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Mittwoch, 9. April 2014

Orientalische Bratreispfanne mit Minz-Joghurt, Kichererbsen, Äpfeln, Gewürzen... und eine Abstimmung


Zu Anfang mal gleich mal eine Frage:

Ich habe nun schon so lange überlegt, was ich denn sonst noch so auf meinem Blog zeigen könnte. Natürlich soll weiterhin  das Hauptthema Food erhalten bleiben, allerdings finde ich es persönlich nicht so toll ein Post nur aus einem Rezept bestehen zu lassen.
Bei bisschen mehr Individualität schadet da nie.....
Deshalb habe ich mich dazu entschieden hier eine Umfrage zu machen, was ihr gerne von mir bzw. auch allgemein auf Blogs lesen würdet oder was euch einfach auch interessiert.
Allerdings kommen natürlich nur die Themen in Frage, mit denen ich mich auch wirklich in meiner Freizeit beschäftige....
Ich würde mich daher freuen, wenn ihr fleißig abstimmen würdet- das wäre echt klasse!
Ps.: Die Abstimmungsergebnisse bleiben natürlich geheim, ihr könnt mehrere Antworten auswählen.

 Zum Rezept:
Heute habe ich euch ein farbenfrohes Gericht aus der aktuellen Deli mitgebracht (wirklich sehr empfehlenswert), welches ich aber ein wenig abgewandelt habe.
Zum Beispiel habe ich anstatt der Datteln einen Apfel verwendet, was auch unglaublich gut schmeckt!
Die Pfanne sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch echt lecker! Vielleicht habt ihr ja mal Lust, sie auszuprobieren.


...und natürlich auch Reis.
Ich habe einen Fertigbeutel mit Basmati- und Wildreis und Oncle Ben´s  genommen, ihr könnt natürlich auch selber welchen kochen.

Und so geht´s:

Als erstes wascht ihr die Minzblätter und tupft sie trocken. Dann werden sie ganz klein gehackt und mit 1 EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer unter den Joghurt gerührt. Den könnt ihr dann bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

Nun würfelt ihr die Zwiebel und kocht den Reis (falls ihr selber welchen zubereitet). Das Öl kann in einer Pfanne erhitzt werden.
Außerdem müssen noch die Möhren geschält und die Zucchini gewaschen werden. Dieses Gemüse wird mit einer Raspel nun grob gerieben.

Die Zwiebel darf nun mit dem Zucker in der Pfanne angebraten werden.
Die Kichererbsen werden durch ein Sieb gejagt, damit die Flüssigkeit abtropfen kann.
Den Apfel in kleine Stückchen schneiden.

Nun das Gemüse samt den Kichererbsen und dem Apfel mit der Reisgewürzmischung zu den Zwiebeln geben. Ordentlich mit Salz und Pfeffer sowie Zitronensaft würzen und ca. 15 Minuten braten, bis das Gemüse schön bissfest ist.
Inzwischen noch den Ingwer würfeln und mit in die Pfanne geben. Den Reis abtropfen lassen.

Zum Schluss das Gemüse mit dem Reis vermischen und nochmals ordentlich abschmecken. Mit dem Minz-Joghurt servieren- FERTIG!





Freitag, 3. Januar 2014

Bombige Pasta mit allerlei Vampirschreck und ein "frohes Neues!"



Nun ist auch Carpe Kitchen! aus seinem "Silvesterschlaf" erwacht und hat die Cathi motiviert mal wieder selber zu kochen. Nach ein wenig rumgezappel ist sie dann auch aufgesprungen und einkaufen gegangen, weil Pizza und Co. nicht auf Dauer glücklich machen. Selbstgemachte Pasta aber schon.
Ich weiß, dass die "Bombige Pasta" nicht unbedingt in den Plan der Natur passt, aber man muss ja auch nicht immer alles richtig machen. Ansonsten müsste ich hier ja  jetzt mit Rosenkohl kochen, und da greife ich dann wahrscheinlich doch auf die gute, alte, ungesunde Pizza zurück. Ein Faultier hat schließlich auch seine Bedürfnisse :) Außerdem ist der Einkaufswagen schuld. Er hat schließlich die Tomaten und den Basilikum aufgenommen und zur Kasse transportiert. Da KONNTE ich ja gar nichts machen. Und schließlich soll man anderen ja auch eine Freude bereiten. Mein Magen war jedenfalls sehr glücklich- Die Pasta war einfach gut.




