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Mittwoch, 26. Februar 2014

Völlig abgedreht: Zimtschnecken und ein Pokal mit drei Ecken



"Sorry! Wer zu spät kommt, ist auch unpünktlich!"
So fing am Wochenende mein erstes richtiges, sportliches Tunier an. Wirklich. Ich kann es selbst noch nicht glauben.
Kicker haben wir gespielt. Gegen 40 Manschaften zu zweit in einem Team. Obwohl das manchmal ein bisschen kniffelig war (Wer verliert schon gerne 1:11?), haben Banane und ich das gerockt.
Mit unserer Taktik "einfach ohne Taktik" haben wir schlussendlich den dritten Platz belegt und ich bekam zum allerersten Mal in meinem Leben einen Pokal. Yeah!
Doch auch das wollte nicht unbestraft bleiben. Auf dem Weg nach Hause mit dem Fahrrad (es war dunkel), wollte mich ein einsames Schlagloch ärgern. Mir ist zwar nichts passiert, dafür hat mein Pokal jetzt eine Ecke weniger- Na ja. Nichts ist perfekt...

Ich wollte schon immer mal Zimtschnecken ausprobieren- oft habe ich sie schon gesehen. Aber die sahen so perfekt aus, dass ich mich einfach nicht getraut habe.
Aber man soll ja auch über sich hinausschauen, weswegen ich mal wieder auf meinem Lieblingsblog "Penne im Topf" gestöbert habe. Und dort entdeckte ich dieses wunderbare Rezept, welches ich unbedingt mal ausprobieren wollte.
Hier sind also meine allerersten Zimtschnecken, die warm zwar sehr klebrig, aber unglaublich lecker und süß!!! sind.



(bei mir sind es 18  Röllchen geworden)
Für den Hefeteig:
200 ml Milch

50 g Butter

500 g Mehl

½ Tl Salz

70 g Zucker

1 Ei

1 Pck. Frische Hefe (42g)

Für die Füllung:

50 g flüssige Butter

130 g Brauner Zucker

2 Tl Zimt


Für das Cream Cheese Frosting:  

100 g Frischkäse
30 g Butter

100 g gesiebter Puderzucker
1 Vanilleschote oder Vanillearoma

So geht´s:
Milch und Butter kurz erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Dann 450g Mehl, Salz, Zucker und Ei in eine Schüssel und die Hefe hineinbröseln. Die Mich (wenn sie lauwarm ist) hineingeben und  zu einem glatten Teig verkneten. Wenn der Teig noch zu klebrig ist, nach und nachund nach noch ein wenig Mehl hinzugeben, aber nicht zu viel, sonst wird der Teig zu trocken. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
Den Teig auf einem Stück Backpapier rechteckig ausrollen und mit dem Gemisch aus  flüssiger Butter, Zucker und Zimt bestreichen, dabei keinen Rand lassen. Dein Teig einmal halbieren und dann von der langen Seite her aufrollen und in dünne Scheiben schneiden. Mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und zugedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.
Alle Zutaten für die Glasur gut miteinander vermixen. Wenn sie noch zu dick ist, einfach ein wenig Milch hinzugeben, aber aufpassen, dass die Creme nicht zu dünn wird. Wenn sich Klümpchen bilden, die Creme einfach durch ein Sieb jagen.
Die Zimtschnecken nun bei 180°C ca. 15-20 backen. Anschließend die Creme auf den Rollen verteilen und noch warm servieren..... Fertig!

Samstag, 8. Februar 2014

Mamas BESTER Quarkkuchen- Ein Träumchen fällt vom Bäumchen

 
Halli, Hallo, meine Lieben!
Zurück bin ich aus dem Urlaub und wahnsinnig gut erholt sitze ich nun hier und schreibe meinen ersten Post. Falls jetzt jemand denkt, dass ich es gut habe, kann ich ihn beruhigen: Ich bin keineswegs ausgeruht und erholt. So eine Kinderbetreuung ist doch echt anstrengend.
Ich könnte jetzt so viel erzählen, aber das würde zu lange dauern. Kurz gefasst lässt sich aber sagen, dass eine Horde von 9jährigen Jungen sehr schwer zu bändigen ist :)

Nun zu diesem Rezept. Ich weiß, dass der Titel leicht arrogant und sehr selbstsicher klingt, aber dieser Kuchen hat ihn sich echt verdient. Wenn meine Mama ein Rezept oft weitergeben muss, dann ist es dieses hier. Kaum zu glauben, aber wahr: Ich kenne keinen, der diesen Kuchen nicht mag.
Aber ich nehme es mit euch auf: Wer kennt denn noch ein besseres Rezept für einen Quarkkuchen? Und natürlich: Wie findet ihr diesen hier? Hat er sich den Namen wirklich verdient?
 
