige Frau unter 8 Männern... Na ja, ich habs irgendwie (fragt nicht WIE) gemeistert und es hat dann doch noch alles geklappt.
Weniger begeistert war ich von der Wohnung in Nürnberg. Ach Quatsch, eher vom Haus.
Dort lebt tatsächlich ein älteres Ehepaar- Er Beamter, Sie Verkäuferin... So weit, so gut. Was nicht so gut ist, ist ihr Einrichtungs- und Wohnstil. Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll...
Wenn man in den Eingangsbereich kommt, fragt man sich: Warum sind da Fliesen? Im Treppenhaus? Eindeutig: Ein offenes Klo!..... Ne, doch nicht... Da ist doch die Toilette! -Was? DA kann man sich waschen? Bei diesen Blumen an der Wand?
-Ne!!!! Die starren mich ja förmlich an und ich kann mich nicht waschen, wenn mir jemand zuschaut. Dann geh´ich halt ohne geduscht zu haben ins Bett. Ähhhh..... Auf die Matratze. Bei Rauchgestank. Und Tageslicht........... Gute Nacht!
Guten Morgen! Mach die Augen auf!!!!!
Was, schon morgen? Ahhhhhhhhhh....... Was starrt mich da an? Eine Sammlung von alten Coladosen, Kasetten, Videos, Bierkrügen, Bilder von nackten Frauen und Rappern (kotz), mein Vater (genauso erschrocken), ein Fehrnseher, der meilenweit weg zu sein scheint (liegt eher an der Größe), 20 Fliegen, 10 Mücken und mein Badehandtuch. ....Sch*** auf die Blumen, ich muss hier raus!!!
Fertig geduscht brauche ich aber noch trockene Haare. Am liebsten benutze ich dazu einen Fön. Und da hängt ja auch einer. Oder nicht? Da sind so viele Haare dran, das ist bestimmt ne Bürste. ... Aber da ist ein Schalter...... Whoooooooooot!!! Ist das laut! Meine Ohren! Aber schlussendlich sind meine Haare trocken und ich bin fertig. FIX und FERTIG!



ZEIT ZUM NACHDENKEN  ZEIT ZUM NACHDENKEN  ZEIT ZUM NACHDENKEN
Natürlich habe ich auch etwas aus dem Urlaub mitgebracht. Z.B. ein neues Kochbuch von Leila Lindholm. Schaut es euch mal an, es ist richtig klasse!
Und da es heute so heiß ist, habe ich zum Abend einfach ein paar kalte Nudeln gekocht. Dazu kalte Tomatensoße mit Honig und Oregano und ich schmelze noch mehr, als ich eh schon bin. Es schmeckt wirklich "saulecker". Die beste Tomatensoße, die ich je gegessen habe. Versprochen!
Zutaten für 2 Personen:
1 Knoblauchzehe
5 mittelgroße Tomaten (siehe Bild)
1 TL Margarine
1 TL flüssiger Honig (evt. mit Orangenblüte)
1/2 Bund frischer, gehackter Oregano
1 TL Weißweinessig
Salz, Pfeffer
2 EL geriebener Parmesan (vegan ohne Parmesan)
ca. 200g Pasta


Zubereitung:
1. Den Knoblauch schälen und fein würfeln.
2. Die Butter in einem Topf zerlassen, den Knoblauch darin anbraten und dann den Honig in den Topf geben. Umrühren.
3. Die Tomaten würfeln und zusammen mit dem Oregano in den Topf geben.
4. Mit Weißweinessig, Salz und Pfeffer würzen und dann etwa fünf Minuten kochen.
5. Soße mit dem Parmesan pürieren und kaltstellen.
6. Mit (kalter) Pasta servieren- LESCKERSCHMECKER!





Donnerstag, 27. Juni 2013

Aus klein wird ganz GROSS: Heirate mich, du kleiner Himbeermuffin!