Im Übrigen wünsche ich euch natürlich allen ein "Frohes Neues!" Für mich ändert sich zwar mit einem Jahreswechsel nichts, ich habe auch keine Vorsätze oder Pläne (jedenfalls keine, die über Neujahr kommen und gehen), aber Knallern mag ich doch sehr gerne- Da spricht nämlich das kleine Kind in mir :) Deshalb habe ich euch auch noch ein paar Bilder mitgebracht.


Zutaten für 1 Person:
100g Pasta
1 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
3 getrocknete Tomaten
150g Cocktailtomaten
Salz
Pfeffer
Chili
2-3 Prisen Zucker
frischer Basilikum

So geht´s:
Erhitzt für die Pasta in einem großen Topf reichlich Wasser und setzt zusätzlich noch ein wenig Wasser im Wasserkocher auf. Die Knoblauchzehe kann schon geschält und gehackt werden, die Tomaten sollen hablbiert oder geviertelt werden.
Wenn das Wasser aus dem Wasserkocher blubbert, gebt ihr die getrockneten Tomaten, zusammen mit dem Wasser, in eine Tasse und lasst diese ziehen. In der Zwischenzeit können die Nudeln schon ins kochende Wasser gegeben werden.
Erhitzt nun das Öl in einer kleinen Pfanne. Die Tomaten können nun aus dem Wasser genommen werden und in kleine Stücke geschnitten werden. Vorsicht: Nicht verbrennen!
Bratet diese nun ein wenig, zusammen mit dem Knoblauch, in der Pfanne an. Gebt die halbierten Tomaten hinzu und dreht die Hitze herunter. Nun nicht mehr so viel rühren, sonst "fallen" die Tomaten auseinander. Bestreut das Ganze nun mit den Gewürzen und mit dem Zucker. Spart vor allem nicht mit dem Chili. Wenn die Nudeln nun gar sind, können sie abgegossen werden. Anschließend werden sie mit dem Tomaten gemischt und mit Basilikum bestreut. Fertig ist die Bombe.


Montag, 30. Dezember 2013

Pastasotto und die Motivation eines Glückskekses


Morgen gehts ab ins neue Jahr. Eigentlich müsste ich das gar nicht sagen- ich finde es irgendwie überflüssig. Es ist ein Tag wie jeder andere, vielleicht mit ein bisschen mehr Essen oder so. Deshalb gibt es bei mir auch keinen Jahresrückblick, denn ich schreibe auch nur Sachen, die ich selber lesen würde.Und dazu zählen definitiv keine Jahresrückblicke, weil ich auch schließlich nicht in die Zukunft schauen kann. Das macht Sinn, oder??
Obwohl, eigentlich bin ich mir da gar nicht so sicher. Ich, oder vielmehr mein Glückskeks, kann immer ganz gut in die Zukunft schauen:

Glaube an dich, sonst tut es doch keiner!

Glückskekse machen nicht glücklich!

Du bist vielseitig ungebildet!

Sei lieber Optimist und ein Trottel, als ein Pessimist der Recht hat.

Das sind alles echt gute Sprüche, die mich Jahr für Jahr ins neue Jahr gebracht haben. Und trotzdem bin ich hier und blicke ganz gelassen auf morgen. Der Glückskeks wird mir neuen Mut bringen, denn mein Glas ist immer VOLL LEER!


Doch bevor auch ich ins neue Jahr starten kann, musste es heute noch einmal Pasta geben. Und das auf eine ganz besondere Art.  Hier habe ich nämlich ein tolles Rezept gefunden, dass die Vorlieben von Reis- und Pastafan miteinander verbindet- Es ist sozusagen ein Pastasotto entstanden, welches wunderbar schmeckt. Die Nudeln nehmen richtig gut den Geschmack der Brühe auf und es schmeckt trotzdem nicht klebrig. Vorsichtig solltet ihr nur mit den Tomaten sein. Oftmals sind die sehr salzig, also nehmt nicht zu viel. Aber ansonsten kann da nicht viel schiefgehen.


Zutaten für eine Person:
1/2 Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
100g Kritharaki-Nudeln (Orzo-Nudeln)
1 TL Olivenöl
ein Schluck Apfelsaft (nur wenn ihr gerade welchen da habt)
ca. 500ml Gemüsebrühe
2 Frühlingszwiebeln
einige getrocknete Tomaten
1 EL Pinienkerne
Oregano, Basilikum

