Sonntag, 21. Juli 2013

RUPFkuchen und Goodbye!

Heute ist mein allerletzter Tag in der realen Welt- Morgen geht´s ab ins Kloster. In´s nichts. In´s Outback!
Kein Internet, kein Fernsehen, kein Licht (haha, Scherz),...
Was soll ich armes Ding da nur machen? Wenn mein armer kleiner Bruder nicht da ist, weil er Schäfchen hüten muss und meine Eltern sich ganz persönlich auf ihr inneres Dasein und ihre Beziehung zueinander kümmern müssen???
Nicht mal gute Bücher habe ich, weil mir das gestern morgen erst eingefallen ist. Die Online-Bibliothek war jedenfalls vollends überlastet. Deshalb muss ich jetzt in einer Woche die Verblödung von mehreren Jahren nachholen- Mal sehen, was aus mir wird :)
Aber danach geht´s ab nach München. Und nach Nürnberg.
Wart ihr vielleicht schon mal da und habt ein paar Lieblingsorte für mich? Das wäre ja so toll! Ansonsten müsste ich wohl oder übel einen Touri-Urlaub machen. Mit der Kamera ins Getümmel und los geht´s- Es gibt schöneres, oder?



Aber bevor ich verschwinde, wollte ich euch noch einen Kuchen zeigen, den ich neulich gebacken habe. Der war ja soooooooo lecker!
Er kommt (was hättet ihr wohl gedacht) aus der LECKER Bakery, ja er ist sogar das Titelbild. Habt ihr jetzt schon eine Vorstellung???
Mein Feedback: Zwar ein bisschen kompliziert in der Zubereitung, dafür aber ein Hochgenuss beim Essen. Außerdem werden Freunde und Co. ziemlich beeindruckt sein, wenn der auf dem Tisch steht.
Also: Ab in die Küche und los geht´s!



Zutaten:
500g Mehl
50g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Trockenhefe
Salz
50g+ etwas+ 2 EL Butter
150ml Milch
2 Eier
300g Konfitüre (z.B. Waldfrucht oder Johannisbeer)
60g frische Johannisbeeren
75g Puderzucker
Zitronensaft
Alufolie



Zubereitung:
1. Für den Hefeteig 50g Butter schmelzen. 500g Mehl, 50g Zucker, Vanillezucker, Hefe und 1/2 TL Salz vermischen. Milch zur Butter geben und warten, bis die Mischung lauwarm ist. Zusammen mit den Eiern zur Mehlmischung geben und so lange kneten, bis ein schöner Teig entstanden ist (mit dem Handrührgerät ca. 5 Minuten). Diesen dann zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
2. Eine 30cm lange Kuchenform einfetten und mit Mehl ausstäuben. Den gegangenen Teig kurz durchkneten und zu einem großen Quadrat (50cm x 50cm) ausrollen. Mit der Konfitüre bestreichen und dann in ca. 36 kleine Quadrate schneiden, die in die Form passen. Die Form senkrecht hinstellen (evt. an etwas lehnen, damit sie nicht fällt) und die kleinen Quadrate hineinstapeln. Die Form wird nicht gefüllt sein, aber das macht nichts. Die Form senkrecht stehen lassen und mit einem Tuch abdecken und noch einmal 30 Minuten gehen lassen.
3. Den Backofen auf 175° C vorheizen. Ein Backblech mit Alufolie abdecken und darauf die Form stellen (ganz normal, wie jeden anderen Kuchen auch). Mit 2 EL Butter in Flöckchen bestreichen. Im Ofen ca. 35 Minuten backen, aber nach 20 Minuten den Kuchen mit Alufolie abdecken. Den Kuchen aus der Form und ein wenig abkühlen lassen. Stürzen!
4. Puderzucker mit Zitronensaft zum Zuckerguss zusammenrühren, über den Kuchen geben und mit gewaschenen und geputzten Johannisbeeren garnieren! FERTIG!






Kommentare:

  1. Tolle Fotos!! Du gehst ins Kloster?? Krass, für wie lange denn? und warum eigentlich? :-) Dein Kuchen sieht super aus, besonders das letzte Foto ist der Hammer! Liebe Grüße, Ann-Katrin

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  2. Ja - der sieht wirklich soooooo lecker aus. Und er macht in der Bloggerwelt ja auch voll die Runde. Vielleicht macht er ja bei Gelegenheit auch endlich mal bei mir Halt. :o) Am liebsten natürlich geliefert. Aber ich werd mich wohl selber ans Backen machen müssen. Und dass bei 35°C im Schatten. Vielleicht warte ich doch noch was ab... Dir schonmal einen schönen Urlaub.

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  3. Der sieht fantastisch aus! Rezept ist schon aufgeschrieben :-)

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  4. hmmmmm "Lecker" .... ich liebe die Rezepte von "Lecker Bakery" ... aber mal was anderes, hast du hier schon mitgemacht:

    http://mal-kurz-in-der-kueche.blogspot.de/2013/07/wer-backt-mit-und-wieder-heit-es-die.html

    LG
    Patti

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  5. Dein Rupfkuchen sieht ja klasse aus! Klosterurlaub stelle ich mir sehr spannend vor. Da gibt es hohe dunkle Gänge, Katakomben, wunderschöne Klostergärten wo man sich verstecken und mit der Seele baumeln kann. Ich würde da wahrscheinlich viel Papier mitnehmen und einen Roman schreiben. George Lukas schrieb und schreibt seine ganzen Drehbücher per Hand in der freien Natur.

    Liebe Grüße und einen schönen Urlaub
    Anna

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  6. Der Rupfkuchen sieht vielleicht lecker aus. Hefeteig ist immer so köstlich und dann mit den fruchtigen Johannisbeeren, Yummy :)
    Ich wünsch dir einen schönen Urlaub!

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  7. WOW! Der Kuchen sieht super lecker aus! Muss ich unbedingt mal nachbacken :)

    Sonnige Grüße
    Janet

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  8. Der Kuchen sieht wirklich lecker aus. Habe ihn schon in der Lecker Bakery bewundert.
    In Nürnberg war ich nur mal kurz auf dem Weihnachtsmarkt, den kann ich dir zurzeit jawohl nicht empfehlen :D.
    In München war ich nur mal für ein paar Tage und wir haben die üblichen Touridinge abgeklappert. Was ich aber auf jedem Fall in München empfehlen kann, ist im Englischen Garten den Surfern zuzugucken. Ja, da sind wirklich Surfer... einfach genial.
    Ansonsten wünsche ich dir natürlich super viel Spaß unterwegs :)
    Liebe Grüße
    Gesine

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  9. Ohh, da wäre ich auch beeindruckt. Ich hab den Kuchen auf dem Cover gesehen, aber irgendwie hab ich mich nicht rangetraut. Bei Dir sieht er wirklich wie gemalt aus!
    Liebe Grüße, Daniela

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  10. Hey, der Kuchen ist toll!
    Und schönen Urlaub!
    Stehst jetzt auch auf meiner Blogroll :)

    Alles Liebe
    Andrea

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  11. Sieht total lecker & interessant aus ;)

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