Zutaten:
Boden:
75g Zucker
75g Margarine
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker
200g Mehl
½ Päckchen Backpulver
Belag:
1 Pfund Quark
150g Zucker
150g Margarine
1 Zitrone
1 Päckchen Vanillezucker
1 ganzes Ei
2 Eigelb
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
250ml Milch
Decke:
2 Eiweiß
75g Zucker


Zubereitung:
Die Zutaten für den Boden nacheinander verrühren und in eine gefettete Kuchenform geben. Dann den Belag cremig (Zutaten nacheinander und lange verschlagen) rühren und auf den Boden geben.
Bei 180° C ca. 1 Stunde backen lassen.
Wenn die Torte gebacken ist, das Eiweiß mit dem Zucker schlagen, auf die Torte streichen und noch 10 Minuten backen lassen.
Guten Appetit!
 

Ps.: Das ist der Wortlaut, wie er auf dem Zettel steht. Wenn es noch Fragen geben sollte, dürft ihr sie selbstverständlich stellen.


Montag, 27. Januar 2014

Chocolate Chip Cookies mit salziger Brise und Sesammus



Wenn es eins gibt, was ich vor den Ferien in der Schule noch leiden kann, dann ist es die Keksiste unseres Biolehrers. Nur leider zieht der Kelch an einem selbt auch nicht vorüber und -schwuppdiewupp- ist man selber dran, etwas gutes zu "produzieren". Und da man den Lehrer ja auch irgendwie beeindrucken will, damit man vielleicht doch noch ein Pluspünktchen für das Zeugnis erhalten kann, muss es natürlich etwas ganz besonders leckeres sein, wie z.B. diese Cookies hier. Das sind die Lieblingsplätzchen von meinem Bruder, wie er mir vorhin Kund getan hat, nachdem er und meine Eltern mir fast die Hälfte meiner leckeren Plätzchen aufgefuttert hatten. Und das mag schon was heißen- eigentlich isst mein Bruder gar nichts, was ich koche oder backe, wenn da auch nur ein Stück Gemüse oder etwas anderes "spaciges" drinn ist, wie z.B. Tahin. Aber das muss er ja nicht wissen. Obwohl: Dann hätte ich wenigstens noch ein paar mehr Cookies für den Bio-Unterricht :)

Das Rezept ist gar nicht schwer und lasst euch nicht von dem Sesammus abschrecken. Das ist zwar nicht ganz billig (ein Glas ca. 4-5 Euro/ Reformhaus), aber das Endergebnis ist sooo gut. Ich habe diese Cookies zu Weihnachten schon mal gemacht, nur nicht verbloggt, weil die Bilder zu schlecht waren, aber jetzt habe ich es geschafft. Passt bloß auf, dass euch die Mäuse nicht alles wegfuttern :)



Zutaten für ca. 30 Kekse (2 Bleche):
80g Margarine/Butter
100g Rohrzucker
50g Sesampaste (Tahin) (gibts im Reformhaus)
1 Ei
1 Vanilleschote
125g Mehl
1/4 TL Salz
1/2 TL Backpulver
100g gehackte Zartbitterschokolade
100g grob gehackte Haselnüsse

Zubereitung:
1. Der Ofen darf schon einmal auf 190°C vorgewärmt werden und zwei Bleche sollten mit Backpapier ausgelegt werden.

2. In einer Rührschüssel werden nun Butter, Zucker und Tahin geschlagen, bis eine recht cremige Masse entstanden ist. Dann darf das Ei und das Mark der Schote mit in den Pott und sollte noch einmal richtig schön mit der Buttermasse vermengt werden.

3. Anschließend könnt ihr Mehl, Backpulver und Salz noch in die Schüssel geben und kurz verrühren.

4. Nun kommen auch noch die Nüsse und die Schokolade zum Teig und werden mit einem Kochlöffel untergehoben.

5. Jetzt werden die Hände dreckig gemacht. Der Teig ist relativ bis sehr feucht, aber um schöne Kreise zu bekommen, solltet ihr Kullern formen und diese einwenig platt gedrückt auf eines der Backbleche setzten. Ansonsten nehmt ihr einfach mit einem Löffel ein wenig vom Teig ab.