Zubereitung:
Erhitzt das Öl in einer kleinen Pfanne oder in einem Topf und dünstet darin die Zwiebel ein wenig an. Gebt die Nudeln hinzu und lasst diese glasig werden.
In der Zwischenzeit sollte die Brühe auf Vordermann gebracht werden, damit sie einsatzbereit ist. Außerdem könnt ihr schon die Frühlingszwiebeln putzen und klein schneiden. Die oberen grünen Ringe eignen sich gut als Deko.
Wenn ihr der Meinung seid, dass die Pasta sich ein wenig abkühlen darf, löscht ihr diese mit einem Schluck Apfelsaft oder Brühe ab und verfahrt dann wie bei einem Risotto. Immer ein bisschen mehr Brühe hinzugeben, bis die Nudeln diese aufgesaugt hat. Schluck für Schluck, nicht zu viel auf einmal. Dabei müsst ihr aber aufpassen, dass die Nudeln sich nicht bräunen. Das schmeckt nämlich nicht allzu gut.
Während das Pastasotto vor sich hin blubbert, kocht ihr noch einmal ein bisschen Wasser auf und gießt es über die Tomaten und lasst diese ein wenig einweichen- dann lassen sie sich leichter unter das Messer legen.
Schneidet diese nun in kleine Stückchen und gebt sie zusammen mit der Frühlingszwiebel zu den Nudeln.
Nach 15-16 Minuten Blubberzeit dürfte Ottos Pasta dann ferig sein. Hinein kommt nur noch ein wenig Oregano und Basilikum und natürlich die Gabel zum Essen.
Ach ja- wenn ihr wollt, könnt ihr neoch ein paar Pinienkerne obendrauf verteilen- FERTIG!!




Sonntag, 6. Oktober 2013

Back in Town und Pasta im Kürbisglück

Ich bin wieder zu Hause- Nach einer echt tollen Woche!
Die Bahn war zwar nicht ganz so zuverlässig (in drei Stunden 6 Mal umsteigen!), aber dafür war der Rest einfach richtig genial (bis auf das Mittagessen).
Ich habe echt superviele, nette Menschen kennengelernt und auch sonst reichlich mitgenommen...
Kinder! Macht euch gefasst: Ich darf jetzt auf euch aufpassen....... (hämischer Smiley :) ).
Wo wir gerade dabei sind: Smilieys haben doch Nasenlöcher, oder? Alle wollten mir das nicht glauben, aber es ist doch echt so.... (jetzt bitte nicht widersprechen!) !???

Trotz der vielen tollen Erlebnisse bin ich aber "fix und foxi"- Von 8 Uhr morgens bis abends um 11 ist aber auch wirklich nichts für "Zuckerhasen"... Da bedarf es schon enormer Anpassung!

Anpassen musste ich mich auch an das Essen. Eines kann ich euch sagen: Landfrauen kochen nicht immer nur lecker- Es war- ich mich nicht anders ausdrücken- nicht sehr appetitlich.
Der Spinat glich einer schimmeligen Suppe, der Reis war ein einziger Klumpen, vegetarische Kirschen mit Gelantine verfeinert, Kassler eher Hühnerfutter- Ich erspare euch den Rest. Ich bin nur froh, dass ich heute endlich wieder was festes unter den Zähnen hatte :)

Dazu habe ich mich mal wieder inspirieren lassen. Dieses "Kürbis-Gulasch" hat mich einfach überzeugt. Total lecker und vielen, vielen Dank.
Für Pastaliebhaber mit starken Drang zu Kürbiskullern ist das Essen ziemlich genial!

Ps.: Ist euch was an den Bildern aufgefallen???

+ 1 Zwiebel



Freitag, 27. September 2013

Ofenkürbis an Bulgur mit Essig-Honig Dressing und Feta-Topping oder "Wärmender Herzschmerz"

Auf dem Bahnhof:
Langsam bewegt man sich vorwärts. Nicht etwa, weil man einen Rolator braucht, sondern weil die Menschenmassen um einen herum so erdrückend sind. Am oberen Ende der Treppe sieht man gerade noch den richtigen Zug wegfahren. Klasse! Mein liebstes Hobby ist es ja sowieso auf dem Bahnhof zu stehen und zu warten. Vorallem das Stehen tut so gut- nach 3 Stunden laufen eine echte Erholung (manche Menschen erkennen keine Ironie, nur mal so am Rande).
Am Rande sind die Menschen auch- am Abgrund sozusagen. Die Züge sind allerdings schon hineingefallen. Vernichtet, zerstört! Anders kann ich mir den Bahnausfall einfach nicht erklären :)
Endlich kommt die Bahn! Voller Freude hat sich sogar ein kleines Lächeln in mein Gesicht verirrt, was jedoch sofort wieder weggewischt wird. Warum eigentlich? Der Atem, der aus der Bahn kommt, ist doch gar nicht soooo schlecht.... Schlimmer sind die Sardinen, die sozusagen schon aus der Dose kippen.
Die Türen gehen auf, ich höre Stöhnen und in meinem Kopf sagt eine Stimme: HERZLICH WILLKOMMEN!
Das bringt mich zum Lachen :)

Heute kombiniere ich mal zwei meiner liebsten Zutaten miteinander: Kürbis und Bulgur...
Und: Wie kann es anders sein? Es hat richtig gut geschmeckt! Wärmend von innen und lecker dazu. Was soll ich noch sagen? Ich bin sprachlos :)

Ach ja: Den Teller hat mir meine Banane aus Dänemark mitgebracht. Dort hat sie nämlich ihr Wochenende verbracht und ihre Schwester besucht.
Ich möchte auch!

