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Montag, 16. Dezember 2013

Die Zeugen in Scientology und Ausstecherle mit Mandeln

Am Wochenende war ich für ein "Bildungsfahrt" in Berlin.
Ich gebe ja Flüchtlingen Nachhilfeunterricht und daraus ist ein Projekt entstanden. Wir lernen in diesem Zusammenhang verschiedene monotheistische Religionen kennen. Deshalb hatten wir gestern ein ein Zeitzeugengespräch mit einem Juden, der den Weltkrieg überlebt hat und wir besuchten die Synagoge in Berlin.
Ja, ja, das war schon cool und ich habe sogar was von "meinen Jungs" gelernt: Salam, man pharsi namefahmam! Heißt soviel wie: Hallo, ich verstehe kein Persisch.
Ist auf jedenfall schon mal viel wert, wenn man in einer Sprache sagen kann, dass man eben diese nicht spricht oder versteht. Das zeugt von Intelligenz.
Außerdem haben wir mit ein WENIG stark betrunkenen Studenten Tischkicker gespielt. Die Kommunikation nebenbei lief ungefähr so:
"Ist der Vater euer geistlicher Vater? Seid ihr von den Zeugen?"
-"Ähhhhhh..... Nein. Wie kommt ihr darauf?"
"Na ja, in Berlin ist doch die Zentrale von Scientology!"
-"Ahhhhh ja...!"
Und wenn dann noch ein merkwürdiger Mann direkt mit einem Finger auf euch zeigt, wenn ihr was richtiges gesagt habt und dabei, wie der Laufstegtrainer von GNTM, exägtlie! ruft, ist die Welt einfach nur wunderbar :)

Mitgebracht habe ich euch heute diese wunderbaren Kekse, die ich mir von der lieben Mara geklaut habe. Und mein Ohr hat ebenfalls gehört, dass sie diese Plätzchen aus einem ganz bestimmten Buch hat. Aber lest doch einfach mal selbst!

 
Zutaten:
400g Mehl
100g gemahlene Mandeln
200g Margarine
1 Eigelb
1 EL Milch
100g brauner Zucker
50g Zucker
2 TL Zimt
1/2 TL Kardamon
1 Prise Muskatnuss

Und so geht´s:
Alle Zutaten zu einem Mürbeteig zusammenkneten und diesen in Frischhaltefolie ca. 1 Stunde kalt stellen.
Anschließend relativ dünn auf Backpapier ausrollen und beliebig ausstechen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit Mandeln betreuen und im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 10-12 Minuten backen- FERTIG!




Dienstag, 12. November 2013

Harry Potters Pumpkin Cookies

Am Wochenende hat meine allerliebste Banane bei mir übernachtet, weil wir am nächsten Tag eigentlich zusammen arbeiten wollten. Die Betonung liegt auf eigentlich.
Morgens haben wir uns dann um 9!!! Uhr aus dem Bett gequält und sind wie ein paar Faultiere zum Frühstücken gegangen. Dann kam der Schock: Mein Handy zeigte eine SMS auf der stand, dass wir nicht arbeiten brauchten. Und wofür waren wir dann so früh aufgestanden? Na toll!
Irgendwas musste uns ja einfallen- Also haben wir das gemacht, was uns besonders gut gefällt: Backen und Fernsehen. Harry Potter und Pumpkin Cookies sind aber auch wirklich eine tolle Kombination. Vor allem, weil diese Dinger wirklich sensationell schmecken. Danke, liebe Ann-Katrin!


Zutaten für ca. 3 Bleche/ zwei Familien:
200g gegarten und pürierten Hokkaido-Kürbis
1 Ei
210g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 TL Zimt
1 Prise Muskat
1 TL Lebkuchengewürz
115g weiche Butter
2 TL Backpulver
320g Mehl
Puderzucker
Zitronensaft

So geht´s:
Das Kürbispüree (einfach den Kürbis in Stücken eine halbe Stunde im Ofen garen und dann pürieren) mit dem Ei, Zucker, Vanillezucker, Zimt, Muskat, Lebkuchengewürz und Butter richtig gut verquirlen.
Mehl und Backpulver in einer anderen Schüssel mischen und dann langsam zum Kürbisteig geben. Daraus einen wunderhübschen Teig formen (der isn bisschen matschig- das ist gut so!).
3 Backbleche mit Backpapier belegen und den Ofen auf 180°C O/U vorheizen.
Nun mit den ANGEFEUCHTETEN Händen kleine Kullern oder Fladen formen und auf das Blech klatschen. Auf liebevolle Weise geht es natürlich auch. Dabei aber genügend Platz lassen, sonst haben wir einen Kekskuchen- Auch nicht schlecht.
Die Cookies nacheinander ca. 20 Minuten backen und dann auskühlen lassen. Anschließend mit einem leckeren Zuckerguss verziehren und für die ganz Süßen noch mit Puderzucker bestäuben- Fertig!