6. Wenn der Teig auf beide Bleche verteilt ist, kommen diese nacheinander für ca. 10-15 Minuten in den Ofen, bis sie eine schöne Farbe haben und gut riechen.

7. Abkühlen lassen und darauf achten, dass noch ein paar Kekse für euch übrig bleiben. FERTIG!


Freitag, 27. Dezember 2013

Kurzzeitige Vorsätze und "gesunde" Haferflockenhügel



Was soll ich schreiben, nach so einer langen Zeit ohne den Blog?
Ich kann noch nicht einmal sagen, dass mir das Bloggen in dieser Zeit gefehlt hat. Au weh, das ist nicht sonderlich fördernt, ich weiß. Aber jetzt in der Weihnachtszeit hat mir das Bloggen einfach nicht so wirklich Spaß gemacht. ICH KANN KEINEN ZUCKER MEHR SEHEN! Jedenfalls nicht in Plätzchen... Wenn da jedoch so ein tolles Stück Kuchen (Wo bleiben die Berliner für Silvester??) steht, kann ich allerdings nicht wiederstehen.
Nun aber zurück zum Bloggen. Also erst einmal: Ich werde mich hier weiter fleißig (manchmal vielleicht auf faultierartige Weise) austoben und alles mit leckeren und gesunden (das neue Jahr fängt bald an, ich brauche ja schließlich auch eine Vorsatz) Sachen zumöllern.
Allerdings wird das wahrscheinlich nicht mehr ganz so oft passieren (hier kommt das Faultier wieder zum Vorschein), weil ich auch gerne für andere Dinge mehr Zeit hätte. Außerdem sollen jetzt meine Fotos besser werden, und ein gutes Foto bedarf leider auch ein gutes Stück Zeit. Und wenn ich jeden Tag ein gutes Foto für ein gutes Stück Zeit machen soll, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.
So weit zu meinen Plänen. Aber wie gesagt: Vorsätze halten sich ja manchmal nicht allzu lange. Wahrscheinlich haue ich mir diesen Post schon bald um die Ohren und es geht mit genauso vielen süßen Keksen und schlechten Bildern weiter, wie bis jetzt.
Und damit fangen wir gleich mal an: Zur Abwechslung gibt es heute Haferflockenkekse, die nun den ganzen Zimt und die Nüsse aus der Weihnachtszeit ablösen. Aber wisst ihr was?: Das nächste Rezept wird herzhaft. Das verspreche ich euch :) !

Ps.: Ich wünsche euch allen eine schöne Weihnacht gehabt zu haben!



Zutaten:
80g Butter
120g Haferflocken
4 EL Zucker
1 Ei (M)
Salz
50g Mehl
1 TL Weinsteinbackpulver (Hört sich das nicht gesund an???)

Und so geht´s:
1. Butter, Haferflocken und 1 EL Zucker in einem Topf unter Rühren erwärmen, bis die Butter flüssig geworden ist. Das Ganze dann abkühlen lassen.
2. Restlichen Zucker, Ei und 1 Prise Salz mit den Quirlen eines Mixers schaumig rühren. Mehl, Backpulver sowie die Butter-Haferflockenmasse unter den restlichen Teig rühren/ heben.
3. Kleine Hügel aus dem Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzten und im Ofen bei 180°C ca. 12 Minuten backen.- FERTIG!!!




Dienstag, 26. November 2013

Haferkeks "geNuss" und die Weihnachtsuhr


Bitte verschone mich mit Weihnachtsliedern, Lichterketten, und Christstollen. Ich bin noch nicht so weit.
Denn wenn die Weihnachtszeit eintrifft, möchte ich mehr als 6 Stunden schlafen, ganz in Frieden ein paar Lieder vor mich hinträllern (zum Singen bringe ich es leider nicht) und auch ganz in Ruhe einfach nur einen Teig zubereiten und ihn dann, vielleicht etwas schläfrig, zu einem Plätzchen formen. Wenn ich dauernd auf die Uhr schauen muss, und mir überlege, dass ich ja noch das und das und das und das machen muss, wird mir schlecht. Das Christkind ist doch bestimmt auch ganz "gechillt". Können wir die Weihnachtszeit nicht einfach verschieben???