Zutaten für zwei frierende Bulgurliebhaber:
1 EL Öl
1/2 Butternusskürbis in Würfeln
1/2 TL Zimt (das riecht soooo wunderbar)
Meeressalz
Pfeffer
120g Bulgur
3 TL Olivenöl
1 TL Weißweinessig
1/2 TL Honig
30g Feta in kleinen Würfelchen

Zubereitung:
Den Ofen auf 200° C vorheizen.In einer Pfanne das Öl erhitzen und den Kürbis darin anbraten. Mit Zimt, Salz und Pfeffer bestreuen. In eine Auflaufform geben und im Ofen ca. 45 Minuten "backen", bis der Kürbis "bissfest" ist.
Den Bulgur 10 Minuten vor Ende der Garzeit zubereiten. Olivenöl, Essig und Honig zu einem Dressing verquirlen und unter den Bulgur mischen. Mit Salz abschmecken.
Kürbis aus dem Ofen nehmen. Bulgur, Kürbis und Feta entweder vermischen oder auf einem Teller getrennt servieren- FERTIG!



Mittwoch, 25. September 2013

Bunter Bulgur-/ Eblysalat und ein Doktor mal anders

Kennt ihr Dr. Martens? Ich meine die Schuhe, keinen Arzt...
Ich bin jetzt nämlich stolzer Besitzer von den tollen Dingern. Mein Vater meint, die sehen aus wie Springerstiefel. Ich stelle fest, dass ich ihm gerne auf den Fuß treten würde. Dann weiß er, was er davon hat- Ha!
Mit einem gebrochenen Zeh traut auch er sich nicht mehr, meine schönen Schuhe zu beleidigen. Die Betonung liegt auf dem Plural: SchuhE! Denn die mag ich allesamt gerne- jedenfalls die, die ich besitze. Schuhe kaufen ist nämlich richtig doof! Bei Schuhgröße 42 darf man schließlich nicht wählerisch sein... Und wenn ich ein schönes Paar gefunden habe, wird das auch sofort ins Herz geschlossen und muss einfach bei mir bleiben.
Schuhe sind meine Haustiere- Wie ist das bei euch???

Weil ich nicht immer das gleiche essen möchte, bin ich ständig auf der Suche nach was Neuem. Und das habe ich auch gefunden.
Kennt ihr Ebly? Gibt´s bei Rewe, Reichelt, Edeka und Co. Das sind so Kockbeutel mit süßen kleinen Kullern. Sie schmecken so wie Nudeln, sind aber keine- Oder vielleicht doch? Ich weiß es nicht!
Aber eines kann ich euch sagen: Ebly wird es nun öfter geben.
Das Gericht, was ich euch heute zeige, ist eigentlich für Bulgur gedacht. Ich habe aber einfach Ebly genommen, und es hat auch richtig gut geschmeckt. Ich denke, man kann das einfach austauschen. Die restlichen Zutaten sind sehr einfach gehalten, aber das darf ja auch mal sein. Der Geschmack hat jedenfalls keinen Schaden erlitten :)


Zutaten für 2 hungrige Neuentdecker:
120g Bulgur oder 1 Kochbeutel Ebly und Gemüsebrühe zum Kochen
1 kleine gehackte Zwiebel
1 gehackte Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
3 EL Tomatenmark
1/2 TL Harissa
1/2 Paprika
1 Tomate
1/2 kleine Gurke
Petersilie
1 Zitrone
2 Frühlingszwiebeln in Scheibchen geschnitten
Sojasoße
Zubereitung:
Bulgur oder Ebly in der .Gemüsebrühe kochen.
Öl in einer Pfanne erhitzen und darin den Knoblauch, die Zwiebel und das Tomatenmark anbraten. Zur Seite stellen.
Paprika, Tomate und Gurke in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Petersilie hacken. Zitrone auspressen.
Den fertigen Bulgur (oder Ebly) mit den Zwiebeln, dem Gemüse, dem Harissa, Zitronensaft und Petersilie vermischen und anschließend mit Sojasoße abschmecken/ würzen.
Fertig!