Dienstag, 17. September 2013

Mamas Medizin: Pasta mit Kürbissauce nach Ann-Katrin

Die Schule haut mich zur Zeit echt um! Ich liege quasi am Boden und kann kaum mehr kriechen... Ich vegetiere nur noch vor mich hin.
Augen auf, anziehen, losgehen, Schule, wiederkommen, Abendbrotessen und dann ins Bett- So kommt es mir jedenfalls vor.
Zur Bestätigung dieser frustrierenden Tatsache war ich heute nach der Schule einkaufen, denn ohne Cola komme ich nicht mehr über den Tag.
An der Kasse will ich (na ja, freiwillig ist das ja nicht) bezahlen, als mir vor lauter Müdigkeit schon der Geldbeutel runterfällt. Kein Problem- die netten Verkäufer haben ja Zeit. Den vorwurfsvollen, ja fast tötenden Blick, beachte ich einfach mal nicht.
Was mich dann aber wirklich sprachlos machte, war das "EINEN SCHÖNEN ABEND NOCH!"...
Zur Erinnerung: Ich kam gerade aus der Schule.


Zu meiner geistigen und auch körperlichen Stärkung hat jetzt meine Mutter die alltägliche Versorgung übernommen. Zumindest in der Woche.
Manchmal hilft auch die Tiefkühltruhe, aber das interessiert ja keinen :)
Kochen kann sie jedenfalls richtig gut: Kürbis mit Pasta... Was gibt es besseres?
Ich darf mir was wünschen und sie bereitet es zu- Besser als im Restaurant!
Das Rezept habe ich mir von der allerliebsten Ann-Katrin geklaut, die die wunderbarsten Sachen zaubert.
Und auch dieses Mal wurde es bestätigt: Danke, danke, danke, Liebe Ann-Katrin!



Zutaten für 2 Personen:

200g Pasta

1 halber Hokkaido Kürbis

250 ml Gemüsebrühe

100ml Sahne oder Creme fine

1 TL Honig

Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:

Den halben Kürbis würfeln und in ein wenig Fett in einer heißen Pfanne ein paar Minuten anbraten. Mit der Brühe ablöschen und die Hitze etwas reduzieren.
Die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen. Die Sauce ca. 10 Minuten einköcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Sahne, bzw. Creme fine und Honig hinzugeben,mit Gewürzen abschmecken und anschließend pürieren.

Die Sauce mit der Pasta vermengen- Als Medizin für gestresste Kinder gut geeignet!



Dienstag, 10. September 2013

Ein Teekesselchen beim Essen: Kate Nash und die Kürbissuppe

Als ich von dem Event "Foodbloggercharts" gehört hatte, dachte ich erstaml: Was ist das denn? Ne, da hab´ich keine Lust drauf! Einen Musiktitel kulinarisch umsetzen?- Ich habe besseres zu tun.
Und somit kam die ganze Angelegenheit dann erstaml in die unterste Schublade, BIS ich in einem Beitrag wieder darüber gelesen hatte. Und diesmal war ich fasziniert. Ich fand die Herausforderung wahnsinnig spannend und wollte unbedingt noch daran teilnehmen. Ich weiß auch nicht so recht, was in mich gefahren ist. Manchmal habe ich große emotionale Schwankungen. Und denen gehe ich auch nach.

Gesagt, getan begab ich mich auf die Suche nach einem Rezept.
Das war aber auch schwer, denn eigentlich höre ich beim Essen keine Musik- Wie kann ich denn da was verbinden? Sehr schlecht!

Doch die Lösung kam, als ich meinen ERSTEN Kürbis in den Einkaufswagen legte. Ja, ja! Denn beim Einkaufen höre ich Musik! Sehr viel sogar.
Und  genau in diesem Augenblick lief der Song Pumpkin Soup von Kate Nash... Der Stein traf auf meinen Kopf und ich war erleuchtet (sagen wir einfach mal, obwohl jeder weiß, dass das eigentlich gar nicht geht :) ).
Ich liebe dieses Lied und nach dem ersten Versuch eine Kürbissuppe zu kochen wusste ich auch, dass ich Kürbis liebe. Perfekt, oder?
Und so waren alle meine Sorgen auf einmal gelöst worden :)




Hier also mein Beitrag für die liebe Nina: Eine absolut köstliche Kürbissuppe, begleitet von Kate Nashs Klängen!









Zutaten für 2 Portionen:
1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ohne Schale und Kerne; gewürfelt)
1 gewürfelte Zwiebel
1 gehackte Knoblauchzehe
Butter
1/2 TL Currypulver
80ml Weißwein
400ml Gemüsebrühe
200ml Sahne oder Creme fine
Salz und Pfeffer
Muskat
2 EL Creme fraiche
2 EL geschlagene Sahne


Zubereitung:
Butter in einem großen Topf erhitzen und darin die Zwiebel, den Knoblauch und anschließend auch den Kürbis anbraten. Mit Currypulver bestäuben.
Gemüse mit Weißwein ablöschen und ein wenig einkochen lassen. Mit Gemüsebrühe und Sahne auffüllen und etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Die Suppe pürieren und anschließend evt. nochmals durch ein Sieb streichen. Creme fraiche und Sahne unterrühren/ -heben.
Mit Creme fraiche und/ oder ein paar Tropfen Öl servieren! FERTIG!





Foodbloggercharts von Ninas kleiner Food-Blog: Macht doch einfach auch mit!