Ich muss ja sagen, dass ich eigentlich lieber koche, als dass ich backe. Aber bei diesen Muffins gebe ich alles. Es ist das absolut beste Rezept der kleinen Freunde und ich liebe sie einfach über alles! Nicht übertrieben!
Natürlich liebe ich auch die anderen, aber diese hier würde ich vom Fleck weg heiraten…
Sie sind einfach nur genial, ALLE essen sie gerne!
Sogar mein kleiner Bruder, der sonst Obst und Gemüse in jeglicher Form verabscheut, kann diesen Muffins nicht widerstehen. Und DAS muss schon was heißen.
Noch ein Vorteil: Sie halten sich eine gefühlte Ewigkeit.


Zutaten für 12 Stück:
200 g Himbeeren (frisch oder tiefkühl)
120 g Butter oder Margarine
½ Vanilleschote oder ein Päckchen Vanillezucker
1 Ei
125 g brauner Rohrzucker
1 Prise Salz
125 g Buttermilch
220 g Mehl
1 ½ TL Backpulver


Zubereitung:
1. Frische Himbeeren putzen, tiefgekühlte nur kurz antauen lassen.
2. Muffinform ausfetten und kühl stellen. Den Backofen auf 200° C (Umluft 180° C, Gas Stufe 3-4) vorheizen.
3. Butter oder Margarine zerlassen. Eventuell die Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Mark herauskratzen.
4. Das Ei schaumig schlagen. Mit Butter oder Margarine, dem Vanillemark/Vanillezucker, Zucker, Salz und Buttermilch glatt rühren. Mehl und Backpulver darauf sieben und so unterheben, dass der Teig feucht ist und Klumpen hat.
5. Die Vertiefung der Form zu 2/3 ihrer Höhe mit Teig füllen. Die Himbeeren darauf verteilen und leicht andrücken. Die Muffins 20-25 Minuten backen.
6. Sich mit dem Essen zurückhalten und warten, damit die anderen auch noch etwas abkriegen!
Zubereitung: 15 Minuten





Samstag, 25. Mai 2013

Zitronenrührkuchen- Mal ganz klassisch


Zitronenrührkuchen- Mal ganz klassisch

Früher, als ich klein war, habe ich keinen Kuchen gegessen. Jedenfalls keinen mit Füllung. Selbst Schokokuchen mit Kirschen oder irgendwas mit Pudding waren ein „No-Go“.
Das einzige, was auf meinen leeren Teller kam, war „trockener“ Kuchen. Also ganz klassischer Rührkuchen. Mamorkuchen oder so.
Wie ihr wisst, liebe ich heute Kuchen in allen erdenklichen Formen. Da ist es klar, warum ich schon sehr lange keinen Rührkuchen mehr gegessen habe. Es gibt ja sooooo viele andere Varianten.
Deshalb habe ich neulich beschlossen, mal wieder einen zu backen. Was soll ich sagen?: Ich weiß schon, warum ich früher ZITRONENRÜHRKUCHEN geliebt habe ;-)






Zutaten:
Fett und Mehl für die Form
250g weiche Margarine
200g Zucker + 3 EL
1 Päckchen Vanillezucker
abgeriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
4 Eier
200g Mehl
50g Speisestärke
2 gestrichene TL Backpulver
2 EL Mandelblättchen
150g Puderzucker
1 Holzstäbchen

Zubereitung:
1. Kastenform fetten und mit Mehl ausstäuben.
Fett, 200g Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Salz cremig rühren. Eier einzeln unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und kurz unter den Teig rühren.
2. Teig in die Form streichen und im vorgeheizten Ofen (175° C) ca. 50 Minuten backen.
Ca. 15 Minuten auskühlen lassen.
3. Kuchen aus der Form stürzen und mit dem Holzspießchen mehrmals einstechen. Zitronensaft, bis auf 3 EL mit dem restlichen Zucker vermischen und auf den Kuchen tröpfeln. Den Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen.
4. Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten. Puderzucker mit Zitronensaft vermischen und auf den Kuchen geben. Mit Mandeln verzieren- FERTIG!!!



So, und nun schicke ich euch mit ein paar Blumen ins Wochenende :-)