Sonntag, 8. September 2013

Brokkoli"bäumchen", rote Kugeln und weißer Schnee treffen sich in der Pfanne...

Wenn ich auf kleine Kinder aufpassen soll, endet das meistens in einer Katastrophe. Ich kann das einfach nicht richtig.
Lieber werde ich wieder zum Kind, schmeiße mit Essen um mich, lasse alles liegen, fange an zu weinen, wenn mir etwas nicht passt und knalle auch ordentlich mit den Türen. Das muss manchmal einfach sein. Is so!
Und deshalb bin ich für manche Kinder einfach viel zu nett- Sie machen mit mir Blödsinn (Oder ist ein Mitternachtsessen mit einem 8-Jährigen in der Schulzeit normal?) und wissen auch, wie genau sie mich ausnutzen können, denn mit wem kann man schon eine Kissenschlacht veranstalten, ohne dafür bestraft zu werden?
Doch ob das den Eltern so gefällt, wage ich ja zu bezweifeln... Wer will schon den Müll, den Babysitter und Kinder verursacht haben, nachts wieder aufräumen. Also ich wäre da so ein Kandidat. Na ja gut. Dann werde ich halt keine Erzieherin und überlasse das ganze Geschrei und den Babyquatsch lieber anderen. Hmpf.... Ihr habt es ja so gewollt :) !


Zur Abwechslung gibt es heute mal wieder Bulgur. Meine zweite Leibspeise neben Patsa. Wenn ihr mich hier öfter besucht, wisst ihr das ja vielleicht. Diemal habe ich ihn mit Brokkoli, Tomaten und Feta zubereitet- Einfach lecker und nebenbei auch noch gesund. Die Pfanne schmeckt sogar unartigen Kindern- Weiß ich aus Erfahrung :) !



Zutaten für 2 Personen:
200g Bulgur
400ml Gemüsebrühe
1 Messerspitze Sambal Olek
10 halbierte Tomaten
1 große Prise Zucker
ein paar gegarte, abgetropfte Brokkoli"bäumchen"
Olivenöl
Salz und Pfeffer
1 gehackte Knoblauchzehe
60g gewürfelter Feta


Zubereitung:
Bulgur nach Packungsanleitung in der Gemüsebrühe garen
Öl in einer Pfanne erhitzen und die Tomaten sowie den Knoblauch darin anbraten. Mit einer großen Prise Zucker bestreuen und auf kleiner Stufe weitergaren lassen.
Den fertigen Bulgur mit einer Messerspitze Sambal Olek würzen (kann auch weggelassen werden) und die gegarten Brokkoli"bäumchen", die Tomaten, Salz und Pfeffer und natürlich den Fetakäse unterheben.
Jetzt noch voller Freuden verspeisen und danach die Zähne waschen.
--> Glückserlebnis




Samstag, 7. September 2013

"Gewerbeschock" und Kichernde Pasta mit orientalischer Auberginennote

In Berlin findet ja gerade die IFA statt. Da ist richtig viel los.... Kann ich mir vorstellen.
Aber bei uns ist zur Zeit auch eine Messe. In unserem kleinen Dorf. Sie heißt GUK- Das klingt doch viel besser, oder? Gewerbe- und Kulturmesse- richtig einfallsreich!
Und eins sag´ich euch: Man läuft sich dumm und dämlich, wenn man in Ruhe hinüberschlendern will. Ich war binnen 10 Minuten fertig. Das liegt vielleicht aber auch daran, dass ich weder an dem Stand von Brillenkrug, noch an Pökelfrauen oder an einem Stand von Tupper interessiert bin. Vielleicht mal, wenn ich 50 Jahre älter bin.
Dann brauche ich auch länger, um über die Messe zu schlendern. Mit einem Rolator geht das halt nicht so schnell!
Deshalb habe ich mich lieber an unserem Gemeindestand aufgehalten und Buttons gebastelt. Aber selbst da habe ich versagt. So eine Maschine ist aber auch wirklich viel zu schwer zu verstehen. Es sind zwar nur 3 Schritte, aber ich war eindeutig überfordert. Die armen Kinder (und auch Erwachsenen) mussten einer nach dem anderen zusehen, wie ich ihre mühevoll gestalteten (*hust*) Buttons zerschrottete. Der Müllhaufen war am Ende größer, als der Haufen fertiger Anstecker.
Aber nach zwei Stunden durfte ich die nette Aufgabe dann an meine Mutter abgegen (die handwerklich noch viel geschickter ist als ich) und mich auf den Weg nach Hause machen.
Da ich noch kein Mittag gegessen hatte, entschied ich mich für Pasta. Was sonst.
Ich weiß, dass es langsam wirklich komisch klingen mag, aber ich kann Nudeln wirklich immer essen! Und wie ihr seht, ist es auch noch abwechlungsreich.
Heute gab es zum Beispiel eine orientalisch angehauchte Variante, die sehr lecker war.