Weil ich weiß, dass mein Problem nicht alle teilen (wenn es überhaupt jemand mit mir teilt), habe ich doch schon mal angefangen, ein bisschen in der Küche rumzulungern. Herausgekommen sind diese leckeren Haferkekse, die wirklich ratzefatz fertig sind und auch fast so schnell im PAMK-Karton (ich habe das erste Mal mitgemacht) verstaut waren. Natürlich habe ich aber auch ein paar davon selbst verzehrt, schließlich muss ich ja gewähren können, dass die Plätzchen essbar sind. Und das sind sie allemal :)

rtt




Dienstag, 12. November 2013

Harry Potters Pumpkin Cookies

Am Wochenende hat meine allerliebste Banane bei mir übernachtet, weil wir am nächsten Tag eigentlich zusammen arbeiten wollten. Die Betonung liegt auf eigentlich.
Morgens haben wir uns dann um 9!!! Uhr aus dem Bett gequält und sind wie ein paar Faultiere zum Frühstücken gegangen. Dann kam der Schock: Mein Handy zeigte eine SMS auf der stand, dass wir nicht arbeiten brauchten. Und wofür waren wir dann so früh aufgestanden? Na toll!
Irgendwas musste uns ja einfallen- Also haben wir das gemacht, was uns besonders gut gefällt: Backen und Fernsehen. Harry Potter und Pumpkin Cookies sind aber auch wirklich eine tolle Kombination. Vor allem, weil diese Dinger wirklich sensationell schmecken. Danke, liebe Ann-Katrin!


Zutaten für ca. 3 Bleche/ zwei Familien:
200g gegarten und pürierten Hokkaido-Kürbis
1 Ei
210g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 TL Zimt
1 Prise Muskat
1 TL Lebkuchengewürz
115g weiche Butter
2 TL Backpulver
320g Mehl
Puderzucker
Zitronensaft

So geht´s:
Das Kürbispüree (einfach den Kürbis in Stücken eine halbe Stunde im Ofen garen und dann pürieren) mit dem Ei, Zucker, Vanillezucker, Zimt, Muskat, Lebkuchengewürz und Butter richtig gut verquirlen.
Mehl und Backpulver in einer anderen Schüssel mischen und dann langsam zum Kürbisteig geben. Daraus einen wunderhübschen Teig formen (der isn bisschen matschig- das ist gut so!).
3 Backbleche mit Backpapier belegen und den Ofen auf 180°C O/U vorheizen.
Nun mit den ANGEFEUCHTETEN Händen kleine Kullern oder Fladen formen und auf das Blech klatschen. Auf liebevolle Weise geht es natürlich auch. Dabei aber genügend Platz lassen, sonst haben wir einen Kekskuchen- Auch nicht schlecht.
Die Cookies nacheinander ca. 20 Minuten backen und dann auskühlen lassen. Anschließend mit einem leckeren Zuckerguss verziehren und für die ganz Süßen noch mit Puderzucker bestäuben- Fertig!



Samstag, 14. September 2013

Von unvergesslichen Hochzeitsnächten und unverbesserlichen Schoko-Nektarinen-Muffins

Hochzeitsfeiern sind doch irgendwie klasse- Viel lustiger als das bloße Kellnern.
Wenn die Leute schon um halb acht nicht mehr gerade gehen können und man sogar eine Fangruppe bekommt, ist das irgendwie lustig.
Zuerst waren wir beim DU, dann war ich auf einmal die kleine Süße (ich bin fast 1,85m groß) und schließlich stand nur noch eine verschwommene Gestalt vor ihnen!
Ich frage mich, wie man als eine einzige Person 2 Flaschen Sekt trinken kann- irgendwann muss man doch mal die Toilette besuchen, oder wo bleibt das ganze Zeug?
Und wenn man nur noch zu "Marmorstein und Eisen bricht" vor sich hingrölt, scheint die Welt doch in Ordnung zu sein. Mit ein paar Sonnenbrillen auf dem Kopf, den lustigen Partyhütchen und dem Flachmann in der Hand ist so eine Hochzeitsnacht sicher was tolles.
Und nicht nur für die Gäste: Nein! Auch die Angestellten haben ihren Spaß und blödeln lustig vor sich hin. Wer kann getrocknete Papayas essen, ohne sie wieder ausspucken zu müssen, und wer schafft es am schnellsten, 8 Glas Gin-Tonic zu mischen?
Dann noch dem netten Kollegen ein bisschen "lustiges Zeug" in sein Ginger Ale gießen und der Abend ist entgültig auch für uns gerettet!
Bleibt nur noch die Frage, wie man dann anschließend schlafen kann... :)


Noch kurz zu den Muffins:
Diese kleinen Dinger entstanden mitten in der Woche anlässlich einer Keksliste in Biologie. Ich hatte das Vergnügen, für die Verpflegung während eines Tests zu sorgen. Mit so einem köstlichen Muffin schreibt es sich doch um Welten besser!
Und damit ich euch das beweisen kann: 14 Pünktchen sind doch für den Anfang nicht schlecht, oder?