Zutaten für 2 Personen:
180g Pasta
200ml Gemüsebrühe
1 gehäuften TL Kurkuma
1 EL Olivenöl
1 kleine gehackte Zwiebel
1 TL Kreuzkümmel
1 kleine Aubergine
1/2 rote Paprika
400g gehackte Tomaten aus der Dose
1/2 TL Zimt
frischer oder getrockneter Koriander
200g Kichererbsen, abgetropft, aus der Dose
Salz und Pfeffer
1 Messerspitze- 1/2 TL Harissa

 

Zubereitung:
1. Die Brühe mit dem Kurkuma mischen. Zur Seite stellen.
2. Das Öl in einen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig anbraten. Kreuzkümmel, gewürfelte Aubergine, ebenso geschnittene Paprika, Tomaten, Zimt, Koriander, Brühe, Salz und Pfeffer hinzugeben. Den Topf abdecken und die Sauce ca. 20 Minuten köcheln lassen.
3. In dieser Zeit das Kochwasser für die Nudeln aufsetzen und die Kichererbsen in einem Sieb abtropfen lassen.
4. Pasta kochen.
5. 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Kichererbsen zu der Soße geben. Bei Bedarf den Deckel nun abnehmen, um die Soße anzudicken.
6. Die Pasta mit der Soße mischen und dem Harissa verfeinern- FERTIG!






Mittwoch, 21. August 2013

"Keksereien" in Bio und der passende Salat

Eigentlich mag ich ja lieber gesellschaftliche Fächer, als die Naturwissenschaftlichen.
Da kann mein sein Gehirn nämlich ein bisschen entlasten, und muss nicht so viel Auswendiggelerntes abspeichern.
Ich weiß, dass jetzt viele nicht meiner Meinung sein werden- Aber das "is so"!
"Is so" ist, wenn man keine Erklärung hat, oder wenn ich sonst gleich schreie. Also lasst es lieber, ich bin ein Sturkopf :) !
So, jetzt zum Thema: Eigentlich wollte ich euch nämlich heute von meinem Biounterricht, besser gesagt vom Lehrer erzählen.
Ja, es ist EIN LEHRER und er sieht auch ziemlich Bio aus. Im Winter trägt er zwei Mützen übereinander und er liebt seine Fische. Und seinen Garten...
Ist ziemlich klasse, wenn man in einer Doppelstunde den Schulgarten gezeigt bekommt und nicht wie der andere LEISTUNGSKURS Zellen zeichnen muss. Dafür dürfen wir das dann zu Hause machen. Auch toll.
Habt ihr, oder musstet ihr schon einmal Zellen mit einem LINEAL zeichnen? Ist völlig sinnlos, aber dafür bekommt man dann wenigstens gute Noten...
Was noch sehr "special" an unserem guten Lehrer ist?- Er will eine Keksliste! Ja, richtig gehört!
Damit die Stimmung im Unterricht besser ist, sollen die Schüler immer abwechselnd Kekse mitbringen. Dazu gibt es noch selbstgemachten Tee aus dem Schulgarten und der Kaffeeklatsch mitten in der Schule kann beginnen.... -Genial, oder???
Habt oder hattet ihr auch so nette/ coole/ interessante Lehrer/ Tutoren/ Professoren??? Ich bin interessiert :)



Und weil wir jetzt schon beim Thema Bio sind, gibt es heute Couscous.
Zum ersten Mal hier auf meinem Blog. Das liegt nicht daran, dass ich Couscous nicht kenne, ich mochte/ bzw. mag ihn einfach nicht so gerne. Aber in der Variante mit den vielen Möhren hat er mir dann doch ganz gut geschmeckt....

Zutaten für 4 kleine oder 2 normale Portionen:
3 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
50g Couscous
1 EL Weißweinessig
Salz, Pfeffer
ein paar Blättchen Minze
400g geraspelte Möhren
25ml Orangensaft
25ml Zitronensaft
1 EL Honig
1 Prise Zimt
1 große Prise rosenscharfes Paprikapulver
10g grob gehackte Haselnusskerne



Zubereitung:
Der Couscous: Ca. 80 ml Wasser mit 1 EL Öl zum Kochen bringen, den Couscous einrühren und den Topf von der Herdplatte nehmen. Je nach Sorte 5-10 Minuten ziehen lassen, bis der Couscous weich ist. Mit Essig, Salz und Pfeffer würzen und mit zwei Gabeln auflockern. Ein bisschen Minze untermischen.
Die Möhren: Orangen-; Zitronensaft, Honig, Salz, Pfeffer, Zimt, Paprikapulver und 2 EL Olivenöl vermischen. Über die geraspelten Möhren geben und ca. 20 Minuten durchziehen lassen.
Der Salat: Couscous und Möhren mischen, mit Haselnüssen und restlicher Minze vermischen- FERTIG!




Montag, 19. August 2013

Ein bisschen "Bumm, bumm, Peng" und eine Schüssel voll mit köstlichen Nudeln

"Hahahahaha..... du Luuuuuuuser!!!! Jetzt bist du tot!!!"
-"Neee!!! Ich hab noch drei Leben, man!"
-"Boah geil, ich hab ja ne krasse Waffe! Hahahahaha!!! Ihr seid ja alle am Ar***!"

1. Ich mag KEINE Kriegspiele. Wie kann man nur sowas Abscheuliches spielen?
2. Wie können nur kleine Jungs, die aussehen, als würden sie noch Windeln tragen, solche Spiele lustig finden?
3. Morgens um 6 Uhr möchte ich nicht in einem Brülltheater sitzen, sondern einfach nur im Bus schlafen!

Zu meiner Verteidigung:
Ja, manchmal quatsche ich auch die ganze Zeit mit einer Freundin im Bus.
Ja, manchmal nerve ich auch die anderen (mitleidenen) Schulgänger.
Ja, auch ich habe mal ausgesehen, als wäre ich Reif für einen Babybrei...
...Aber ich habe noch NIE Interesse an einem Kriegspiel gehabt. Vorallem fand´ich es nicht lustig!

Tut mir Leid, dass ich euch das heute schreibe, aber es wollte einfach mal aus mir heraus! Danke,
 dass ihr mir zugehört habt (oder hoffentlich wenigstens so tut :) ).



...und natürlich habe ich auch heute noch ein Rezept für euch...
Was haltet ihr von Pasta???
Vegetarische?
Vegane?
Echt super leckere???
-Ihr habt Appetit bekommen?- Dann solltet ihr weiter lesen :) !
Denn heute gibt es bei mir Pasta mit vegetarischer Bolognese.




Zutaten für 3 Personen:
ca. 300g Pasta
200ml + 150ml Gemüsebrühe
60g Sojagranulat oder Sojaschnetzel
250g frische Tomaten
1 kl. Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ganz viele frische oder getrocknete Kräuter nach Wunsch (z.B. Thymian, Oregano oder Rosmarin)
Chilipulver oder Chilischote
1 EL Olivenöl
3 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. 200ml Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Das Sojagranulat in eine Schüssel geben und mit der Brühe übergießen. So lange warten, bis das Granulat die Brühe aufgezogen hat (steht auf der Packung).
2. Die Tomaten kreuzweise einritzen und mit heißem Wasser überbrühren. Dann kalt abschrecken, häuten und in kleine Würfel schneiden. Zur Seite stellen.
3. Die Zwiebel würfeln und die frischen Kräuter waschen und hacken.
4. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel, die Kräuter und 1 EL Tomatenmark darin anbraten. Das Sojagranulat dazugeben und kurz mitbraten. Anschließend auch die Tomaten und die restliche Brühe (restliches Tomatenmark darin aufgelöst) angießen.
5. Die Soße etwa ein Viertelstunde kochen und nochmals mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Mit Pasta servieren- FERTIG!


Mittwoch, 14. August 2013

Holla das Rosmarin-Stangerl- Ein Post aus Tirol


Und wieder "bombadiere" ich euch mit einem Gastpost. Das macht aber auch allzuviel Spaß im Flugzeug zu sitzen und zu sehen, wie alle anderen flüchten.
Vor mir und meinen Gastbloggern :)
Nein, das hoffe ich natürlich nicht, denn heute lässt uns die liebe Renate einen Einblick in ihre Küche gewähren. Sie Macht Rosmarin-Stangerl und wir schmelzen dahin. Ist das nicht eine tolle Arbeitsaufteilung???
Ich freue mich wirklich riesig, dass sie mich heute vertritt, während ich über meine Chemiehausaufgaben schwitze: HIER KOMMT RENATE!