Zutaten für 12 Stück:
250g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1/2 TL Natron
1 TL Zimt
50g gehackte Schokolade
40g Kokosraspeln
1 Ei
110g Zucker
90ml Öl
230g Buttermilch
260g Nektarinen/ ein halbes Netz

Zubereitung:
Nektarinen entkernen und in kleine Stücke schneiden.
Backofen auf 160° Heißluft einschalten.
Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Schokostreusel und Kokosflocken miteinander vermischen. In einer anderen Schüssel das Ei mit dem Zucker cremig schlagen, dann Öl und Buttermilch einrühren, die Mehlmischung dazugeben und mit dem Schneebesen gut unterheben. Zuletzt die Nektarinen mit einem Löffel unter den Teig mischen.
Teig in die Muffinförmchen füllen und ca. 20-25 min backen Evt. mit Zuckerguss verziehren- FERTIG!



Samstag, 24. August 2013

Blaubeeren und ein Keksgerümel von Carla Kroketti


Heute habe ich mal wieder etwas sehr exklusives für euch:
Einen Gastpost!
Frisch aus der Küche von Nadine alla Carla Kroketti. Die bloggt nämlich auch, und ich war so dreist sie zu fragen, ob sie mir vielleicht einen Gastpost schreiben will.
Was glaubt ihr, wie ich mich einen Kullerkeks (das passt sogar) gefreut habe, als ich in meinem Postschiff diesen Post hier gefunden habe...


Hallöchen, Ihr treuen Leser,

ich freue mich besonders, heute einen Gastpost für die liebe Cathi zu schreiben. Ich finde ihren Blog so liebvoll gestaltet und bin einfach so begeistert, dass sie in ihrem Alter schon so eine große Back-Leidenschaft entwickelt hat. Natürlich habe ich sofort ‚ja!’ gesagt, als sie mich fragte, einen Beitrag zu schreiben.

Kurz bevor wir uns für eine Woche in den Urlaub verabschieden, habe ich für Euch noch ein paar Leckerchen vorbereitet, die nicht nur im Handumdrehen fertig sind, sondern bei denen sowohl die Früchtchen unter Euch als auch die Chocoholics voll und ganz auf ihre Kosten kommen. 

Das Rezept stammt aus dem Foodboard und zum ersten Mal kommen meine zwei neuen Holzbrettchen zum Einsatz, an denen ich einfach nicht vorbeigehen konnte. Und als dann noch die Stimme aus dem Off 'sie sind im Sale' sprach, war die Sache klar, ja oder? 



Blaubeer-Cookies mit weißer Schokolade

Zutaten für 10 - 20 Stck.

125 g Blaubeeren

125 g weiche Butter

 175 g Zucker

Salz

1 Päkchen Vanillezucker

1 Ei

200 g Mehl

1 TL Backpulver

100 g weiße Lieblingsschoki



Zubereitung

Let's go Girls! zuerst den Backofen auf 150 °C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. 

In einer Schüssel Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker mit dem Schneebesen schaumig rühren. Jetzt das Ei hinzufügen.

In einer anderen Schüssel Mehl mit Backpulver mischen, die Blaubeeren hineinpruzeln lassen und dann die Ei-Butter-Masse unterheben. 

Die Schokolade hacken. 

Nun mehrere kleine oder größere Teighäufchen (je nachdem wie Ihr die Cookies haben möchtet) auf das Backblech setzen und genügend Abstand lassen. Die Teighäufchen etwas flach drücken und nun die Schokostückchen auf jeden Haufen verteilen. 

Die Cookies kommen jetzt für 10 - 12 Minuten in den Backofen. Keine Sorge, sie sind noch etwas weich, wenn sie aus dem Ofen kommen, das ist genau richtig und sorgt für den originalen 'außen knusprig, innen weich'-Geschmack.

Auskühlen lassen, fertig :-)


So: Und jetzt direkt an dich, liebe Nadine: Ich bin so glücklich, dass du mir diesen Post hier geschrieben hast und ich möchte dich jetzt gerne knuddeln! Also fühl dich wenigstens geknuddelt :)
Der ist echt richtig schön geworden und ich habe gerade Lust auf einen von diesen Keksen!
Nochmals Danke, danke, danke!!!