 
Hallo! Ich heiße Renate, komme aus Tirol und blogge seit knapp einem Jahr auf Gutes für Leib & Seele. Cathi´s Einladung, einen Gastpost für sie zu schreiben, bin ich natürlich gerne gefolgt. Auch ich blogge zum ersten Mal "auswärts" ;-)
Überwiegend gibt´s bei mir Gebackenes, wie zum Beispiel Buttermilch-Mohn-Waffeln mit Roter Grütze, Kirsch-Muffins, oder Cookies. Hin und wieder mache ich kulinarische Ausflüge nach Asien: Thailändische Hühnersuppe.
Heute gibts Rosmarin-Stangerl. Die schmecken lecker zum Grillen, beim Picknick, oder zur Jause mit Ziegenkäse und einem schönen Glas Wein.



Zutaten für ca. 25-30 Stück:
500 g glattes Mehl
3 TL Salz
2 EL Olivenöl
42 g Germ
320 ml lauwarmes Wasser
80 g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
4 Rosmarin-Zweige


Zubereitung:
Die Rosmarin-Zweige waschen, die Nadeln abzupfen und hacken. Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen und klein schneiden.
Den Germ im lauwarmen Wasser auflösen. Mehl, Salz, Olivenöl in eine Schüssel geben, und das lauwarme Wasser (mit dem aufgelösten Germ) dazugeben, vermischen und zu einem mittelfesten Teig kneten. Bei Bedarf noch etwas Mehl einarbeiten.
Den Backofen auf 200°C (Ober-und Unterhitze) vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
Den Teig zugedeckt ca. 40 Minuten an einem warmen Ort rasten lassen (Zugluft vermeiden), dann nochmal auf einer bemehlten Fläche durchkneten und halbieren. Jede Teighälfte zu einer "Wurst" formen, in ca. 12-15 Teile teilen und zu Stangen rollen.
Die Teigstangen auf beide Backbleche verteilen, mit Wasser bestreichen und ca. 15 - 20 Minuten backen.

Gutes Gelingen!

So, und jetzt noch mal von Cathi an Renate:
Ein Küsschen, nein zwei Küsschen, nein eine ganze Wagenladung Küsschen und Bussis an dich!!! Ich habe mich wirklich riesig gefreut, dass du mein Gastblogger warst und mir sowas tolles geschrieben hast!
Danke, danke, DANKE!!!



Montag, 8. Juli 2013

Pasta mit feinen Rubinen

Beim Eisverkaufen am BADESEE:

Ich: "Hallo, der nächte Bitte!"

Frau: "Ich hätte gerne eine Kugel Mango und eine Kugel Butterkeks"

Ich: "Gerne! 1,40 Euro bitte!" (ich kassiere und mache das Eis fertig, wie man das eben so macht :-) )

Frau (nimmt das Eis entgegen): "Danke! Und einen schönen Feierabend ihnen!"

Ich: "Ihnen auch!"

ZEIT ZUM NACHDENKEN ZEIT ZUM NACHDENKEN ZEIT ZUM NACHDENKEN

Ja, ich weiß. Überhaupt nicht witzig, aber ich fands komisch :-)

So, jetzt aber zu meiner Pasta mit den feinen Rubinen.
Eines der wenigen Dinge, die ich früher mit Fleisch gegessen habe, war der klassische Linseneintopf- LECKER! Aber seitdem ich "Vollzeitfleischverweigerer" bin, habe ich keine Linsen mehr gegessen. Schade eigentlich! Die sind doch soooooo lecker!
Deshalb, so habe ich mir gedacht, mache ich mir mal eine vegetarische Bolognese aus den kleinen roten Rubinen (deshalb auch der Name). Und, was soll ich sagen??? Ich habe die kleinen Dinger echt vermisst :-( !



Übrigens: Ich habe heute das allererste Mal ein richtiges kleines Fotoset aufgebaut. Wie findet ihr die Bilder???

Zutaten für 1-2 : Personen:
100-200g Pasta
1 EL Olivenöl
1/2 Zwiebel
1/2 Paprika
1 Peperoni
50g rote Linsen
150 ml Gemüsebrühe
gehackte Petersilie nach Geschmack
1/2 TL edelsüßes Paprikapulver
1/4 TL gem. Koriander


Zubereitung:
1. Die Paprika waschen und in kleine Stückchen schneiden. Die Zwiebel schälen und ebenfalls zerkleinern. Die Peperoni entkernen und fein würfeln.
2. Das Öl in einem Topf erhitzen und darin die Zwiebel, die Paprika und die Peperoni anbraten. Die Linsen in einem Sieb kalt abspülen und mit der Brühe dazugeben. Alles zugedeckt mit wenig Hitze ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.
3. Mit den Gewürzen und der Petersilie abschmecken. Mit Pasta vermischen und servieren- FERTIG!