Sonntag, 18. August 2013

Wie man Redewendungen falsch einsetzt und ein paar leckere BAGELS

Freitag morgen im Lateinunterricht:
Wir sitzen gemütlich an unserem Tisch und können den Anfang der Stunde gar nicht erwarten (Ich hoffe, ihr überseht die Ironie nicht; die liegt wie ein fetter Stein im Weg). Der Tisch ist relativ nah an der Tür, sodass man, wenn man diese öffnet, in leichte Konfrontation mit uns gerät. Und genau dieses passiert auch schon bald:
Joschi reißt die Tür auf, die knallt voll gegen meinen Stuhl und anscheinend direkt wieder an seinen Kopf, denn das nächste, was aus seinem Mund kommt, ist "HOLGA, die Waldfee!" Und das auch noch mit so einer Ernsthaftigkeit, sodass sogar mir der Schmerz in meinem Zeh vergeht...
Tja, mein Lieber! Da hast du wohl nicht ganz so gut im Unterricht aufgepasst, was? :)

Mitgebracht habe ich euch heute Bagels, weil ich die einfach so sehr liebe.
Ich habe sie das erste Mal in London gegessen und bin seitdem süchtig nach den Dingern. Das Problem ist, dass man bei uns keine Bagels kaufen kann. Selbst in Berlin ist das schwierig.
Warum also nicht selber backen?, dachte ich mir, und so bagab ich mich auf die Suche nach einem Rezept.
Gekocht müssen die werden, das ist das Geheimnis, soviel sei schon mal verraten :)
Und noch was: Die Dinger schmecken selbstgebacken richtig gut, auch wenn sie keine Augenweide sind :) !


Zutaten für 8 (relativ kleine) Bagels:
13g Hefe
250ml lauwarmes Wasser
1 (gehäuften) TL Salz
1 EL flüssiger Honig
400g Mehl (evt. etwas mehr)
1 verquirltes Eiweiß
evt. 50g zum Füllen (ich habe 25g geröstete Zwiebeln und 25g Sonnenblumenkerne genommen)

Zubereitung:
1. Die Hefe in eine Rührschüssel bröckeln und das Wasser hinzugeben. Die Hefe durch rühren auflösen. Salz und Honig zu der Masse geben.
2. Das Mehl zum Teig geben und alles zu einem schönen Teig kneten. Er sollte anschließend nicht mehr kleben. Anschließend noch die Füllung hineinarbeiten.
3. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 50 Minuten gehen lassen.
4. Nun aus dem Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 8 Brötchen formen und in die Mitte (mit Hilfe eines Fingers) ein Loch bohren. Durch kreisende Bewegungen dieses ausweiten, bis die gewünschte Größe erreicht ist.
5. Die Bagels auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals abgedeckt 45 Minuten gehen lassen.
6. Den Ofen auf 180° vorheizen und in einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen.
7. Die Bagels, mit Hilfe einer Schaumkelle, nacheinander für je 1-2 Minuten darin kochen und dann gut abtropfen lassen und wieder auf das Blech legen.
8. Die gekochten Bagels mit dem verquirlten Eiweiß bestreichen und evt. noch mit Körnern oder Co. verziehren.
9. Nun das Blech für etwa 30 Minuten in den Ofen schieben, dann müssten die Bagels fertig sein!



Dienstag, 13. August 2013

Autobahnerlebnisse und ein schokoladiger Sattmacher

Ich mag es absolut überhauptnicht mit Linienbussen zu fahren. Das ist einfach nur schrecklich! Man fällt immer aus dem Sitz, die Fahrer fahren los, wenn die Oma neben dir noch steht und dann kommt der Notarztwagen. Und du verpasst die Bahn. Toll!
Viel lieber bewege ich mich mit dem Auto, obwohl man sich da ja eigentlich nicht bewegt. Man kann schlafen, lesen, Musik hören UND PAUSE MACHEN. Das ist doch das Beste. Gesagt getan:
Nach fünfeinhalb Stunden hat selbst ein Bettelmönch Hunger und braucht was zu essen. In jedem Fall fühle ich mich dann so. Das Problem ist nur, dass es auf Autobahnen nichts gescheites zu essen gibt. Deshalb hat sich mein Fahrer für ein goldenes M am Horizont entschieden. Habe ich euch gesagt, dass ich Ms, genauer gesagt goldene Ms, nicht leiden kann? Trotzdem muss wohl was zu essen her und es gibt ja den sogenannten McDrive. Wenn das mal so einfach wäre.
Die ganz klugen Hirne haben nämlich bei der Nummerierung der Station (bestellen, bezahlen, abholen) einfach die 1 vergessen. Deshalb durften wir erst bezahlen und dann bestellen. Logisch, oder? Mit dem Eis in der Hand gemütlich wieder auf dem Weg zur Autobahn fällt mir aber auf, dass ich mal für kleine Prinzessinnen müsste.
Autobahn, Toilette- Tankstelle!
Tankstelle, Toilette- Automat!
Automat?- Zahnbürste?- Ne! Sexy String FÜR JEDEN ANLASS! Na toll, ich fühle mich ja nicht so, als ob ich einen String aus dem Automaten auf der Beerdigung meiner Oma anziehen wollte. Aber solche Menschen mag es wohl geben. Nur kenne ich sie halt nicht!
Tja, manchmal gibt´s schon echt interessante Sachen, wenn man offen ist und keine Scheuklappen aufgesetzt hat :)




Jetzt folgt eine sehr schlechte Überleitung:
Mag irgendjemand von euch Baguetts? Und Schokolade?
Sicher!
Aber beides zusammen? Also ein Schokobaguette? Habt ihr sicher noch nie probiert, oder?
Ich habe das Ganze heute mal ausprobiert und war echt begeistert. Der Teig muss zwar ganz schön lange gehen, aber der Rest ist eigentlich recht einfach. Wenn ihr also mal einen Tag zu Hause verbringen wollt, um z.B. aufzuräumen, ist das hier total richtig.
Ihr erledigt die Arbeit und als Belohnung gibts dann ein frisches Baguette! Lecker!
Das Rezept stammt aus dem Buche "Noch ein Stück" von Leila Lindholm.

Zutaten für 4 Baguettes:
Vorteig:
5g frische Hefe
300ml kaltes Wasser
300g Mehl
Hauptteig:
15g frische Hefe
100ml Milch
200ml kaltes Wasser
1 Ei
1 EL Salz (wirklich)
1 EL Zucker
500-600g Mehl (evt. noch mehr)
200g Zartbitterschokolade
grobes Meersalz

Zubereitung:
1. Für den Vorteig die Hefe in eine Schüssel bröckeln und mit dem Wasser zusammmen auflösen. Dann das Mehl hinzufügen und alles zu einem klebrigen Teig verarbeiten.
Mindestens vier Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen (Teig abdecken!).
2. Für den Hauptteig die Hefe in eine Rührschüssel bröckeln, das Wasser und die Milch hinzufügen und die Hefe unter Rühren auflösen.
Die Schokolade grob hacken und in den Kühlschrank stellen.
3. Den Vorteig, Salz, Zucker, Ei, Milch und schließlich nach und nach das Mehl hinzugeben und das ganze zu einem Teig verarbeiten (Küchenmaschine oder mit einem Rührgerät).
4. Den Teig 1 1/2 Stunden gehen lassen (abgedeckt).
5. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig vierteln und je zu einem Rechteck ausrollen, nachdem die Schokostücken eingearbeitet worden sind. Dieses dann von oben nach unten einrollen und die Enden zu Spitzen formen. Die Baguettes auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen (am Besten zwei) und nochmals abgedeckt eine Stunde gehen lassen.
6. Den Backofen auf 240°C vorheizen und die Baguettes mit reichlich Wasser besprenkeln (so werden sie knuspriger). Grobes Meersalz aufstreuen und mit einem Messer mehrfach einritzen.
7. Die Brot in den Ofen schieben und die Temperatur nach 10 Minuten auf 200° reduzieren. Jetzt müssen die Brote noch etwa 20 Minuten backen, dann sollten sie gut sein. FERTIG!







Sonntag, 11. August 2013

Meine "Flyerphobie" und "Die besten Muffins, die ich jeh gegessen habe!"



Eigentlich liebe ich ja Kochbücher über alles. Die Bilder, die Persönlichkeit, den Duft der Seiten... Ich glaube, dass viele mir da zustimmen können.
Ich besitze wahrscheinlich 10x so viele, wie der Durchschnitt in meinem Alter. Wer beschäftigt sich auch schon mit backen? Oder gar kochen?
Normalität ist sowieso öde! Ich bin halt individuell! Wenn man weiß, was das ist :)
Jedenfalls versuche ich recht viel aus Kochbüchern zu kochen, aber das schaffe ich nicht. Ich liebe andere Blogs, und wenn mich da mal was anspricht, will ich das natürlich auch machen. Und dann gibt es noch Zeitungen- auch ok und völlig in Ordnung! Und die guten alten Familienrezepte (die ich eigentlich nie mache, schade eigentlich).
Was ich aber nicht ganz so toll finde sind Rezepte, die man in Werbezeitschriften- oder Flyern findet. Ist doch doof! So unpersönlich und werbebezogen. Damit kann und möchte ich nicht so viel anfangen.
Aber jetzt ratet mal, was ich vor ein paar Jahren gemacht habe! Ja! Genau das! Und es war gut! So gut sogar, dass ich sie mittlerweile liebe. Ich liebe sie sogar so sehr, dass sie meine Liebsten geworden sind. Die ich immer und überall essen kann. Die immer und überall passen. Die einmalig in ihrer Konsistenz sind, sodass sie sich (ewig) halten. Und wirklich so gut sind, dass sie sogar mein Bruder isst.
Vovon ich rede? Von Muffins natürlich! Genauer gesagt von meine Lieblingsmuffins, die ich mit ungefähr elf zum ersten mal gebacken habe. Und heute möchte ich sie euch zeigen!




Zutaten für 12 Stück:
200 g Himbeeren (frisch oder tiefkühl)
120 g Butter oder Margarine
½ Vanilleschote oder ein Päckchen Vanillezucker
1 Ei
125 g brauner Rohrzucker
1 Prise Salz
125 g Buttermilch
220 g Mehl
1 ½ TL Backpulver


Zubereitung:
1. Frische Himbeeren putzen, tiefgekühlte nur kurz antauen lassen.
2. Muffinform ausfetten und kühl stellen. Den Backofen auf 200° C (Umluft 180° C, Gas Stufe 3-4) vorheizen.
3. Butter oder Margarine zerlassen. Eventuell die Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Mark herauskratzen.
4. Das Ei schaumig schlagen. Mit Butter oder Margarine, dem Vanillemark/Vanillezucker, Zucker, Salz und Buttermilch glatt rühren. Mehl und Backpulver darauf sieben und so unterheben, dass der Teig feucht ist und Klumpen hat.
5. Die Vertiefung der Form zu 2/3 ihrer Höhe mit Teig füllen. Die Himbeeren darauf verteilen und leicht andrücken. Die Muffins 20-25 Minuten backen.






Donnerstag, 27. Juni 2013

Aus klein wird ganz GROSS: Heirate mich, du kleiner Himbeermuffin!




Ich muss ja sagen, dass ich eigentlich lieber koche, als dass ich backe. Aber bei diesen Muffins gebe ich alles. Es ist das absolut beste Rezept der kleinen Freunde und ich liebe sie einfach über alles! Nicht übertrieben!
Natürlich liebe ich auch die anderen, aber diese hier würde ich vom Fleck weg heiraten…
Sie sind einfach nur genial, ALLE essen sie gerne!
Sogar mein kleiner Bruder, der sonst Obst und Gemüse in jeglicher Form verabscheut, kann diesen Muffins nicht widerstehen. Und DAS muss schon was heißen.
Noch ein Vorteil: Sie halten sich eine gefühlte Ewigkeit.


Zutaten für 12 Stück:
200 g Himbeeren (frisch oder tiefkühl)
120 g Butter oder Margarine
½ Vanilleschote oder ein Päckchen Vanillezucker
1 Ei
125 g brauner Rohrzucker
1 Prise Salz
125 g Buttermilch
220 g Mehl
1 ½ TL Backpulver


Zubereitung:
1. Frische Himbeeren putzen, tiefgekühlte nur kurz antauen lassen.
2. Muffinform ausfetten und kühl stellen. Den Backofen auf 200° C (Umluft 180° C, Gas Stufe 3-4) vorheizen.
3. Butter oder Margarine zerlassen. Eventuell die Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Mark herauskratzen.
4. Das Ei schaumig schlagen. Mit Butter oder Margarine, dem Vanillemark/Vanillezucker, Zucker, Salz und Buttermilch glatt rühren. Mehl und Backpulver darauf sieben und so unterheben, dass der Teig feucht ist und Klumpen hat.
5. Die Vertiefung der Form zu 2/3 ihrer Höhe mit Teig füllen. Die Himbeeren darauf verteilen und leicht andrücken. Die Muffins 20-25 Minuten backen.
6. Sich mit dem Essen zurückhalten und warten, damit die anderen auch noch etwas abkriegen!
Zubereitung: 15 Minuten